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Angaben zum Forschungsprojekt

Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben NRW (Rheinland)

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen insbesondere vor dem Hintergrund der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention, damit sie ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten und gleichberechtigt mit anderen an der Gesellschaft teilhaben können.

Dies geschieht in drei Schwerpunkten:
Interessenvertretung behinderter Menschen, individuelle Beratung und Unterstützung behinderter Menschen, ihrer Angehörigen und anderer Interessierter, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung für die Belange behinderter Menschen.

Das KSL Rheinland ist angesiedelt beim Zentrum für selbstbestimmtes Leben Köln, einer Beratungsstelle, die sich seit über 25 Jahren für die Belange behinderter Menschen einsetzt. Die Besonderheit macht der Ansatz des Peer Counseling aus, nach dem Betroffene ähnlich Betroffene beraten. Alle Mitarbeitenden leben selbst mit einer Beeinträchtigung und können einerseits die Lebenserfahrungen von Ratsuchenden besser nachvollziehen, andererseits glaubhaft für die Interessen dieser Bevölkerungsgruppe einstehen. Die Arbeit ist unabhängig von jeglichen Trägerinteressen und allein geprägt von den Belangen behinderter Menschen. Zudem verfolgt das KSL Rheinland einen emanzipatorischen Ansatz. Ziel ist die Befähigung und Ermutigung behinderter Menschen zu einem selbstbestimmten Leben, das Eintreten für die eigenen Rechte und die Verfolgung persönlicher Ziele im Sinne von Empowerment.



Beginn:

01.09.2011


Abschluss:

29.02.2016


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125485


Informationsstand: 24.08.2018