Direkt zum Inhalt

Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt
Implementierung von Inklusionskompetenz bei Kammern in der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IvIK)

Beschreibung / Inhalte

Das Projekt verfolgt das Ziel, den Übergang von der Schule in den Beruf für schwerbehinderte Menschen so zu gestalten, dass der Zugang zu einer dualen Ausbildung verbessert wird. Dazu sollen insbesondere KMU-Betriebe aus dem Bezirk der Oldenburgischen IHK gezielt zum Thema Inklusion in der beruflichen Bildung informiert und sensibilisiert werden.

Die Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Durch eine/n, für das Projekt eingestellte/n Inklusionsberater/-in werden die (potentiellen) Ausbildungsbetriebe telefonisch, postalisch und persönlich angesprochen. Interessierte Unternehmen werden beim Aufbau, bei der Strukturierung und Festigung der Ausbildung eines schwerbehinderten Menschen unterstützt und begleitet. Dadurch stehen dem Betrieb auch für kommende Ausbildungen die geschaffenen Strukturen und das erarbeitete betriebliche know-how zur Verfügung.

Durch die Initiierung von regionalen Netzwerken mit den relevanten Beteiligten sollen Synergieeffekte genutzt und ein stabiles Unterstützungssystem entwickelt werden. Die Oldenburgische IHK arbeitet bereits in verschiedenen kommunalen Arbeitsgruppen und Lenkungsausschüssen, welche sich in den einzelnen Kommunen intensiv mit einem regionalen Übergangsmanagement Schule-Beruf beschäftigen. Hier soll das Thema der inklusiven Ausbildung vertieft werden. Die Stadt Oldenburg hat beispielsweise bereits 2013 eine Fachstelle Inklusion eingerichtet, in deren Rahmen die AG "Arbeit und Beschäftigung inklusiv" arbeitet. Neben der IHK sind hier bereits relevante Partner, z. B. der Integrationsfachdienst, ein Botschafter der Aktion Mensch, Vertreter der Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen Oldenburg und Vertreter der Wirtschaftsförderung vertreten.

Im Zuge des Projektes sollen gemeinsam mit den Netzwerkpartnern tragfähige Modelle und Strukturen entwickelt werden, die eine nachhaltige Integration von schwerbehinderten Menschen ermöglichen. In diesem Rahmen werden Dialogveranstaltungen und Workshops für Betriebe, aber auch für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Oldenburgischen IHK angeboten, um die erforderlichen Kompetenzen zu erlangen und auszuweiten.

Der konkrete Projektverlauf teilt sich in zwei Abschnitte:

  • Erfahrungen aus einem bereits abgeschlossenen Modellprojekt (TIM - Teilhabe und Inklusion im Übergang Schule-Beruf - Modellregion Lüneburg) werden analysiert und fließen in das Projekt ein - insbesondere bewährte inklusive Modelle, die Menschen mit Behinderungen den Übergang von der Schule in ein Berufsleben erleichtert haben. Mit diesen Informationen werden seitens des Inklusionsberaters/der Inklusionsberaterin Ausbildungsbetriebe und Akteure der Unterstützungssysteme angesprochen. Es werden im ersten Schritt Ausbilder und Ausbilderinnen angesprochen, die bereits Erfahrung in der Ausbildung von behinderten Jugendlichen haben. Im Folgenden soll der Kreis ausgeweitet werden und auch Ausbildende und Geschäftsführungen von in der Reha-Ausbildung noch unerfahrenen Betrieben sollen sensibilisiert werden.

  • Erfahrene Ausbilder und Ausbilderinnen übernehmen Patenfunktionen für neu gewonnene Ausbildungsbetriebe und stehen als Ansprechpartner/-innen zur Verfügung. Sie werden von den einzelnen Akteuren in den Netzwerken - Agentur für Arbeit, Integrationsfachdienst, Integrationsamt, Inklusionsberater/-in der Oldenburgischen IHK, Berufsbildende Schule und Akteuren der Behindertenhilfe u. a. - unterstützt. Ein evtl. Schulungsbedarf soll ermittelt und dann bearbeitet werden.

Die Verbesserung der beruflichen Situation schwerbehinderter Frauen wird bei den geplanten Aktivitäten als Querschnittsaufgabe wahrgenommen.
Das Projekt wird durch eine intensive und zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit (Fachvorträge, Veröffentlichungen) zum Thema Inklusion begleitet.

Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.

Beginn:

01.04.2016


Abschluss:

31.03.2018


Fördernummer:

01KM153437

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Förderprogramm: Handlungsfeld 4 der Initiative Inklusion (IvIK)

ICF-Bezug des Projekts:

  • Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.

Projektleitung:

  • Schulte, Elke

Institutionen:

Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
Moslestraße 6
26122 Oldenburg
Ansprechperson: Elke Schulte
0441 2220-454
schulte@oldenburg.ihk.de
https://www.ihk-oldenburg.de/

Implementation of Inclusion Competence at Chambers in the Oldenburg Chamber of Industry and Commerce (IvIK)

The project aims to shape the transition from school to job for severely disabled people in such a way that access to dual training is improved. To this end, SME companies from the Oldenburg Chamber of Industry and Commerce district in particular are to be specifically informed about and sensitized to the topic of inclusion in vocational training. The target group is small and medium-sized enterprises (SMEs). The (potential) training companies are approached by telephone, post and in person by an inclusion advisor recruited for the project. Interested companies are supported and accompanied in setting up, structuring and consolidating the vocational training of a severely disabled person. In this way, the structures created and the company know-how developed are also available to the company for future vocational training. Synergy effects are to be used and a stable support system developed by initiating regional networks with the relevant participants. The Oldenburg Chamber of Industry and Commerce is already working in various municipal working groups and steering committees, which are intensively involved in regional school-job transition management in the individual municipalities. Here, the topic of inclusive vocational training is to be explored in greater depth. The city of Oldenburg, for example, set up a specialist inclusion office back in 2013, within the framework of which the working group "Inclusive work and employment" is working. In addition to the Chamber of Industry and Commerce, relevant partners are already represented here, e.g. the specialist integration service, an Aktion Mensch ambassador, representatives of the Oldenburg workshop for people with disabilities and representatives of the business development department. In the course of the project, viable models and structures are to be developed together with the network partners to enable the sustainable integration of severely disabled people. Within this framework, dialog events and workshops are offered for companies, but also for employees of the Oldenburg Chamber of Commerce and Industry, in order to acquire and expand the necessary competencies. The concrete course of the project is divided into two sections: - Experiences from an already completed model project (TIM - Participation and Inclusion in the Transition from School to Work - Lüneburg Model Region) are analyzed and flow into the project - in particular tried and tested inclusive models that have facilitated the transition from school to a job for people with disabilities. With this information, training companies and agents of the support systems are addressed on the part of the inclusion advisor. In the first step, trainers who already have experience in the vocational training of young people with disabilities will be addressed. In the following, the circle is to be expanded and trainers and management of companies that are still inexperienced in vocational training are to be sensitized. - Experienced trainers assume the role of mentors for newly acquired training companies and are available as contact persons. They are supported by the individual agents in the networks - the Employment Agency, the Integration Service, the Integration Office, the Inclusion Advisor of the Oldenburg Chamber of Industry and Commerce, the vocational school and agents from the disability assistance sector, among others. Any training needs are to be identified and then addressed. The improvement of the job situation of severely disabled women is perceived as a cross-sectional task in the planned activities. The project is accompanied by intensive and target-group-specific public relations work (specialist lectures, publications) on the topic of inclusion.

This text was automatically translated by DeepL.

Referenznummer:

R/FO125739


Informationsstand: 14.04.2020