Projektart: Wissenschaftliche Arbeit
Beschreibung / Inhalte
1. Alltags- und Lebensweltorientierung, d. h. konsequente Ausrichtung aller Hilfen an den alltäglichen Lebenslagen und den Bedürfnissen und Nöten der Betroffenen;
2. konsequente Dezentralisierung, De-Institutionalisierung und Kommunalisierung und
3. konsequente Beteiligung der Betroffenen, Partizipation und Interessensvertretung.
Dabei leiten sich diese Elemente aus Leitzielen ab; sie sind aber zugleich kommunikations-, stigma- und institutionstheoretisch begründbar. Das Projekt nimmt die Impulse dieser Leitziele auf und untersucht dabei handlungs- oder strukturbezogene Aspekte der Implementation und Evaluation. Es knüpft an Grundlagenarbeiten zur Qualitätsentwicklung an und soll dazu beitragen, vorliegende analytische Ergebnisse zu den zentralen strukturellen und prozessualen Wirkungsbedingungen erfolgreicher De-Institutionalisierung und Behinderungsbewältigung differenziert empirisch aufzuklären. Dabei geht es auch darum, für das Spannungsfeld des pädagogischen Handelns zwischen "System und Lebenswelt" tragfähige und praxistaugliche Konzeptionen abzuleiten (u. a. für die individuelle Bildungs- oder Assistenzplanung; Nutzerbefragung; Umfeldkonzepte).
Zentrale Fragen sind:
Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.
Beginn:
01.01.2002
Abschluss:
31.12.2005
Projektleitung:
- Beck, Iris, Prof. Dr.
Mitarbeitende:
- Ebert, Tina |
- Lübbe, Andrea |
- Franz, Daniel, Dr. |
- Ling, Karen
Institutionen:
Universität Hamburg
Fakultät für Erziehungswissenschaft, FB 2
Sedanstr. 19
20146 Hamburg
Telefon:
040-42838-5772
E-Mail:
iris.beck@uni-hamburg.de
Homepage:
https://www.ew.uni-hamburg.de/einrichtungen/ew2/behinderten...
Beck, I., 2002: Bedürfnisse, Bedarf, Hilfebedarf- und planung: Aspekte der Differenzierung und fachlichen Begründung. - In: Greving, H. (Hg.): Hilfeplanung und Controlling in der Heilpädagogik. Freiburg: 32-61
Beck, I., 2002: 'Von der institutionellen zur personalen Orientierung' Merkmale und Erfordernisse gemeindenaher Unterstützungssysteme. In: Baabe, S./Haarmann, E./Spiess, I. (Hg.): Für das Leben stärken Zukunft gestalten. Behindertenpädagogische, vorberufliche und berufliche Bildung Verbindung schaffen zwischen Gestern, Heute und Morgen. Paderborn: 133-142
Beck, I., 2002: Überwindung der Heime - Ende für ein historisches Modell? In: Verein zur Förderung der Integration Behinderter (fib) e.V. (Hg. ): Selbstbestimmung ist mehr als ein Versprechen. Ambulante Hilfen für Menschen mit Behinderung. Marburg (fib-Tagungsdokumentationen): 29-42
Beck, I., Lübbe, A., 2003: Individuelle Hilfeplanung Anforderungen an die Behindertenhilfe. Geistige Behinderung 3: 222-234
Beck, I., 2005.: Individuelle Hilfeplanung und Diagnostik. In: Stahl, B./Irblich, D. ( Hg.): Diagnostik bei Menschen mit geistiger Behinderung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Göttingen: 388-398
Beck, I. , 2005: Evaluation des Lebensumfelds. In: Stahl, B./Irblich, D. (Hg.): Diagnostik bei Menschen mit geistiger Behinderung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Göttingen: 439-454
Franz, D./Beck, I., 2006, i. E.: Umfeld- und Sozialraumkonzept in der Behindertenhilfe. Empfehlungen und Handlungsansätze für Gemeinde-Integration und Hilfeplanung.
Beck, I./ Koepp, A./Kraft, K., 2005: Individuelle Hilfeplanung. - In: Thole, W. u. a. (Hg.): Soziale Arbeit im öffentlichen Raum. Soziale Gerechtigkeit in der Gestaltung des Sozialen. Wiesbaden: CD-Rom
Schlagworte:
Referenznummer:
R/FO3443
Informationsstand: 04.12.2019