News

09.12.2025 | Newsletter veröffentlicht

Was ist neu bei REHADAT?

Der aktuelle REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist online!

Themen sind:

  • Virtuelle Suchassistentin „Ariadne“ unterstützt ab sofort auf Talentplus
  • REHADAT-kompakt: Reha-Träger für LTA
  • Jetzt mitmachen: Wie zufrieden sind Sie mit REHADAT-Hilfsmittel?
  • Kurz erklärt: Was sind Exoskelette?
  • Urteil: Teilweise Heilung rechtfertigt keine GdB-Herabsetzung
  • Verzeichnis der Inklusionsbetriebe 2025 veröffentlicht
  • Neue Fassung der Versorgungsmedizinischen Grundsätze
  • IW-Studie zeigt: Digitale Barrierefreiheit wird zum Wettbewerbsfaktor
  • Neuer IW-Zertifikatslehrgang Inklusionsmanagement
  • Handlungsanleitung zur inklusiven Gründungsberatung
  • Umfangreiches Fachgebärdenlexikon Sign4All
  • Jetzt bewerben: Bundesteilhabepreis und Inklusionspreis 2026
  • REHADAT-Seminar: „Behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung“
  • BSD-Fachtagung 2026: Anmeldung jetzt möglich
  • Save the Date: 6. LWL-Messe der Inklusionsunternehmen

Zur aktuellen Ausgabe: Newsletter | REHADAT
(br)

04.12.2025 | REHADAT veröffentlicht Studie

IW-Report untersucht Relevanz digitaler Barrierefreiheit

Am 21. November veröffentlichten die REHADAT-Kolleginnen und Kollegen Hannah Seichter, Philipp Trögeler und Dominik Evcimen ihre Studie zur Relevanz digitaler Barrierefreiheit im Arbeitsleben.

Ausgehend von Ergebnissen der diesjährigen repräsentativen Beschäftigtenbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigte sich, dass digitale Barrieren mehr eine Frage des Alters denn der Behinderung sind. Untersucht wurde, warum der Ausbau digitaler Kompetenzen und Barrierefreiheit als Gelingensbedingungen der digitalen Transformation zusammengedacht werden sollten und wie dies gelingen kann. Dies habe vielseitige positive Effekte für Beschäftigte und Unternehmen.

Die Studie erschien als IW-Report 60/2025 und steht hier kostenfrei zum Download bereit.

(DEv)

13.11.2025 | Neue Online-Diskussion der DVfR

Übergänge vom Studium in den Arbeitsmarkt gestalten

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) veranstaltet vom 18. November bis 9. Dezember 2025 eine neue Online-Diskussion. Das Thema lautet diesmal: „Übergänge vom Studium in den Arbeitsmarkt gestalten – Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende mit Behinderungen“.

Unter anderem sollen folgende rechtliche und praktische Fragen beleuchtet werden:

  • Welche Leistungen gibt es für Menschen mit Beeinträchtigungen, um sie bei der Aufnahme einer Beschäftigung nach dem Studium zu unterstützen? Wie können sie Zugang zu diesen Leistungen erlangen?
  • Welchen besonderen Herausforderungen begegnen Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen beim Übergang in das Arbeitsleben?
  • Welche Unterstützungsbedarfe haben Studierende mit Behinderungen bei der Ausübung von Praktika, studentischen Hilfskrafttätigkeiten oder Werkstudentenjobs? Wer ist hierfür inwieweit zuständig?

Die Diskussion richtet sich an Studierende, Hochschulangehörige, Beratende sowie Betriebe und Unternehmen. Expertinnen und Experten begleiten den Austausch fachlich.

Mehr Informationen: Ausblick auf die Diskussion: Inklusive Hochschulbildung | DVfR
(br)

06.11.2025 | Weiterentwicklung der Forschung zur beruflichen Rehabilitation

Positionspapier nennt Schwerpunkte und Bedarfe

In einem Positionspapier zur Weiterentwicklung der Forschung zu beruflicher Rehabilitation machen Autorinnen der Universität Köln und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Entwicklungsbedarfe und Perspektiven für eine zukunftsorientierte und anschlussfähige Forschung sichtbar.

Vorausgegangen war der Veröffentlichung ein Scoping Workshop mit 14 Wissenschaftler*innen verschiedener Fachdisziplinen.

Im Papier werden unter anderem die methodische Vielfalt, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie bessere Förderstrukturen als Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit des Forschungsfeldes benannt. Zudem müsse die Forschung zur beruflichen Rehabilitation aktuelle Themen und Trends in der Arbeitswelt aufgreifen, so die Autorinnen. Dies sei wichtig, um die gesellschaftliche Sichtbarkeit der beruflichen Rehabilitationsforschung zu stärken.

Das Positionspapier findet sich hier zum kostenlosen Download.

(HMS & DEv)

20.10.2025 | Berufliche Reha für Menschen mit Behinderungen erfolgreich

Neuer IAB-Kurzbericht

Die Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Behinderungen nach einer beruflichen Rehabilitation hat sich in den letzten Jahren verbessert. Dies zeigen Analysen mit Daten der Bundesagentur für Arbeit, die das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in einem neuen Kurzbericht veröffentlicht hat. 

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts:

  1. Berufserfahrene Menschen mit Behinderungen werden durch die berufliche Rehabilitation bei der Bundesagentur für Arbeit sowohl beim Verbleib im Beruf als auch beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt.
  2. Die Zahl der Geförderten sinkt seit einigen Jahren deutlich, dadurch verändert sich die Struktur der Teilnehmenden.
  3. Immer weniger Frauen und immer weniger Personen aus dem Leistungsbezug werden im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung gefördert.
  4. Die größte und stetig wachsende Gruppe stellen Menschen mit Behinderungen des Stütz- und Bewegungsapparates; weiterhin haben viele Geförderte psychische Erkrankungen.
  5. Die Zahl derjenigen, die direkt aus der Erwerbstätigkeit in die berufliche Rehabilitation kommen, steigt, die Zugänge aus einem Leistungsbezug hingegen sinken.
  6. Immer häufiger nehmen Menschen nach Ende der Rehabilitation eine Erwerbstätigkeit auf oder sie können auf ihrem ursprünglichen Arbeitsplatz verbleiben.
  7. Menschen mit psychischen Behinderungen sind im Vergleich zu anderen seltener beschäftigt; sie haben aber auch schlechtere Startbedingungen.

(br)

29.09.2025 | Anleitung zur Inklusionsvereinbarung

App REHADAT-IV aktualisiert

Die neu überarbeitete App REHADAT-IV unterstützt Betriebe bei der Erstellung einer Inklusionsvereinbarung. In einer solchen Vereinbarung legen z. B. Arbeitgeberin oder Arbeitgeber, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung gemeinsam Ziele und Maßnahmen fest, um die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Mitarbeitender zu verbessern.

Eine gute Inklusionsvereinbarung ist immer so konkret und individuell wie möglich. Da sich die Rahmenbedingungen von Betrieb zu Betrieb unterscheiden, braucht es passgenaue Lösungen. Typische Themenfelder sind unter anderem Personal, Prävention, Qualifizierung, Arbeitsgestaltung, Barrierefreiheit, Digitalisierung sowie Beteiligung und Zusammenarbeit im Unternehmen.
 
Mit der App REHADAT-IV können Nutzende aus verschiedenen Bausteinen ein individuelles Gerüst für ihre Inklusionsvereinbarung zusammenstellen. Dieses lässt sich anschließend herunterladen und am Rechner oder Smartphone weiterbearbeiten. Ergänzend stehen Praxisbeispiele aus Unternehmen sowie hilfreiche Links zur Verfügung, die die Ausarbeitung erleichtern.
 
Die App richtet sich an alle Vertragsparteien im Unternehmen, die eine neue Inklusionsvereinbarung entwickeln oder eine bestehende aktualisieren möchten.

Zur App REHADAT-IV: rehadat-iv.app
(br)

23.09.2025 | Das war die REHACARE 2025!

Vielen Dank für Ihren Besuch!!

Wir blicken zurück auf inspirierende Tage voller spannender Begegnungen, Innovationen und wichtiger Impulse für Inklusion, Barrierefreiheit und Assistenztechnologien.

Besondere Besuche am Stand: Staatssekretär Matthias Heidmeier vom MAGS NRW und die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen NRW.

Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen, Besuchern, Ausstellerinnen und Ausstellern für die großartige Atmosphäre und den regen Austausch! 
(br)

10.09.2025 | Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung auf Englisch

Neue REHADAT-Rubrik ab jetzt auch auf Englisch verfügbar

Die neue Rubrik Forschungsergebnisse im REHADAT-Portal Forschung ist ab sofort auch auf Englisch unter dem Titel Research Findings verfügbar. Damit werden Erkenntnisse aus abgeschlossenen deutschen Projekten und Studien im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe gegenüber einem internationalen Publikum sichtbar gemacht. Die Inhalte sind folgenden vier Themenfeldern zugeordnet: Diversity and Working World, Inclusion and Working World, Mental Health and Working World und Digitalisation and Working World.

Damit wird der globalen Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) Rechnung getragen, die in Artikel 32 den Wissensaustausch und die internationale Zusammenarbeit zur Stärkung von Teilhabe und Inklusion betont. Durch die internationale Sichtbarkeit deutscher Forschungserkenntnisse möchte REHADAT einen Beitrag dazu leisten, Aktivitäten und Beiträge Deutschlands im Rahmen einer inklusiven Arbeitsmarktforschung hervorzuheben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rehadat-forschung.de/en/projekte/forschungsergebnisse.

(HMS)

19.08.2025 | REHADAT-Erklärvideos

Video: „Mit CED im Arbeitsleben“

REHADAT führte im Jahr 2023 eine Online-Befragung zum Thema „CED im Arbeitsleben“ durch. Der Großteil der befragten Personen, die zum Erhebungszeitpunkt arbeiteten, gab an, sich bei der Arbeit durch CED-Symptome beeinträchtigt zu fühlen.

Das Video präsentiert die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage.

Link zum Video: 'CED im Arbeitsleben'
(To)

18.08.2025 | 19 Jahre AGG: Meilenstein für Vielfalt und Gleichbehandlung

Seit fast zwei Jahrzehnten gegen Diskriminierung

Am 18. August 2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft. Heute feiert es seinen 19. Geburtstag. Das Gesetz schützt Menschen vor Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität und legt so den Grundstein für Chancengleichheit im Berufsleben. 

Seit seiner Einführung hat das AGG Unternehmen, Behörden und Institutionen dazu verpflichtet, Barrieren abzubauen und eine inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen. Zahlreiche Initiativen und Gerichtsentscheidungen zeigen, wie wichtig rechtlicher Schutz für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist. 

Obwohl große Forschritte erreicht wurden, bleibt die praktische Umsetzung dennoch eine fortwährende Herausforderung. Der 19. Geburtstag des AGG ist daher nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Impuls, Inklusion und Gleichbehandlung im Arbeitsalltag konsequent weiter zu fördern. 

Hier gehts zum AGG bei REHADAT-Recht: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Mehr Infos zum AGG gibts bei REHADAT-Lexikon: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

 

(Tr)