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Angaben zum Forschungsprojekt

Ansätze zur Entwicklung einer leistungsorientierten, fallgruppenspezifischen Vergütung

Inhalt:

Die Vergütung von Rehabilitationsleistungen über tagesgleiche Pflegesätze wird dem differenzierten Leistungsgeschehen in der Rehabilitation nicht gerecht. Als Grundlage für eine differenzierte Betrachtung des Casemix ist eine Definition und Klassifizierung der Leistungen erforderlich.

Ziele und Fragestellungen:

Ziel der Studie ist die Entwicklung eines Klassifikationsmodells zur Gruppierung der Rehabilitationsfälle in bedarfshomogene Rehabilitations-Behandlungsgruppen (RBG). Im Mittelpunkt steht dabei die Schaffung von mehr Transparenz und Vergleichbarkeit des Leistungsgeschehens nach außen (Benchmarking), die Förderung einer klaren Kostenzuordnung nach innen, sowie die Grundsteinlegung für eine fallbezogene Leistungsvergütung in der medizinischen Rehabilitation. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Indikationsgebiete muskulo-skelettale und Herz-Kreislauf Erkrankungen.

Methoden:

Makroansatz: GKV-Daten Überprüfung PCCL und Verweildauer als Indikator für die Kosten einer RBG.
Mikroansatz: Der bedarfsabhängige Ressourcenverbrauch jeder Modellklinik pro Patient in den RBGen diente dabei als Messgröße. Als potentiell diskriminierende Variablen wurden medizinische, soziodemographische, psychosoziale und Funktionsmerkmale erfasst.



Beginn:

01.01.2006


Abschluss:

31.12.2008


Art:

Eigenprojekt / Studie



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3441


Informationsstand: 14.10.2013