Projektart: Eigenprojekt
Beschreibung / Inhalte
Mit der Entwicklung sollen kostengünstig Tastbilder entstehen, die wesentlich größer als A3 sind. Die bekannte Gesetzmäßigkeit, dass die Fräskosten im Quadrat und höher mit der Fräsfläche steigen, soll durch geeignete Maßnahmen in der Hard- und Software durchbrochen werden.
Ebenso ist die erforderliche Energiezufuhr beim Tiefziehen von Tast- oder Trennfolien dieser Größen zu klären.
Bei der Verwirklichung dieses Projektes finden Systematik und Anforderungen der Automatisierungs- und Regelungstechnik Berücksichtigung. Für die Nutzung taktiler Informationstafeln im öffentlichen Raum sind gießfähige Werkstoffe so auszuwählen und zu kombinieren, dass die feine Taststrukturen auf dünnen, schlagfesten, transparenten und UV-lichtbeständigen Platten angeordnet werden können.
Des Weiteren sollen Bildträger für Sehende in die Tastfolien eingebettet werden. Durch die Einbeziehung eines Touch-Systems soll die taktile Informationsvermittlung zusätzlich mit einer akustischen ergänzt werden.
Untersuchungen mit tastenden Probanden sollen Aufschluss über die Bildgestaltung, -größe und der -anordnung geben.
Die bisherige Nutzung taktiler Grafiken ausschließlich für Blinde soll für Assessment und Therapie in der Rehabilitation ausgedehnt und darüber hinaus zur Förderung der Tastfähigkeit von Kindern im Kindergarten genutzt werden.
Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.
Beginn:
01.01.2002
Abschluss:
30.06.2005
Projektleitung:
- Kurt, Joachim, Prof. Dr.-Ing. (verstorben) |
- Jentzsch, K.J., Dr.-Ing.
Institutionen:
Humboldt-Universität Berlin
Institut für Rehabilitationswissenschaften
Rehabilitationstechnik und Informatik
Georgenstr. 36
10099 Berlin
https://www.reha.hu-berlin.de/
Tactile graphic panels for the blind and severely visually impaired
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Schlagworte:
Referenznummer:
R/FO3053
Informationsstand: 04.12.2019