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Projektart: Wissenschaftliche Arbeit
Qualitätssicherung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch Teilhabeplanung, ICF orientierte Planung und Fortschrittsbestimmung

Beschreibung / Inhalte

Einheitlichkeit, Nahtlosigkeit und Zügigkeit sind Normen, die das SGB IX Trägern der Rehabilitation auferlegt. Die Erbringung der Leistung "wie aus erster Hand" wird auch in der gemeinsamen Empfehlung "Teilhabeplan" vom 16.12.2004 der Rehabilitationsträger deutlich. Was beinhaltet Teilhabeplanung, welche Elemente muss sie enthalten und über welchen Zeitraum soll sie sich erstrecken.

Mit dem Begriff Teilhabeplanung wird der Steuerungsentwurf eines Prozesses bezeichnet, der die Leistungen umfasst, die im Einzelfall erforderlich sind, um für Menschen mit Behinderungen oder mit drohender Behinderung eine dauerhafte Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft zu erreichen. Teilhabeplanung bildet also den Gesamtprozess de beruflichen Rehabilitation ab, vom Eintritt der Leistungsvoraussetzung bis zur konkreten Eingliederung.

Die Qualität der Teilhabeplanung basiert auf den vier Elementen die durch fachliche und gesetzliche Vorgaben bestimmt werden:
Assessment
Dialogorientierung
Teilhabeplan/Dokumentation
Orientierung an betrieblicher Eingliederung.

Diese Qualitätsmerkmale sind in allen Kernprozessen einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) zu prüfen und zu messen, wobei der Gesamtprozess in folgende Kernprozesse unterteilt ist:

I. Störung der Teilhabe am Arbeitsleben aufgrund einer bestehenden oder drohenden Behinderung
II. Bewilligung einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben durch Rehabilitationsträger
III. Vorbereitung auf eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben
IV. Leitung zur Teilhabe am Arbeitsleben durch Ausbildung, Umschulung und Weiterbildung
V. Leistungen zum Übergang in die Teilhabe am Arbeitsleben
VI. Teilhabe am Arbeitsleben.

Mit diesem Konzept lassen sich die Abläufe für jeden Bereich der beruflichen Rehabilitation beschreiben. Dies gilt sowohl für die Ersteingliederung als auch für die Wiedereingliederung und auch für die Eingliederung in den allgemeinen wie in einen besonderen Arbeitsmarkt wie Werkstatt oder Integrationsprojekt. Die Verwendung der ICF Terminologie bietet die Gelegenheit, interdisziplinär unter Einbeziehung der Rehabilitanden zu planen.

Die Teilhabe am Arbeitsleben steht im Mittelpunkt dieser Leistungen. Es ist deshalb unter prozessorientierten Gesichtspunkten notwendig, an den verschiedenen Zeitpunkten zu messen, wie weit der Einzelne vom eigentlichen Ziel der Teilhabe entfernt ist ( vgl. auch ICF d850). Hier wird die Entwicklung eines Rehabilitations-Fortschritts-Index skizziert, der aus der Sicht des Betroffenen und der jeweils beteiligten Fachleute den jeweiligen Stand beurteilt. Dieser Indes kann auch dazu dienen, den Prozess zu evaluieren.

Hinweis: Die Informationen zu diesem Projekt sind archiviert und werden nicht mehr aktualisiert.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Projektleitung:

  • Zelfel, Rudolf C. (verstorben) |
  • Ueberle, Max, Prof. Dr.

Institutionen:

IQPR
Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH
an der Deutschen Sporthochschule Köln
Eupener Straße 70
50933 Köln
https://www.iqpr.de

neue Anschrift:
Prof. Dr. Max Ueberle
FOM Hochschule Frankfurt am Main
Franklinstraße 52
60486 Frankfurt am Main

Zelfel, R.C., Hörmann, G., Mozdzanowski, M., Weber, A.: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Fokus einer Sekundärdatenanalyse. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.): DRV-Schriften, Band 77, 17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, S.263-265, Berlin, März 2008

Quality assurance of services for participation in working life through participation planning, ICF-oriented planning and progress determination

Uniformity, seamlessness and speed are standards that SGB IX imposes on rehabilitation providers. The provision of the service "as if at first hand" is also made clear in the joint recommendation "Participation plan" of 16.12.2004 of the rehabilitation providers. What does Teilhabeplanung entail, what elements must it contain and over what period of time should it extend. The term Teilhabeplanung refers to the control design of a process that includes the services that are required in individual cases in order to achieve permanent integration into work, jobs and society for people with disabilities or at risk of disability. Participation planning thus maps the entire process of vocational rehabilitation, from the occurrence of the benefit prerequisite to concrete integration. The quality of participation planning is based on the four elements that are determined by professional and legal requirements: Assessment Dialog orientation Participation plan/documentation Orientation to company integration. These quality characteristics are to be examined and measured in all core processes of a benefit for participation in working life (LTA), whereby the overall process is divided into the following core processes: I. Disruption of participation in working life due to an existing or threatening disability II. Approval of a service for participation in working life by rehabilitation provider III. Preparation for a service for participation in working life IV. Management for participation in working life through vocational training, retraining and further education V. Services for transition to participation in working life VI. Participation in working life. This concept can be used to describe the processes for each area of vocational rehabilitation. This applies to initial integration as well as to reintegration and also to integration into the general as well as into a special labor market such as workshop or integration project. The use of ICF terminology offers the opportunity to plan in an interdisciplinary way with the involvement of the rehabilitant. Participation in working life is the focus of these services. It is therefore necessary, from a process-oriented point of view, to measure at the various points in time how far the individual is from the actual goal of participation ( see also ICF d850). Here, the development of a rehabilitation progress index is outlined, which assesses the respective status from the point of view of the affected person and the respective experts involved. This indes can also be used to evaluate the process. Note: The information on this project is archived and will no longer be updated.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO3262


Informationsstand: 14.04.2020