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Angaben zum Forschungsprojekt

Prüfung von aktuellem Stand und Potential der Bedarfsermittlung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben unter Berücksichtigung der ICF - Machbarkeitsstudie

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) führt gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e. V. (BAG BBW) und der Hochschule Magdeburg-Stendal (Prof. M. Morfeld) eine 18-monatige Machbarkeitsstudie zum Thema "Prüfung von aktuellem Stand und Potential der Bedarfsermittlung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) unter Berücksichtigung der ICF" durch. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Ziel des Vorhabens ist es, unter Einbezug von Experten unterschiedlicher Akteursbereiche derzeit eingesetzte Verfahren und Instrumente zur Bedarfsermittlung betreffend Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu erfassen und nach verschiedenen Kriterien systematisch aufzubereiten. Weiterhin werden Optimierungsmöglichkeiten zur gezielteren Steuerung im Prozess der beruflichen Rehabilitation analysiert. Dabei werden insbesondere auch die Möglichkeiten und Grenzen der ICF untersucht. Aus den Analysen sollen Empfehlungen abgeleitet werden, wie die berufliche Rehabilitation behinderter Menschen zukünftig personenzentrierter, effektiver und effizienter erfolgen kann.

Primär werden mit dem Projekt die Teilhabe von jugendlichen und erwachsenen Menschen mit bestehenden oder drohenden Schwerbehinderungen bzw. Gleichstellung sowie der Leistungsbereich von Qualifikations- bzw. Integrationsmaßnahmen fokussiert. Ein wesentlicher Kernpunkt der Bedarfsermittlung liegt auf dem Beginn des Rehabilitationsprozesses; daneben soll auch der weitere Verlauf mit erfasst werden. Als zentrale Rahmenbedingungen werden die Orientierung an individuellen Teilhabezielen, betriebliche Anforderungen und Praktikabilität betont.

siehe auch Folgeprojekt:
Basiskonzept für die Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt. Die ICF ist Forschungsgegenstand (d.h. es werden z.B. Core-Sets oder ICF-basierte Instrumente / Assessments entwickelt, Items operationalisiert oder die ICF-Anwendung erprobt).



Beginn:

19.03.2012


Abschluss:

30.09.2013


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Abstract

Investigating current procedures and potential of needs assessments in vocational rehabilitation with particular regard to ICF (Feasibility study)

The Federal Rehabilitation Council (German: Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation - BAR), the Federal Association of Vocational Training Centres (Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke - BAG BBW) and the University of Applied Sciences Magdeburg-Stendal (Prof. Dr. Matthias Morfeld) commonly conduct a feasibility study to investigate current procedures and potential of needs assessments in vocational rehabilitation with particular regard to ICF. The 18-month-project is funded by the Federal Ministry of Labour and Social Affairs (Bundesministerium für Arbeit und Soziales - BMAS).
The objective of this study is to collect and assort actually utilized methods and instruments for assessing needs of vocational rehabilitation. Furthermore, possibilities to improve the targeted process control of vocational rehabilitation will be analyzed. Therefore, possibilities and limits of the ICF will be regarded particularly. Perspectives of different vocational rehabilitation stakeholders are taken into account. Study results will be discharged into recommendations for a more person-centered, effective and efficient vocational rehabilitation.
The project focuses on adolescent or adult persons with present or impending severe disability (according to German law) and selected vocational rehabilitation service types. Main issue is the beginning of rehabilitation process, though its further development will be considered as well. Above all, allowance of individual rehabilitation targets, employer requirements and convenience are provided as important factors.


Referenznummer:

R/FO125413


Informationsstand: 25.09.2017