Projektart: Wissenschaftliche Arbeit
Beschreibung / Inhalte
1. Alltags- und Lebensweltorientierung, d. h. konsequente Ausrichtung aller Hilfen an den alltäglichen Lebenslagen und den Bedürfnissen und Nöten der Betroffenen;
2. konsequente Dezentralisierung, De-Institutionalisierung und Kommunalisierung und
3. konsequente Beteiligung der Betroffenen, Partizipation und Interessensvertretung.
Dabei leiten sich diese Elemente aus Leitzielen ab; sie sind aber zugleich kommunikations-, stigma- und institutionstheoretisch begründbar. Das Projekt nimmt die Impulse dieser Leitziele auf und untersucht dabei handlungs- oder strukturbezogene Aspekte der Implementation und Evaluation gemeindeorientierter Unterstützungssysteme. Es knüpft an Grundlagenarbeiten zur Qualitätsentwicklung an und soll dazu beitragen, vorliegende analytische Ergebnisse zu den zentralen strukturellen und prozessualen Wirkungsbedingungen erfolgreicher De-Institutionalisierung und Behinderungsbewältigung differenziert empirisch aufzuklären. Dabei geht es auch darum, für das Spannungsfeld des pädagogischen Handelns zwischen "System und Lebenswelt" tragfähige und praxistaugliche Konzeptionen abzuleiten (u. a. für die individuelle Bildungs- oder Assistenzplanung; Nutzerbefragung; Umfeldkonzepte).
Zentrale Fragen sind:
Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.
Beginn:
01.01.1997
Abschluss:
31.12.2008
Projektleitung:
- Beck, Iris, Prof. Dr.
Mitarbeitende:
- Ebert, Tina |
- Franz, Daniel, Dr. |
- Ling, Karen |
- Schablon, Kai-Uwe, Prof. Dr. phil.
Institutionen:
Universität Hamburg
Fakultät für Erziehungswissenschaft, FB 2
Sedanstr. 19
20146 Hamburg
Telefon:
040-42838-5772
E-Mail:
iris.beck@uni-hamburg.de
Homepage:
https://www.ew.uni-hamburg.de/einrichtungen/ew2/behinderten...
Schlagworte:
Referenznummer:
R/FO3444
Informationsstand: 28.04.2022