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Angaben zum Forschungsprojekt

Wirkungsanalyse arbeits- und sozialrechtlicher Gesetzesänderungen am Beispiel des Behindertenrechts

Mit Inkrafttreten des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) kommt der Gesetzgeber einer seit langem bestehenden Forderung nach, das Recht der Rehabilitation behinderter Menschen weiterzuentwickeln und zusammenzufassen.
Im Vordergrund dieses Projekts stehen die Änderungen im Bereich der Beschäftigungspflicht der Arbeitgeber, insbesondere die Beschäftigungsquote und die Ausgleichsabgabe.
Diese Änderungen des geltenden Rechts gehen davon aus, dass bei einer Reform der Rahmenbedingungen sich auch das Verhalten der Normadressaten ändert, d. h. die Regelungen legen ein Verhaltensmodell zugrunde.
Der Gesetzgeber unterstellt, dass eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe das Einstellungsverhalten der Unternehmen zu Gunsten der Schwerbehinderten verändert.
Voraussetzung für die Wirksamkeit der Reform ist, dass die Arbeitsnachfrage nach Schwerbehinderten preisabhängig ist und Unternehmen personalpolitisch ausschließlich nach ökonomischen Gesichtspunkten handeln.
Mit Hilfe der ökonomischen Verhaltenstheorie soll abgeleitet werden, welche Faktoren - ökonomische und nicht-ökonomische - betriebliches Handeln beeinflussen und welchen Einfluss Änderungen der Umwelt bzw. der Restriktionen auf personalpolitische Entscheidungen haben.



Beginn:

01.03.2001


Abschluss:

31.03.2004



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO2732


Informationsstand: 10.12.2013