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Projektart: Gefördertes Projekt
Intensivierung der Verbandsarbeit und mehr Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen

Beschreibung / Inhalte

1. Zielsetzung:

1.1. Ziele des Projekts
Ziele des Projektes sind:

  • die Weiterentwicklung unserer Verbandsarbeit durch die Einstellung einer/s Referent/in für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit
  • die Partizipation von Menschen mit Hörbehinderungen an politischen Entscheidungsprozessen zu erleichtern und diese für politische Themen durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu sensibilisieren
  • eine aktive und umfassende Teilhabe an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten mit den Institutionen, den Bundestagsabgeordneten, den Bundesministerien, den Behindertenverbänden und den Partnern zu ermöglichen
  • Ausgleich unseres behinderungsbedingten Mehrbedarfs durch den Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern, Telefondolmetscher für ehrenamtliche Tätige von Präsidium und Beirat zwecks Kontakten mit den Behinderten- und Sozialverbänden und den Partnern zu fördern
  • Assistenzkräfte, die die Korrekturarbeiten für schriftliche Arbeiten von ehrenamtlichen Präsidiumsmitgliedern übernehmen, zu bestellen oder einzustellen
  • unsere Handlungskompetenz zur Inanspruchnahme unserer zustehenden Rechte mit dem hier vorliegenden Arbeitsprogramm, dem Forderungskatalog aus dem NAP 2.0 für die Umsetzung der UN-BRK und schließlich dem überarbeiteten Forderungskatalog für den nächsten NAP zu stärken
  • Ausbau unserer finanziellen und personellen Ressourcen für die Verbandsarbeit
  • die Weiterentwicklungs- und Umsetzungsprozesse des Nationalen Aktionsplans 2.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention zu begleiten, unsere Einbindung in die Prozesse zu erreichen, die Auseinandersetzung mit unseren Interessen zu bewirken
  • die Vernetzung auf internationaler Ebene (Weltverband der Gehörlosen (WFD), Europäische Union der Gehörlosen (EUD), Österreichischer Gehörlosenbund (ÖGLB), Schweizerischer Gehörlosenbund (SGB-FSS), etc.) und auf nationaler Ebene (16 Landesverbände der Gehörlosen, bundesweite Fachverbände) auszuweiten und zu verbessern
  • auf ein diskriminierungsfreies und selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Hörbehinderungen in der Mitte einer inklusiven Gesellschaft mit Gebärdensprache hinzuwirken.

1.2. Zielgruppen des Projektes
Zielgruppe des Projekts sind gehörlose und andere Menschen mit Hörbehinderungen in Deutschland und Mitglieder der Gebärdensprachgemeinschaft. Die Zielgruppe besteht dabei aus den einzelnen gehörlosen Menschen und aus den Angehörigen der gehörlosen Menschen und anderen Menschen mit Hörbehinderungen.

Zum Deutschen Gehörlosen-Bund zählen 26 Mitgliedsverbände, davon 16 Landesverbände und 10 bundesweite Fachverbände. In diesen Verbänden haben sich insgesamt etwa 600 Vereine mit etwa 28.000 Mitgliedern zusammengeschlossen.

Laut Bericht zur Statistik der schwerbehinderten Menschen 2013 des statistischen Bundesamtes leben insgesamt 315.799 Menschen mit Sprach- und Hörbeeinträchtigungen in Deutschland.

2. Antragssteller und Arbeitsteilung:

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. versteht sich als sozialpolitische, kulturelle und berufliche Interessenvertretung der Gehörlosen in Deutschland und als Forum für die Gebärdensprachgemeinschaft. Sein Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Hörbehinderungen durch den Abbau von Barrieren und die Wahrung von Rechten, um ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Hierzu gehören die Abfassung von Stellungnahmen zu diversen politischen Themen (z.B. Bundesbehindertengleichstellungsgesetz, Bundesteilhabegesetz, Aktionsplan zur BRK) in letzten Jahren, die regelmäßige Teilnahme an den Gremien, die Gespräche mit Institutionen und Politikern. Für eine erfolgreiche Teilhabe in der Gesellschaft ist für Menschen mit Hörbehinderungen und Gebärdensprache die Gebärdensprache unabdingbar. Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist als eigenständige Sprache mit eigener Grammatik in Deutschland seit 2002 im Bundesbehindertengleichstellungsgesetz anerkannt.
Zum Deutschen Gehörlosen-Bund zählen derzeit 26 Mitgliedsverbände, davon 16 Landesverbände und 10 bundesweite Fachverbände. Zu den bundesweiten zehn Fachverbänden als Mitgliedsorganisationen des DGB gehören der Deutsche Gehörlosen-Sportverband, Verband der Katholischen Gehörlosen Deutschlands, Deutsches Gehörlosen-Theater, Bundesverband der Dozenten für Gebärdensprache, Netzwerk der Gehörlosen-Stadtverbände, Bundesvereinigung für Kultur und Geschichte Gehörloser, Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser, Bundesverband für Gebärdensprachdolmetscher/innen Deutschlands, Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge und schließlich die Deutsche Gehörlosen-Jugend als eigenständige Jugendorganisation des DGB.
In den 26 Mitgliedsverbänden haben sich insgesamt etwa 600 Vereine mit ca. 28.000 Mitgliedern zusammengeschlossen. Die organisierte Hörbehindertenbewegung besteht schon etwa 170 Jahre, der erste „Taubstummenverein“ wurde 1848 in Berlin gegründet. Seit 1892 gibt es bundesweite Organisationen für „Taubstumme“, zu denen damals die Gehörlosen und Schwerhörigen zusammen gehörten, die aber lose gebildet wurden. Erst 1927 wurde der Reichsverband der Gehörlosen Deutschlands (kurz: Regede) als Spitzenverband der Gehörlosenverbände und Gehörlosenvereine gegründet. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Regede gleichgeschaltet und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) unterstellt. 1943 wurde der Regede auf Anordnung der NSV aufgelöst. 1950 wurde der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. als Rechtsnachfolger des Regede gegründet. Der Deutsche Gehörlosen-Bund steht damit in der heute mehr als 90 jährigen Tradition der bundesweiten strukturierten Verbandsarbeit für die Interessen der Gebärdensprachgemeinschaft.

Das heutige Präsidium besteht aus sieben gehörlosen, ehrenamtlichen Präsidiumsmitgliedern. In der Bundesgeschäftsstelle ist das Bundeskompetenzzentrum angesiedelt, wo derzeit ein gehörloser Referent für Sozialpolitik und Selbsthilfe hauptamtlich vollzeitlich arbeitet. Das Bundeskompetenzzentrum wird von der Aktion Mensch für die Dauer von drei Jahren (Laufzeit: April 2014 bis März 2017) finanziert und hat seine Schwerpunkte in den Bereichen Sozialpolitik/Selbsthilfe, Rechtsberatung und Diskriminierungsschutz. Nach dem Auslaufen des Projektes wird der DGB die einzig verbliebene Stelle mit eigenen Mitteln weiterführen.
Der DGB begann in den 90er Jahren, hauptamtliche Arbeitskräfte einzustellen. Davor hat es jahrzehntelang keine hauptamtlichen Mitarbeiter gegeben. In den letzten zehn Jahren wurden zudem verstärkt Publikationen aus dem gesundheitlichen Bereich herausgegeben. Dieses Know-How u.a. mit den Publikationen sind heute ein wichtiger Teil des DGB und dessen Bundeskompetenzzentrums. Hierdurch sind die Konzentration von Kompetenz und Hintergrundwissen, gute Organisation von Erreichbarkeit und Zuständigkeit für die einzelnen Aufgabenbereiche, eine auf Gehörlose und deren Kommunikation zugeschnittene technische Ausstattung und damit fortschrittliche und transparente Arbeit möglich.
Hinzu kommen etwa 15 gehörlose ehrenamtliche Bundesreferenten bzw. Bundesbeauftragte, die die jeweilige verbandspolitische Arbeit übernehmen. Diese Personen sind vom Präsidium für den Beirat ernannt worden und sind einem der drei Fachbeiräte (Barrierefreie Technologie, Gesundheit und Soziales) zugeordnet. Derzeit wirken im Fachbeirat für Barrierefreie Technologie die jeweiligen Bundesreferenten für Notruf und Katastrophenschutz und für barrierefreie Medien sowie die jeweiligen Bundesbeauftragten für Deutsche Bahn und für Verkehrssicherheit mit. Hingegen sind die jeweiligen Bundesreferenten für Senioren und für Frauen sowie die jeweiligen Bundesbeauftragten für Gewaltschutz, für Contergan, für psychische und körperliche Gesundheit dem Fachbeirat für Gesundheit zugeordnet. Schließlich kommen die jeweiligen Bundesreferenten für Bundesteilhabegesetz, für Migration und Flüchtlinge sowie für Arbeit im Fachbeirat für Soziales zusammen.
Die Beiratsmitglieder benötigen Unterstützung durch die/en Referent/in für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit. Die/der Referent/in hat die Aufgabe, die Arbeiten in den Beiräten zu koordinieren und dadurch mehr Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen zu gewährleisten. Dadurch sollen die Beiratsmitglieder vermehrt Kontakte mit den zuständigen Politikern und den Institutionen knüpfen und die Verbandsarbeit intensivieren können. Diese Arbeiten sind mit dem Forderungskatalog mit den Handlungsfeldern laut dem NAP 2.0 zur UN-BRK verbunden. 2019 sollte der Forderungskatalog für den nächsten NAP und den Parallelbericht zum 2./3. Staatenbericht überarbeitet und zum Ende des Projektzeitraums vorgestellt werden.
Als größte Selbstvertretungsorganisation aus dem Bereich der hörbehinderten Menschen und eine der ältesten Behindertenverbände in Deutschland ist der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. der Ansprechpartner für Gehörlose und ein bedeutendes Forum für die deutsche Gebärdensprachgemeinschaft. Auf bundespolitischer Ebene hat sich der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. als fester Bestandteil etabliert und ist ein namhaftes Bindeglied zwischen Politik und der Gebärdensprachgemeinschaft geworden. Zudem werden gute Kontakte zu anderen Behinderten- und Selbsthilfeorganisationen sowie zu Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft, Gesundheit, Kultur u.v.m. gepflegt.

3. Maßnahmendurchführung:

3.1.-3.2. Arbeitspakete, Zeitplan, Meilensteinplanung
Eine Übersicht mit Informationen zu Arbeitspaketen, Zeitplan und Meilensteinplanung bietet die folgende pdf-Datei unter: https://www.rehadat-forschung.de/export/sites/forschung-2021/lokale-downloads/BMAS/FO125878_Massnahmendurchfuehrung.pdf

4. Erfolgsaussichten und Erfolgskontrolle:

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. ist als Anbieter dieses Projektes der geeignete Ansprechpartner, da in ihm bundesweit Vertreter von Hörbehinderungen und Gebärdensprache eingebunden sind. Wir sind als betroffene Menschen mit Hörbehinderungen und Gebärdensprache als Experten maßgeblich an der Verwirklichung des Projektes (Leitung, Planung, Gestaltung, Konzeptentwicklung, Durchführung, Begleitung) beteiligt. Das stimmt mit dem Artikel 4, Absatz 3 der UN-BRK überein.
Der Erfolg des Projekts soll an einer intensivierten und aktiveren Verbandsarbeit und einer wahrnehmbar stärkeren Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen erkennbar sein.
Durch finanzielle und personelle Ressourcen (Gebärdensprachdolmetscher, Assistenzkräfte für Korrekturarbeiten) wird die ehrenamtliche Verbandsarbeit des Präsidiums und des Beirats erleichtert und unterstützt. Dies, um die Behinderten- bzw. Sprachenpolitik zu aktivieren, z.B. um Weiterentwicklungs- und Umsetzungsprozesse des NAP 2.0 eng einzubinden, sich mit den Handlungsfeldern des NAP 2.0 auseinanderzusetzen, etc.
Durch die Mitarbeit der/s neu einzustellenden Referent/in für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit beim Bundeskompetenzzentrum sollen laut dem dreijährigen Arbeitsprogramm die Forderungskataloge überarbeitet und für den nächsten Nationalen Aktionsplan bzw. Parallelbericht zum Staatenbericht bzw. vorgestellt werden. Ihm obliegt die Leitung über die Organisation der regelmäßigen Sitzungen des Beirats und der Fachbeiräte, die dem Austausch und der Diskussion über das Arbeitsprogramm inkl. Forderungskataloge mit entsprechenden Handlungsfeldern dienen. Die Vernetzung mit 16 Landesverbänden wird über den hauptamtlichen Referenten und die Beiratsmitglieder intensiviert und gestärkt. Zukünftig soll der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. auf internationaler Ebene mit dem WFD, EUD, ÖGLB und SGB-FSS hinsichtlich der Umsetzung der UN-BRK eng zusammenarbeiten. Auch um dies zu erreichen, benötigt der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. dringend eine/n fast vollzeitlich angestellten Referent/in für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. organisiert zwei große Veranstaltungen „6. Deutsche Kulturtage der Gehörlosen“ im Mai 2018 und „4. internationaler Bildungs- und Fachkongress“ im Herbst 2019, ebenso wird er am 18. Weltkongress der Gehörlosen in Paris im Juli 2019 teilnehmen.

5. Nachhaltigkeit:

Die Kooperation und Netzwerkarbeit mit den Institutionen, der Bundesregierung, den Bundesministerien, Politikern, Behinderten- und Sozialverbänden etc. werden laut den Zielen des Projekts und dem Arbeitsprogramm intensiviert und stabilisiert. Dadurch wird die Förderung von Kompetenzaufbau, Empowerment und Capacity-Building nach der Förderrichtlinie erreicht, indem den ehren- und hauptamtlichen Kräften vom DGB Kompetenzen und praktische Erfahrungen für die Interessenvertretung auf Bundesebene vermittelt werden. Ebenso werden der Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher/innen und die Einstellung von Assistenzkräften die Teilhabe der ehrenamtlichen Tätigen (Präsidium und Beirat) an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten auf der Bundesebene stärken und sichern.
Wir haben Grund zur Annahme und gehen davon aus, dass angesichts einer wachsenden Sensibilität hinsichtlich der Benachteiligung von Menschen mit Hörbehinderung und Gebärdensprache mit dem DGB weiterhin enge Konsultationen geführt werden und der DGB somit an den Entscheidungsprozessen aktiv einbezogen wird. Das Ziel vom DGB ist, dass die Inklusion in der Gesellschaft laut der UN-BRK voll umzusetzen ist. Eine weitere oder andere Förderung vom qualifizierten Personal ist jedenfalls wünschenswert.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.07.2017


Abschluss:

30.06.2020


Fördernummer:

FPV 01KM170210

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesprogramm zur Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten (§ 19 BGG, Förderrichtlinie vom 26.10.2016)

ICF-Bezug des Projekts:

  • Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.

Projektleitung:

  • Vogel, Helmut

Mitarbeitende:

  • Gotthardt, Ulrike, Dr. |
  • Kaufmann, Elisabeth |
  • Wohlfahrt, Michael

Institutionen:

Deutscher Gehörlosen-Bund e. V.
Prenzlauer Allee 180
10405 Berlin
030 49902266
info@gehoerlosen-bund.de
https://gehoerlosen-bund.de

Intensification of association work and more participation in political decision-making processes

1. Objective: 1.1. Objectives of the project The objectives of the project are: - to further develop our association work by hiring a speaker for political education and public relations - to facilitate the participation of people with hearing disabilities in political decision-making processes and to sensitize them to political issues through increased public relations work - to enable active and comprehensive participation in the shaping of public affairs with the institutions, members of the Bundestag, federal ministries, the handicapped federations and the partners to make possible - compensation of our handicapped additional need by the employment of sign language interpreters, telephone interpreters for honorary activities of presidency and advisory board for the purpose of contacts with the handicapped and social federations and the partners to promote - assistance forces, who take over the proofreading work for written works of honorary presidium members, to appoint or to employ - our action authority for the claim of our entitled rights with the work program present here, the requirement catalog from the NAP 2.0 for the implementation of the UN CRPD and finally the revised list of demands for the next NAP - to expand our financial and human resources for the association's work - to support the further development and implementation processes of the National Action Plan 2.0 for the implementation of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, to achieve our involvement in the processes, to bring about the discussion of our interests - to strengthen networking at the international level (World Federation of the Deaf (WFD), European Union of the Deaf (EUD), Austrian Federation of the Deaf (ÖGLB), Swiss Federation of the Deaf (SGB-FSS), etc.) and at the national level (16 state associations of the Deaf (SGB-FSS), etc.).) and on national level (16 regional associations of the deaf, nationwide professional associations) to expand and improve - to work towards a discrimination-free and self-determined life for people with hearing disabilities in the midst of an inclusive society with sign language. 1.2 Target groups of the project Target group of the project are deaf and other people with hearing disabilities in Germany and members of the sign language community. The target group consists of the individual deaf people and the members of the deaf people and other people with hearing disabilities. The German Federation of the Deaf consists of 26 member associations, 16 of which are state associations and 10 nationwide professional associations. In these associations, a total of about 600 associations with about 28,000 members have joined together. According to the report on the statistics of severely disabled people 2013 of the Federal Statistical Office, a total of 315,799 people with speech and hearing impairments live in Germany. 2. Applicant and division of labor: The German Federation of the Deaf e.V. sees itself as a socio-political, cultural and professional representation of the interests of the deaf in Germany and as a forum for the sign language community. Its goal is the continuous improvement of the living situation of people with hearing disabilities by removing barriers and safeguarding rights in order to enable them to participate in society on an equal footing. This includes the drafting of statements on various political topics (e.g. Federal Disability Equality Act, Federal Participation Act, Action Plan on the BRK) in recent years, regular participation in committees, discussions with institutions and politicians. For successful participation in society, sign language is indispensable for people with hearing disabilities and sign language. German Sign Language (DGS) has been recognized as an independent language with its own grammar in Germany since 2002 in the Federal Disability Equality Act. The German Federation of the Deaf currently has 26 member associations, 16 of which are state associations and 10 nationwide professional associations. The nationwide ten professional associations as member organizations of the DGB include the German Deaf Sports Association, Association of the Catholic Deaf of Germany, German Deaf Theater, Federal Association of Sign Language Lecturers, Network of Deaf City Associations, Federal Association for Culture and History of the Deaf, Society for Sign Language and Communication of the Deaf, Federal Association of Sign Language Interpreters of Germany, German Working Group for Protestant Pastoral Care of the Deaf, and finally the German Youth of the Deaf as an independent youth organization of the DGB. In the 26 member federations altogether about 600 associations with approx. 28,000 members united. The organized hearing impaired movement has existed for about 170 years, the first "deaf-mute association" was founded in Berlin in 1848. Since 1892 there have been nationwide organizations for "deaf mutes", which at that time included the deaf and hard of hearing together, but were loosely formed. It was not until 1927 that the Reich Association of the Deaf of Germany (Regede for short) was founded as the umbrella organization of deaf associations and deaf clubs. After the National Socialists seized power, the Regede was brought into line and subordinated to the National Socialist People's Welfare (NSV). in 1943, the Regede was dissolved by order of the NSV. in 1950 the Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. was founded as the legal successor of the Regede. The German Federation of the Deaf thus stands in the now more than 90 year old tradition of nationwide structured association work for the interests of the sign language community. Today's presidium consists of seven deaf, honorary presidium members. In the federal office the federal competence center is settled, where at present a deaf adviser for social policy and self-help works full time. The federal competence center is financed by the action humans for the duration of three years (running time: April 2014 to March 2017) and has its emphasis in the ranges social policy/self-help, legal advice and discrimination protection. After the project ends, the DGB will continue to run the only remaining position with its own funds. The DGB began hiring full-time staff in the 1990s. Prior to that, there had been no full-time staff for decades. The last decade has also seen an increase in publications from the health field. This know-how, among other things, with the publications are now an important part of the DGB and its federal competence center. Hereby the concentration of competence and background knowledge, good organization of accessibility and responsibility for the individual fields of activity, technical equipment tailored to deaf people and their communication and thus progressive and transparent work are possible. In addition there are about 15 deaf honorary federal advisers or federal representatives, who take over the respective association-political work. These people are appointed by the presidency for the advisory board and are assigned to one of the three specialized advisory boards (barrier-free technology, health and social affairs). Currently, the respective federal officers for emergency calls and disaster control and for accessible media, as well as the respective federal officers for German railroads and for traffic safety, are members of the advisory board for accessible technology. On the other hand, the respective federal officers for senior citizens and for women, as well as the respective federal officers for protection against violence, for thalidomide, and for mental and physical health, are assigned to the Advisory Council for Health. Finally, the respective federal officers for the Federal Participation Act, for Migration and Refugees, and for Labor come together in the Advisory Council for Social Affairs. The members of the Advisory Council require support from the officer for political education and public relations. The officer's task is to coordinate the work in the advisory councils and thus ensure greater participation in political decision-making processes. In this way, the advisory board members should be able to establish more contacts with the responsible politicians and institutions and intensify the association's work. This work is linked to the list of demands with the fields of action according to the NAP 2.0 on the UN CRPD. in 2019, the list of demands should be revised for the next NAP and the parallel report to the 2nd/3rd State Report and presented at the end of the project period. As the largest self-representation organization from the field of hearing impaired people and one of the oldest disability associations in Germany, the German Association of the Deaf is the contact for deaf people and an important forum for the German sign language community. On the federal political level, the Deutscher Gehörlosen-Bund e.V. has established itself as an integral part and has become a notable link between politics and the sign language community. In addition, good contacts are maintained with other disability and self-help organizations as well as with companies and institutions from the fields of business, health, culture, etc. 3. Implementation of measures: 3.1.-3.2. Work packages, schedule, milestone planning An overview with information on work packages, schedule and milestone planning is provided in the following pdf file at: https://www.rehadat-forschung.de/export/sites/forschung-2021/lokale-downloads/BMAS/FO125878_Massnahmendurchfuehrung.pdf 4. Prospects for success and success control: The German Federation of the Deaf (Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.) is the appropriate contact person as provider of this project, since it includes representatives of hearing disabilities and sign language nationwide. We, as affected people with hearing disabilities and sign language, are significantly involved as experts in the realization of the project (management, planning, design, concept development, implementation, monitoring). This is in accordance with Article 4, Paragraph 3 of the UN CRPD. The success of the project should be recognizable in an intensified and more active association work and a perceptibly stronger participation in political decision-making processes. Through financial and personnel resources (sign language interpreters, assistants for proofreading work), the voluntary association work of the presidium and the advisory board is facilitated and supported. This, in order to activate the handicapped and/or language politics, e.g. in order to involve further development and implementation processes of the NAP 2.0 closely, to deal with the action fields of the NAP 2.0, etc. By the co-operation of the Referent/in for political education and public work with the Federal Competence Center, which can be recruited again, the requirement catalogs are to be revised according to the three-year work program and presented for the next national action plan and/or parallel report to the national report and/or. He is responsible for the organization of the regular meetings of the advisory board and the expert advisory boards, which serve the exchange and discussion of the work program including the catalogs of demands with corresponding fields of action. Networking with 16 state associations is intensified and strengthened via the full-time speaker and the members of the advisory board. In the future, the German Federation of the Deaf should work closely with the WFD, EUD, ÖGLB and SGB-FSS on an international level regarding the implementation of the UN CRPD. Also in order to achieve this, the German Deaf Federation e.V. urgently needs an almost full-time officer for political education and public relations. The German Deaf Federation e.V. organizes two major events "6th German Culture Days of the Deaf" in May 2018 and "4th International Education and Professional Congress" in autumn 2019, also it will participate in the 18th World Congress of the Deaf in Paris in July 2019. 5. sustainability: The cooperation and networking with the institutions, the federal government, federal ministries, politicians, disability and social associations, etc. will be intensified and stabilised according to the objectives of the project and the work program. Thus, the promotion of competence building, empowerment and capacity building according to the funding guideline will be achieved by providing the voluntary and full-time forces from the DGB with skills and practical experience for advocacy at the federal level. Likewise, the use of sign language interpreters and the hiring of assistants will strengthen and assure the participation of volunteers (Presidium and Advisory Council) in the shaping of public affairs at the federal level. We have reason to believe and assume that, given a growing sensitivity regarding the disadvantages of people with hearing disabilities and sign language, close consultations will continue to be held with the DGB and that the DGB will thus be actively involved in decision-making processes. The goal of the DGB is to fully implement inclusion in society according to the UN CRPD. A further or different promotion of qualified personnel is desirable in any case.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO125878


Informationsstand: 07.10.2019