Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt
V-I-T – Vernetzung - Interaktion - Teilhabe

Beschreibung / Inhalte

Das Projekt "V-I-T" (Vernetzung - Interaktion - Teilhabe) wird von den Jobcentern Wissenschaftsstadt Darmstadt (gE) und des Kreises Groß-Gerau (zkT) an beiden Standorten umgesetzt. Zielgruppe: Leistungsbeziehende mit psychischen Einschränkungen und / oder Abhängigkeitserkrankungen ab dem 25. Lebensjahr. Der Kern des Projektes besteht in einer innovativen Beratungs-, Unterstützungs- und Angebotsstruktur, die die Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Abhängigkeitserkrankungen in den Fokus rückt.

Nach einer sechsmonatigen Aufbauphase der beiden interdisziplinären Beratungsteams mit Lotsenfunktion beginnt die teilnehmendenbezogene Arbeit und läuft über einen Zeitraum von vier Jahren. Die Teilnahme am Beratungsangebot ist freiwillig. An ein vierwöchiges Eingangs-Assessment inklusive Handlungsplanung schließt sich ein elfmonatiges Gesundheitsmanagement und -coaching an. Ergänzend zur Beratung werden zusätzliche Maßnahmen im Sozialraum angeboten, die Raum für Begegnungen und zur Auseinandersetzung mit der individuellen gesundheitlichen und beruflichen Situation bieten. Die Förderung digitaler Grundbildung der Teilnehmenden ist ebenfalls integraler Bestandteil des Projekts. Eine enge Vernetzung mit Kooperations- und weiteren Netzwerkpartnern unterstützt und optimiert den Zugang der Teilnehmenden zu bereits vorhandenen Angeboten. Zur niedrigschwelligen Kommunikation mit den Teilnehmenden wird der Einsatz einer Videokonferenzsoftware erprobt.

Zentrale Projektziele sind eine Verbesserung des subjektiven Gesundheitsempfindens der Teilnehmenden, die Erprobung innovativer Organisationsstrukturen sowie eine auf den Einzelfall abgestimmte Leistungserbringung. Ein fall- und lösungsorientiertes Schnittstellenmanagement fördert die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure aus dem Gesundheitsbereich. Projektziel auf Teilnehmendenebene ist die Förderung der Inanspruchnahme von Hilfen, die geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

Beratung und Begleitung „aus einer Hand“ lösen die bisherige Praxis der Kooperation von Jobcentern unterschiedlicher Trägerschaft (gE und zkT) anhand von Zuständigkeiten ab. Niedrigschwellige sozialräumliche Angebote und Gesundheitskurse werden durch die Lotsen koordiniert. Die digitale Grundbildung der Teilnehmenden wird durch Schulungsangebote und eine ergänzende Beratung über Video gestärkt.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.11.2021


Abschluss:

31.10.2026


Fördernummer:

662Z0172K1

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ (zweiter Förderaufruf)

Projektleitung:

  • Tauschek, Petra

Institutionen:

Kommunales Jobcenter Kreis Groß-Gerau (AöR)Wilhelm-Seipp-Straße 964521 Groß-Gerau Telefon: 06152/9854-385 E-Mail: rehapro@jc-gg.de Homepage: https://www.jobcenter-gg.de/startseite/
Verbundpartner: Jobcenter Darmstadt (gE) Homepage: https://jobcenter-darmstadt.de/

V-I-T - Networking - Interaction - Participation

The project "V-I-T" (Networking - Interaction - Participation) is implemented by the job centers of the city of Darmstadt (gE) and the district of Groß-Gerau (zkT) at both locations. Target group: Beneficiaries with mental disabilities and / or dependency disorders from the age of 25. The core of the project consists of an innovative counseling, support and service structure that focuses on the needs of people with mental impairments and dependency disorders. After a six-month set-up phase of the two interdisciplinary counseling teams with pilot function, the participant-related work begins and runs over a period of four years. Participation in the counseling program is voluntary. A four-week initial assessment including action planning is followed by eleven months of health management and coaching. In addition to the counseling, additional measures are offered in the social space, which provide space for encounters and for dealing with the individual health and job situation. The promotion of digital literacy among participants is also an integral part of the project. Close networking with cooperation and other network partners supports and optimizes participants' access to existing services. For low-threshold communication with the participants, the use of video conferencing software is being tested. Central project goals are an improvement in the subjective health perception of the participants, the testing of innovative organizational structures and the provision of services tailored to the individual case. A case- and solution-oriented interface management promotes the cooperation of the agents involved from the health sector. The project goal at the participant level is to promote the use of assistance that is suitable for maintaining or restoring earning capacity. Advice and support "from a single source" replace the previous practice of cooperation between job centers of different sponsors (gE and zkT) based on responsibilities. Low-threshold socio-spatial offers and health courses are coordinated by the pilots. The digital literacy of participants is strengthened through training courses and supplementary video counseling.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO126020


Informationsstand: 21.01.2022