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Projektart: Gefördertes Projekt
DeafMentoring – (Wieder-)Eingliederung von Menschen mit einer Hörbehinderung ins Arbeitsleben durch Peer Counseling

Beschreibung / Inhalte

Um Menschen mit einer hochgradigen Hörbehinderung den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen bzw. den Erhalt eines Arbeitsplatzes zu sichern, soll im Projekt ein Mentoren-Unterstützungssystem entwickelt und etabliert werden, das sich auf das Konzept „Peer Counseling“ stützt. Menschen mit einer Hörbehinderung, die gesellschaftlich, sozial und beruflich gut integriert sind, dienen als Expertinnen und Experten, die anderen hörbehinderten Menschen Wege aufzeigen, um erfolgreich mit den Beeinträchtigungen und Hürden umzugehen. Erfahrene hörgeschädigte Personen, die DeafMentoren, werden rekrutiert, weitergebildet und an hörgeschädigte Personen vermittelt, die sich im Übergang von der Schule in den Beruf, in Arbeitslosigkeit oder in einem unsicheren bzw. unbefriedigenden Arbeitsverhältnis befinden, die DeafMentees.

Dazu wird von einem Projektteam des Lehr- und Forschungsgebietes Pädagogik und Rehabilitation hörgeschädigter Menschen der Universität zu Köln und des Kompetenzzentrums für Gebärdensprache und Gestik SignGes der RWTH Aachen in Kooperation mit Betroffenen-Verbänden und Vereinen ein Mentoring-Netzwerk erarbeitet und in mehreren Zentren im Bundesgebiet verankert. Dieses Netzwerk vermittelt sozial und beruflich erfolgreich integrierte hochgradig Hörgeschädigte (DeafMentoren) an solche Hörgeschädigte, die sich im Übergang von der Schule in einen Beruf oder in einer Ausbildung befinden. Die individuelle Betreuung und Anleitung hörgeschädigter Mentees durch hörgeschädigte Mentorinnen und Mentoren ermöglicht einen sprachlich und kulturell adäquaten Wissens- und Erfahrungstransfer nach dem Prinzip des Peer Counseling. Dieser Ansatz erweist sich für die Gruppe der Hörgeschädigten als besonders gewinnbringend, da viele junge und erwachsene Hörgeschädigte weder in der Familie noch in der Schule bzw. Ausbildung oder Arbeitswelt Rollenvorbilder mit der gleichen Beeinträchtigung haben.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.09.2015


Abschluss:

31.08.2019


Fördernummer:

01KM151105

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

ICF-Bezug des Projekts:

  • Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.

Projektleitung:

  • Kaul, Thomas, Prof. Dr. (im Ruhestand)

Mitarbeitende:

  • Oviedo, Alejandro, Prof. Dr. |
  • Kramer, Florian, Dr. |
  • Lintz-Naumann, Sandra |
  • Hermes, Benno |
  • Karar, Ege |
  • Zelle, Uwe |
  • Werth, Isa |
  • Tenbrink, Simon |
  • Brücher, Antoinette

Institutionen:

Prof. Dr. Thomas Kaul (seit 1.8.2021 im Ruhestand)
Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät
ehemals Arbeitsbereich Pädagogik und Didaktik hörgeschädigter Menschen
Klosterstraße 79b
50931 Köln
0221 470-5568
thomas.kaul@uni-koeln.de
https://www.uni-koeln.de

Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik SignGes der RWTH Aachen
https://www.signges.rwth-aachen.de/

Lintz-Naumann, Sandra; Hermes, Benno; Kramer, Florian; et al. (2016): DeafMentoring - Peer Counseling in Gebärdensprache für einen erfolgreichen Schritt in den ersten Arbeitsmarkt. Universität Hamburg - Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser; Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser e.V. (Hrsg.). In: Das Zeichen, Nummer 102, Seite 30-35, Seedorf: Signum.

Karar, Ege; Lintz-Naumann, Sandra; Hermes, Benno [u.a.] (2019): DeafMentoring? DeafMentoring! - Beratung auf Augenhöhe, Berufsverband Deutschter Hörgeschädigtenpädagogen (BDH) (Hrsg.), In: HörgeschädigtenPädagogik, 73. Jahrgang (Heft 1), Seite 25-27, Heidelberg: Median.

DeafMentoring - (Re-)integration of people with a hearing impairment into working life through peer counseling

In order to enable people with a severe hearing impairment to enter the primary labor market or to secure a workplace, the project aims to develop and establish a mentoring support system based on the concept of "peer counseling". People with a hearing impairment who are well integrated socially and professionally serve as experts who show other hearing-impaired people ways to successfully deal with impairments and hurdles. Experienced hearing-impaired people, the DeafMentors, are recruited, trained and placed with hearing-impaired people who are in transition from school to job, unemployed or in an insecure or unsatisfactory employment relationship, the DeafMentees. A project team from the Department of Education and Rehabilitation of Hearing Impaired People at the University of Cologne and the SignGes Competence Center for Sign Language and Gesture at RWTH Aachen University is working with associations and organizations to develop a mentoring network and establish it in several centres throughout Germany. This network successfully places socially and professionally integrated hearing-impaired people (DeafMentors) with hearing-impaired people who are in transition from school to a job or vocational training. The individual support and guidance of hearing-impaired mentees by hearing-impaired mentors enables a linguistically and culturally appropriate transfer of knowledge and experience according to the principle of peer counseling. This approach proves to be particularly beneficial for the group of hearing-impaired people, as many young and adult hearing-impaired people do not have role models with the same impairment either in the family, at school, in vocational training or at work.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO125725


Informationsstand: 12.09.2025