Direkt zum Inhalt

Projektart: Gefördertes Projekt
BEST - Behindertenhilfe-Effekte-Studie

Beschreibung / Inhalte

Dokumentation in der Behindertenhilfe steht vor der Schwierigkeit, zahlreiche Interessen und Anforderungen unterschiedlicher Ebenen zu bedienen. Auf der Ebene der Leistungserbringer soll Dokumentation der klientenbezogenen Planung dienen, die eine möglichst passgenaue und individualisierte Hilfe anstrebt. Auf der Ebene der Einrichtungen und Träger muss Dokumentation einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung erbringen, in dem sie Hinweise und Anregungen zu Verbesserungsprozessen anbietet. Sie sollen u. a. eine transparente Abbildung erbrachter Leistungen gegenüber dem Kostenträger ermöglichen und zunehmend werden sozialplanerische Erfordernisse an Dokumentationssysteme herangetragen.
Um die Koordination und Effizienz von Dokumentation in der Behindertenhilfe zu steigern, engagiert sich die Arbeitsgruppe BEST für die Entwicklung eines Gesamtsystems zur Dokumentation, das den Interessen aller Beteiligten und dem gemeinsamen Gesamtziel der Teilhabe Rechnung trägt. Basierend auf der Grundhaltung des Empowermentansatzes setzt BEST stärker als herkömmliche Systeme an den Ressourcen des Klienten an. BEST ist ein Einzelfall bezogenes Dokumentationssystem, das auf der Basis von Selbstevaluation und Fremdevaluation Qualitätssicherung ermöglicht. Für eine zielorientierte Zusammenarbeit zwischen Klient/in und Betreuer/in richtet die Dokumentation mit BEST den Blick auf die Stärken des Klienten und Betreuung wird im Sinne von "Coaching" verstanden, in der Entwicklungen nicht verordnet, sondern durch kreative Prozesse begleitet und gefördert werden. Mit BEST sollen auf wissenschaftlicher Basis die Effekte und Verläufe von Hilfen sowie der effizienten Einsatz von Ressourcen überprüft werden können. Mit BEST soll für alle Wohnstätten und Bereiche des Betreuten Wohnens eine einheitliche Form der Dokumentation geschaffen werden, die der Einrichtung nach außen einen Argumentationsvorsprung liefert und zum Leistungsnachweis gegenüber dem Kostenträger geeignet ist. Nach innen gerichtet, bietet BEST der Einrichtung eine fundierte und gewinnbringende Grundlage für Reflexions- und Verbesserungsprozesse. Die Arbeitsgruppe, die die Entwicklung des Verfahrens vorantreibt, setzt sich zusammen aus Vertreter/innen der Praxis und der Wissenschaft.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Kostenträger:

  • Hessisches Sozialministerium

Projektleitung:

  • Adams, Daniela |
  • Macsenaere, Michael, Dr.

Institutionen:

Institut für Kinder- und Jugendhilfe
Saarstraße 1
55122 Mainz
06131 947970
adams@ikj-mainz.de
https://ikj-mainz.de/

BEST - Disability Assistance Effects Study

Documentation in disability care faces the difficulty of serving numerous interests and requirements at different levels. At the level of the service provider, documentation should serve client-related planning, which aims to provide assistance that is as precisely tailored and individualized as possible. At the level of facilities and providers, documentation must contribute to quality development by providing information and suggestions for improvement processes. Among other things, it should enable a transparent presentation of services rendered to the cost bearer, and social planning requirements are increasingly being imposed on documentation systems. In order to increase the coordination and efficiency of documentation in disability care, the BEST working group is committed to the development of an overall system for documentation that takes into account the interests of all participants and the common overall goal of participation. Based on the empowerment approach, BEST focuses more than traditional systems on the client's resources. BEST is a case-by-case documentation system that enables quality assurance on the basis of self-evaluation and external evaluation. For a goal-oriented cooperation between client and caregiver, the documentation with BEST focuses on the strengths of the client and care is understood in the sense of "coaching", in which developments are not prescribed, but accompanied and promoted through creative processes. BEST is intended to provide a scientific basis for monitoring the effects and progress of assistance and the efficient use of resources. BEST is intended to create a uniform form of documentation for all residential facilities and areas of assisted living, which provides the facility with an argumentative advantage externally and is suitable for proving performance to the cost bearer. Internally, BEST provides the facility with a sound and profitable basis for reflection and improvement processes. The working group that is driving the development of the procedure is made up of representatives from practice and science.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO3397


Informationsstand: 13.10.2006