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Angaben zum Forschungsprojekt

Forschungsprojekt Arbeitsassistenz zur Teilhabe (ArzT)

Seit Oktober 2000 nutzen viele behinderte Menschen die neue Leistung der 'notwendigen Arbeitsassistenz'.
Im Forschungsprojekt werden bundesweit Betroffene, Arbeitgeber, in deren Betrieb behinderte Menschen mit Arbeitsassistenz beschäftigt sind, Assistenzkräfte und Leistungserbringer befragt. Untersucht wird unter anderem, wie die Leistung bislang umgesetzt wurde, für welche behinderten Menschen die Arbeitsassistenz ein geeignetes Hilfeinstrument ist, welche Anforderungen an den Assistenznehmer, die Assistenzkraft und an den Betrieb gestellt werden und wie sich das Hilfeinstrument bewährt.

Die Leistung Arbeitsassistenz stellt die Integration schwerbehinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt der Förderung von gleichberechtigter Teilhabe am Erwerbsleben. Notwendige Arbeitsassistenz ist dabei eine Hilfe, die mit der Anforderung an die Selbstorganisation auf besondere individuelle Fähigkeiten und Qualifikationen abzielt, um letztlich hierdurch zur Schaffung, zum Erhalt und zur Sicherung von Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen beizutragen.

Im Mittelpunkt des bereits im Pretest erprobten Fragebogens für Assistenznehmende stehen folgende Themen:
- Profil der Antragstellenden (sozio-biographische Daten)
- berufliche Biographie
- berufliche Situation
- berufliche Situation mit Arbeitsassistenz
- Anforderungen an die assistenznehmende Person als Arbeitgeber
- Verhältnis zwischen assistenznehmende Person und Assistenzkraft
- Assistenzbedarf und Beantragung
- Bewilligungsumfang und Bewilligungsdauer
- Bewertung der Leistung Arbeitsassistenz
- Bewertung des Antragsverfahrens (Transparenz, Dauer, Probleme).

Ziel der Untersuchung, an der sich die Integrationsämter bundesweit beteiligen, ist es, die bisherigen Erfahrungen zu erheben und auszuwerten und dadurch Erkenntnisse über die Effektivität und Effizienz des Instrumentes zu gewinnen. Methodisch basiert das Projekt auf Literaturrecherchen sowie quantitative und qualitative Befragungen der behinderten Menschen selbst, der Assistenzkräfte, Arbeitgeber und Kollegen sowie der Integrationsämter und anderer Reha-Träger.

Im Sommer 2005 ist der Zwischenbericht erschienen.

Hinweis: Die Informationen zu diesem Projekt sind archiviert und werden nicht mehr aktualisiert.



Beginn:

01.02.2004


Abschluss:

31.01.2006


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3099


Informationsstand: 25.10.2018