Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt
Beschreibung / Inhalte
Alle Ausbildungsberater der Kammer sollen dahingehend geschult werden, dass sie langfristig Betriebe für die Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung gewinnen und beraten können. Um eine nachhaltige Beratungs- und Begleitkompetenz bei den IHK-Ausbildungsberatern aufzubauen, führt der lnklusionsberater einen Workshop mit den Ausbildungsberatern durch, indem das lnklusions-Grundlagenwissen vermittelt wird. Weitere vertiefende Workshops sollen durch den lnklusionsberater angeboten werden. Darüber hinaus soll der lnklusionsberater im Rahmen der Ausbildungsberatung aktiv für Ausbildungsplätze für (schwer-)behinderte Jugendliche werben. Insbesondere die Bereiche Büro, Lager/Logistik und Verkauf sollen beworben werden, da hier das größte Potential für eine mögliche Ausbildung gesehen wird. Zum Aufgabenbereich gehört ebenso die Beratung der Auszubildenden mit Behinderungen bezüglich Nachteilsausgleichen bei Zwischen und Abschlussprüfungen.
Der lnklusionsberater unterstützt aufgrund seiner rehabilitationspädagogischen Zusatzausbildung Unternehmen, die eine Fachpraktikerausbildung regulär durchführen wollen.
Im Rahmen des Projekts wird ein Praxisleitfaden für Ausbildungsbetriebe erarbeitet und in Form einer Broschüre den Ausbildungsbetrieben zur Verfügung gestellt. Dieser Leitfaden soll den Betrieben helfen, die Ausbildung mit behinderten Menschen systematisch und erfolgreich umzusetzen. Neben den spezifischen Themen wie mögliche Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten, das Aufzeigen der Potentiale von (schwer-)behinderten Menschen und arbeitsrechtlichen Informationen, sollen die regionalen Ansprechpartner im Bereich Inklusion sowie regionale Instrumente zur Unterstützung von Betrieben, die Jugendliche mit Behinderungen ausbilden wollen, aufgeführt werden.
Um Unternehmen von dem "Mehrwert" der Ausbildung von Menschen mit Behinderungen zu überzeugen, werden Best-Practice-Modelle aus der Region gesammelt und in Form von mehreren Beiträgen im IHK-Magazin "Niedersächsische Wirtschaft" (Auflage von 45.000 Exemplaren) dargestellt. Am Ende der Projektlaufzeit werden diese in einer Broschüre zusammengefasst. Darüber hinaus sollen Beiträge für den kammereigenen Newsletter geschrieben werden. Der Newsletter erreicht ca. 5000 Leser/Leserinnen.
Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, den Kontakt zu den regionalen Akteuren im Bereich der beruflichen Inklusion auszubauen. Bisher bestehen bereits Kontakte zur Reha-Beratung der Agentur für Arbeit, zu den Berufsschulen und den Berufsbildungswerken.
Projektbeschreibung von Projektverantwortlichen übernommen.
Beginn:
15.10.2015
Abschluss:
30.09.2017
Fördernummer:
01KM153433
Kostenträger:
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
- Förderprogramm: Handlungsfeld 4 der Initiative Inklusion (IvIK)
ICF-Bezug des Projekts:
- Das Projekt hat keinen ausdrücklichen ICF-Bezug.
Projektleitung:
- Spevacek, Gert, Dr.
Mitarbeitende:
- Baselt, Marita
Institutionen:
Industrie- und Handelskammer Hannover
Schiffgraben 49
30175 Hannover
Telefon:
0511-3107-535
E-Mail:
baselt@hannover.ihk.de
Homepage:
https://www.hannover.ihk.de
Schlagworte:
Referenznummer:
R/FO125681
Informationsstand: 14.04.2020