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Projektart: Eigenprojekt Wissenschaftliche Arbeit
WfbM-Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben

Beschreibung / Inhalte

Das „WfbM-Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben“ basiert auf dem vorangegangenen Projekt Benchmarking der Förderungs- und Rehabilitationsqualität in Werkstätten für behinderte Menschen (Reha-Benchmarking) und wurde in den Jahren 2013 und 2014 unter wissenschaftlicher Leitung des ITA in enger Kooperation mit teilnehmenden Werkstätten grundlegend weiterentwickelt.

Benchmarking ist der systematische, datenbasierte Vergleich von Organisationen, der darauf abzielt, "von den Besten" zu lernen und die Qualität der eigenen Leistungserbringung kontinuierlich zu verbessern. Das „WfbM-Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben“ ist ein Managementinstrument, das Werkstätten ermöglicht, die Qualität ihres Beitrags zur Teilhabe beeinträchtigter Menschen am Arbeitsleben zu erheben, im Vergleich mit anderen Werkstätten zu bewerten und datenbasiert weiterzuentwickeln.

Teilnehmende Werkstätten messen – ausgehend von einer gemeinsam verabschiedeten Qualitätsdefinition der Teilhabe am Arbeitsleben – sowohl über Kennzahlen als auch über Mitarbeiterbefragungen die Qualität ihrer Leistungserbringung. Die subjektive Einschätzung durch die Mitarbeiter gehört nach dem Verständnis der Kooperationspartner ebenso wie die objektive Messung unabdingbar zur Qualitätsbewertung dazu. So kann jedes Qualitätsziel, sei es beispielsweise die „Ermöglichung lebenslangen Lernens durch differenzierte Bildungsangebote“ oder die „Teilhabe am Arbeitsleben durch differenzierte Arbeitsangebote“ aus zwei Perspektiven beurteilt werden. Zusätzlich ermöglichen sogenannte „Checklisten“ einen strukturierten Austausch zu ausgewählten Themen wie Integrationsmanagement und Inklusion.

Die Qualitätsmessungen sind als einheitliche Selbstmessungen konzipiert. Ebenso erfolgt die Befragung der Mitarbeiter durch geschulte Interviewer in der Werkstatt selbst. Beides fördert die Sensibilisierung des Fachpersonals für Verbesserungspotenziale innerhalb der eigenen Werkstatt und unterstützt den Qualitätsförderungsprozess. Intensive Schulungen, einheitliche Messinstrumente und verbindliche Richtlinien zur Umsetzung der Messung stellen eine hohe Datenqualität sicher. Nur so kann eine hohe Aussagekraft und die Vergleichbarkeit der Daten gewährleistet werden.

Die statistische Auswertung und Aufbereitung der Daten übernimmt die zentrale Auswertungsstelle am ITA. Dabei wird sowohl ein Quer- als auch ein Längsschnittdesign genutzt. Die Daten werden anonymisiert ausgewertet, sodass die Identität einer Werkstatt nur dann preisgegeben wird, wenn sie dies wünscht.

Bei Interesse am Lernen voneinander bzw. am "Lernen von den Besten" können WfbM entweder an moderierten, zweitägigen Workshops teilnehmen oder sich in eine Lernpartnerschaft mit einer von ihnen ausgewählten Werkstatt vermitteln lassen. Während bei den Lernpartnerschaften ein Austausch zweier Werkstätten ohne externe Begleitung stattfindet, ermöglicht der Workshop eine strukturierte Analyse ausgewählter Auswertungsergebnisse der teilnehmenden Werkstätten in einer offenen und lernorientierten Atmosphäre. Prozesse und Strukturen, die den Ergebnissen zugrunde liegen, können in diesem Rahmen ausführlich diskutiert werden.

Im regelmäßig stattfindenden "Forum Benchmarking" wird der Forschungsbedarf des Kennzahlensystems wie auch der der Projektumsetzung systematisch erfasst und diskutiert. Notwendige Adaptionen werden in dezidierten Arbeitsgruppen unter wissenschaftlicher Leistung des ITA erarbeitet. Dieses Verfahren stellt sicher, dass die Messung auch weiterhin den Bedürfnissen der Werkstätten entspricht, die Balance zwischen erkenntnisinduzierter Anpassung und Stabilität aber gewahrt bleibt. Werkstätten liegt damit ein wichtiges Instrument zur Unterstützung des Qualitätsmanagements vor, das detaillierte Informationen über Stärken und Verbesserungspotenziale der Rehabilitations- und Teilhabeleistungen in der Werkstatt liefert und einen Abgleich mit der strategischen Ausrichtung der Werkstatt ermöglicht.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.01.2015


Abschluss:

31.12.2015


ICF-Bezug des Projekts:

  • Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.

Projektleitung:

  • Blaudszun-Lahm, Annette, Dipl.-Pflegewirtin

Mitarbeitende:

  • Eierdanz, Frank, Dr. phil. |
  • Weber, Harald, Dr. rer. pol.

Institutionen:

Institut für Technologie und Arbeit (ITA) e. V.
an der Technischen Universität Kaiserslautern
Trippstadter Str. 113
67663 Kaiserslautern
0631-205 8329
annette.blaudszun-lahm@ita-kl.de
https://www.ita-kl.de

Blaudszun-Lahm, Annette; Eierdanz, Frank.; Weber, Harald (2014): |<|Benchmarking der Teilhabe: Wie meistern Werkstätten die Herausforderungen der UN-Konvention.?%%%LITERAT%%%RNR%%%R/ZS0117/0135|>| In: Werkstatt:Dialog, 30. Jg., Heft 6, S. 44-46.

Blaudszun-Lahm, Annette; Eierdanz, Frank.; Weber, Harald (2014): WfbM-Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben; In: Klarer Kurs, Heft 4/ 2014, S. 40-41.

Blaudszun-Lahm, Annette; Eierdanz, Frank.; Weber, Harald (2011): |<|Die Qualität beruflicher Rehabilitation aus Sicht der „Kunden“ - Ergebnisse aus Befragungen von über 10.000 Mitarbeitern mit Behinderungen.%%%LITERAT%%%RNR%%%R/ZA0171/0024: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 65. Jg., Heft 4, S. 312-332.

Blaudszun-Lahm, Annette; Eierdanz, Frank.; Weber, Harald (2010): Werden Werkstattbeschäftigte erfolgreich gefördert? In: ConZepte, Informationen, Standpunkte und Diskussionen aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, 5. Jg., Heft 2, S. 22 - 25.

Blaudszun-Lahm, Annette; Eierdanz, Frank.; Weber, Harald (2010): Verbesserung beruflicher Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen - Ein Benchmarking-Ansatz zur Verbesserung der Qualität rehabilitativer Dienstleistungen in Werkstätten für behinderte Menschen, in: Neue Arbeits- und Lebenswelten gestalten, 56. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft, 24. bis 26. März 2010, S. 339-342.

Weber, Harald (2008): Benchmarking der Förderungs- und Rehabilitationsqualität in Werkstätten für behinderte Menschen (Reha-Benchmarking), Vortrag auf dem Werkstättentag 2008.

WfbM benchmarking of participation in working life

The "WfbM-Benchmarking der Teilhabe am Arbeitsleben" is based on the previous project Benchmarking the quality of support and rehabilitation in workshops for people with disabilities (rehab benchmarking) and was fundamentally further developed in 2013 and 2014 under the scientific direction of the ITA in close cooperation with participating workshops. Benchmarking is the systematic, data-based comparison of organizations with the aim of learning "from the best" and continuously improving the quality of their own service provision. The "WfbM benchmarking of participation in working life" is a management tool that enables workshops to assess the quality of their contribution to the participation of people with disabilities in working life, to evaluate it in comparison with other workshops and to further develop it on the basis of data. Participating workshops measure the quality of their service provision - based on a jointly agreed quality definition of participation in working life - using both key figures and employee surveys. According to the cooperation partners, the subjective assessment by employees is just as much a part of quality assessment as objective measurement. This means that each quality objective, for example "enabling lifelong learning through differentiated educational opportunities" or "participation in working life through differentiated job opportunities", can be assessed from two perspectives. In addition, so-called "checklists" enable a structured exchange on selected topics such as integration management and inclusion. The quality measurements are designed as standardized self-measurements. Employees are also surveyed by trained interviewers in the workshop itself. Both promote the awareness of specialist staff for potential improvements within their own workshop and support the quality promotion process. Intensive training, standardized measuring instruments and binding guidelines for implementing the measurement ensure high data quality. This is the only way to guarantee a high level of validity and comparability of the data. The central evaluation unit at the ITA is responsible for the statistical evaluation and processing of the data. Both a cross-sectional and a longitudinal design are used. The data is evaluated anonymously so that the identity of a workshop is only revealed if it so wishes. If they are interested in learning from each other or "learning from the best", WfbM can either take part in moderated, two-day workshops or be placed in a learning partnership with a workshop of their choice. While the learning partnerships involve an exchange between two workshops without external support, the workshop enables a structured analysis of selected evaluation results from the participating workshops in an open and learning-oriented atmosphere. Processes and structures on which the results are based can be discussed in detail within this framework. In the regular "Benchmarking Forum", the need for research into the key performance indicator system and project implementation is systematically recorded and discussed. Necessary adaptations are developed in dedicated working groups with scientific input from the ITA. This procedure ensures that the measurement continues to meet the needs of the workshops, while maintaining a balance between knowledge-induced adaptations and stability. Workshops thus have an important tool to support quality management, which provides detailed information on the strengths and potential for improvement of rehabilitation and participation services in the workshop and enables a comparison with the strategic orientation of the workshop.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO125671


Informationsstand: 11.09.2025