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Angaben zum Forschungsprojekt

Mehrdimensionale Erfassung der Unternehmensleistung von Integrationsfirmen in Baden-Württemberg

Ausgangslage:

Integrationsfirmen sind für die Beschäftigung wesentlich behinderter Menschen ein relevanter Beschäftigungsfaktor am allgemeinen Arbeitsmarkt. Integrationsfirmen erhalten deshalb auch Mittel aus der Ausgleichsabgabe. Allerdings müssen sie strategisch so ausgerichtet sein, dass sie sich überwiegend aus Umsatzerträgen refinanzieren. Integrationsfirmen erfüllen zwar primär einen sozialen Auftrag - sie sind Sozialunternehmen - jedoch mit starker Marktorientierung. Gefragt sind sowohl wirtschaftliche Effektivität und gesellschaftliche Wertschöpfung als auch eine angemessene Beschäftigungskultur. Für diese verschiedenen Wertschöpfungsperspektiven sind aussagefähige Indikatoren notwendig. Gängige Kennzahlensysteme greifen hier zu kurz bzw. bilden die Leistung der Integrationsfirmen nur unzureichend ab.

Forschungsergebnisse:

Es wurde ein anwendungsorientiertes System von Messgrößen zur Abbildung der betriebswirtschaftlichen Situation von Integrationsfirmen entwickelt, mit dem auch die Wertschöpfung gemessen werden kann. Das System ist sowohl für Integrationsfirmen als auch für Planungen auf Landesebene nutzbar.
Berücksichtigt werden
•die Abbildung der betriebswirtschaftlichen Situation (Firmenperspektive),
•die Beschreibung des Nutzens für die Beschäftigen (Mitarbeiterperspektive),
•die Darstellung des gesellschaftlichen Nutzens (Gemeinwohlperspektive).

In enger Zusammenarbeit mit Integrationsfirmen wurden Basiskonzepte für ein praxistaugliches mehrdimensionales Kennzahlensystem entwickelt und landesweit erprobt.



Beginn:

01.12.2014


Abschluss:

31.12.2016


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125789


Informationsstand: 09.01.2018