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Neue Studie zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung (30.01.2017)

In Auftrag gegeben

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine "Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen" in Auftrag gegeben. Erstellt werden soll die erste bundesweit repräsentative Erhebung zu den Lebensumständen behinderter Menschen.

Das Konzept für eine Repräsentativbefragung sieht qualitative und quantitative Methodenbausteine vor und beschreibt Verfahren für die Einbeziehung von Personengruppen, die bisher nicht in Befragungen einbezogen wurden (z.B. Menschen, die in Einrichtungen leben, oder Menschen mit schwerwiegenden Kommunikationseinschränkungen).

Befragt werden:

  • 16.000 Menschen mit Behinderungen in Privathaushalten,
  • 5.000 Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben,
  • 1.000 Menschen mit speziellen Kommunikationserfordernissen und
  • 5.000 Menschen ohne Behinderung als Kontrollgruppe.

2021 soll die Auswertung der erhobenen Daten abgeschlossen sein. Über den Fortschritt der Arbeiten und über erste Ergebnisse wird jährlich berichtet werden.

Die Fragestellung der Befragung ist aus der UN-Behindertenrechtskonvention abgeleitet. Alle wichtigen Lebensbereiche werden daraufhin untersucht, inwiefern Teilhabe gelingt und wo wir auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft stehen.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen