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Projektart: Modellprojekt
Betriebliches Eingliederungsmanagement für Handwerksbetriebe

Beschreibung / Inhalte

Die FBG, die IKK Südwest-Direkt und die Fleischerinnung des Saarlandes haben zum 01.05.2005 ein Kooperationsprojekt für die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements für Betriebe des Fleischerhandwerks vereinbart. Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, den Arbeitgebern von klein- und mittelständischen Betrieben Hilfestellungen bei der Umsetzung des seit 01.05.2004 vorgeschriebenen betrieblichen Eingliederungsmanagements zukommen zu lassen.

Mit dem betrieblichen Eingliederungsmanagement verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, durch präventive Maßnahmen bei (langzeit-) erkrankten Beschäftigten den drohenden Verlust des Arbeitsplatzes zu verhindern. Aufgabe des Arbeitgebers ist es, ggf. unter Einschaltung von Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter, diese Maßnahmen einzuleiten bzw. zu koordinieren. Oftmals weiß der Arbeitgeber aber gar nicht, dass eine solche Verpflichtung existiert, geschweige denn, welche Möglichkeiten und Hilfen zur Prävention bestehen. Hier setzt das Kooperationsprojekt an. Die IKK Südwest-Direkt und die FBG führen für den Arbeitgeber das betriebliche Eingliederungsmanagement durch. Sie leiten in enger Abstimmung mit Arbeitgeber und erkranktem Mitarbeiter weitere Maßnahmen zur medizinischen und sozialen Rehabilitation ein bzw. koordinieren diese. Einzige Aufgabe des Arbeitgebers: Er informiert den zuständigen Sozialversicherungsträger, wenn eine Erkrankung des Arbeitnehmers von länger als sechs Wochen vorliegt und ein Ende der Arbeitsunfähigkeit nicht abzusehen ist.

Um eine erfolgreiche Eingliederung zu erreichen, werden die FBG und die IKK ihre Fachkenntnisse zusammenführen. So wird die FBG die IKK im Bereich branchenspezifischer Belastungen und Gesundheitsgefahren sowie Einsatz technischer Hilfen beraten. Die IKK wird die FBG im Rahmen von vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen unterstützen. Für die Sozialversicherungsträger besteht durch dieses Projekt der positive Nebeneffekt, dass sie durch die Information des Arbeitgebers schneller auf mögliche Problemfälle aufmerksam werden und durch eine frühzeitige Steuerung Kosten der Heilbehandlung und ggf. Folgekosten der sozialen und beruflichen Rehabilitation vermieden werden können. Das Projekt ist als Pilot zunächst auf ein Jahr angelegt und soll auf Innungen in Rheinland-Pfalz ausgedehnt werden.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.05.2005


Abschluss:

30.04.2006


Projektleitung:

  • N.N.

Institutionen:

Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe
(vormals Fleischerei-Berufsgenossenschaft)
Lortzingstraße 2
55127 Mainz
06131 7850

https://www.bgn.de/

Company integration management for handicraft enterprises

The FBG, the IKK Südwest-Direkt and the butchers' guild of the Saarland have agreed on a cooperation project for the implementation of a company integration management for companies in the butcher's trade as of May 1, 2005. The aim of the cooperation agreement is to provide employers of small and medium-sized companies with assistance in implementing the occupational integration management system that has been mandatory since May 1, 2004. With occupational integration management, the legislator is pursuing the goal of preventing the imminent loss of the workplace by means of preventive measures in the case of (long-term) ill employees. It is the employer's task to initiate or coordinate these measures, if necessary with the involvement of the works council and the representative of the severely disabled. Often, however, the employer does not even know that such an obligation exists, let alone what possibilities and aids exist for prevention. This is where the cooperation project comes in. IKK Südwest-Direkt and FBG carry out the company integration management for the employer. They initiate or coordinate further measures for medical and social rehabilitation in close consultation with the employer and the sick employee. The employer's only task is to inform the relevant social insurance agency if the employee's illness lasts longer than six weeks and there is no end in sight to the inability to work. To achieve successful integration, FBG and IKK will pool their expertise. For example, FBG will advise IKK on industry-specific stresses and health hazards and the use of technical aids. The IKK will support the FBG in the context of preventive health measures. For the social insurance agencies, this project has the positive side-effect that, by informing the employer, they will become aware of possible problem cases more quickly and, by means of early control, costs of curative treatment and, if necessary, follow-up costs of social and job rehabilitation can be avoided. The project is initially designed as a pilot for one year and is to be extended to guilds in Rhineland-Palatinate.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO3218


Informationsstand: 09.04.2020