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18.01.2021 | Das neue SGB IX in der Praxis

Neue Online-Diskussionsrunde der DVfR

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation DVfR

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) führt vom 20. Januar bis 09. Febuar 2021 eine neue Online-Diskussionrunde durch. Diskutiert wird: „Das neue SGB IX in der Praxis – Die Ermittlung des Rehabilitations- und Teilhabebedarfs drei Jahre nach der Reform“. 

Hier geht`s zum Forum: https://fma.reha-recht.de

11.01.2021 | Forschungsschwerpunkt „Berufliche Rehabilitation“

Förderaufruf der Deutschen Rentenversicherung zur Einreichung von Projektskizzen bis zum 25.01.2021

Logo Deutsche Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung hat einen Forschungsschwerpunkt ins Leben gerufen, der zur Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation beitragen soll. Dazu haben sich mehrere Rentenversicherungsträger mit dem Bereich Reha-Wissenschaften der Deutschen Rentenversicherung Bund zusammengeschlossen. Die Förderbekanntmachung zur Initiative wurde am 19. November 2020 veröffentlicht.

Der Förderaufruf zur Einreichung von Projektskizzen bis zum 25. Januar 2021 richtet sich an Forschungs- und Versorgungseinrichtungen, die sich mit grundlegenden Forschungsfragen zur Inanspruchnahme, Ausgestaltung und Wirkung von Leistungen und Prozessen der beruflichen Rehabilitation beschäftigen und dabei auch betriebliche und arbeitsmarktbezogene Rahmenbedingungen im Blick behalten.

Auf der Website www.deutsche-rentenversicherung.de/forschung-berufliche-reha finden Interessierte neben Hintergrundinformationen zum Forschungsschwerpunkt und Unterlagen für die Einreichung von Forschungsskizzen auch die Förderbekanntmachung, die u.a. förderfähige Themenschwerpunkte und Fördervoraussetzungen konkretisiert.

Das Förderverfahren wird über folgende Stelle koordinierend abgewickelt:

Deutsche Rentenversicherung Bund
Geschäftsbereich Prävention, Rehabilitation und Sozialmedizin
Bereich Reha-Wissenschaften
10704 Berlin

Für inhaltliche, formale und administrative Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Frau Katrin Parthier (Telefon: 030/865-38824) &
Frau Dr. Anne-Kathrin Mayer (Telefon: 030/865-32775)
E-Mail: forschung-berufliche-reha[at]drv-bund.de

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung, www.deutsche-rentenversicherung.de)

11.12.2020 | Rehabilitation fördern, stärken, besser machen!

Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht zweite Auflage der Broschüre zum Bundesprogramm rehapro

Broschüre rehapro Titelseite

„Rehabilitation fördern, stärken, besser machen!“ Diese Broschüre stellt alle Projekte vor, die im Rahmen des ersten Förderaufrufs des Bundesprogramms rehapro durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert werden. 55 verschiedene Modellprojekte werden beschrieben, die von persönlichen Gesundheitslotsen über Leistungen in Reha-Häusern bis zu Unterstützung kleiner Unternehmen beim betrieblichen Eingliederungsmanagement reichen. Rehapro nimmt Menschen in den Blick, die nicht nur vorübergehenden gesundheitliche Einschränkungen haben. Durch das Erproben innovativer Konzepte sollen neuen Wege gefunden werden, die Erwerbsfähigkeit dieser Menschen zu verbessern oder zu erhalten.

Die Broschüre steht Ihnen als barrierefreie Datei sowie als für den Selbstausdruck optimierte Datei unter Downloads auf der Homepage des Bundesprogramms rehapro (www.modellvorhaben-rehapro.de) zur Verfügung.
Zudem besteht die Möglichkeit, ab Anfang Dezember 2020 ein oder mehrere gedruckte Exemplare (Bestell- bzw. Artikelnummer A233) über den Publikationsversand der Bundesregierung unter folgendem Link zu bestellen: https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/publikationen-broschueren-flyer.html

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, www.modellvorhaben-rehapro.de)

27.11.2020 | Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Der neue REHADAT-Newsletter ist online

Logo REHADAT-Newsletter: bunte Quader purzeln durcheinander

Lesen Sie, was es Neues bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gibt. In der sechsten Ausgabe 2020 finden Sie folgende Themen:

  •  Neu aufgelegt: Personalkompass Inklusion
  •  „Ich hör' wohl nicht richtig?!“ – Wissensreihe Hörbehinderung veröffentlicht
  •  Ergebnisse der REHADAT-Erhebung „Mit Rheuma im Job“
  •  Gestartet: DVfR-Befragung zu Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen
  •  Kurz erklärt: Was sind Datenbrillen?
  •  Urteil: Kein Anspruch auf Anhörung
  •  Mobil mit dem eigenen Auto – Umrüster machen es möglich
  •  Gerechtes Führen beeinflusst Fehlzeiten
  •  Kurz vorgestellt: Projekt „Leichte Sprache im Arbeitsleben“
  •  Inklusives Arbeiten im Sport: PASS liefert Informationen
  •  NRW-Programm „Schule trifft Arbeitswelt“ verlängert 

Hier können Sie den Newsletter aufrufen:  www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe/

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

26.11.2020 | Menschen mit Behinderungen im Teil-Lockdown

Online-Diskussion der DVfR

Ausschnitt Internetseite der DVfR: Online-Diskussion: Menschen mit Behinderungen im Teil-Lockdown

Kontakte, Beschäftigung, Beteiligung in Krisenstäben, Barrierefreiheit: Als im Frühjahr das öffentliche Leben heruntergefahren wurde, blieben insbesondere viele Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen unbeachtet. Was wird nun besser berücksichtigt? Welche Probleme bestehen fort? 

Seit dem 25. November 2020 laden die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihre wissenschaftlichen Kooperationspartner noch einmal zu einer Online-Diskussion zu den Erfahrungen in der Corona-Pandemie ein. Neben Expertinnen und Experten können sich alle Interessierten an dem Austausch beteiligen.

Hier finden Sie mehr Informationen: www.dvfr.de

19.11.2020 | Corona-Folgen für Menschen mit Behinderungen

DVfR startet Online-Befragung

Logo der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Pflegebedarf? Wie müssen Reha-Angebote angepasst und verändert werden, um Teilhabe sicherzustellen? Im Corona-Konsultationsprozess untersucht die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) diese Fragen mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ziel der Befragung ist, die erlebten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Menschen mit Behinderungen aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen: Im Zentrum steht das Erleben von (1.) Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedarf selbst. Daneben kommen aber auch deren (2.) Angehörige, (3.) Dienste und Einrichtungen der Rehabilitation sowie betriebliche Akteure, (4.) Dachverbände der Dienste und Einrichtungen, (5.) Leistungs- und Kostenträger sowie (6.) Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft zu Wort. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das weitere politische Handeln der Bundesregierung und aller anderen Beteiligten für Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Somit leisten alle Teilnehmenden einen Betrag zu mehr Inklusion in unserer Gesellschaft.

Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 13. Dezember 2020 möglich. Hier können Sie sie aufrufen: www.dvfr.de

16.11.2020 | REHADAT-Online-Seminare im November

Berufliche Rehabilitation und Teilhabe

Gut informiert mit REHADAT, daneben ein rotes Quadrat in einem größeren blauen Quadradt

Da unsere üblichen Präsenz-Seminare im Moment nicht möglich sind, bietet REHADAT im November wieder drei  Online-Seminare an. Die Seminare beschäftigen sich mit relevanten Fragen der (beruflichen) Rehabilitation und Teilhabe. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Berufliche Teilhabe gestalten
(Dienstag, 24. November 2020, 10.00-11.30 Uhr)
In diesem Online-Seminare geben wir Ihnen einen Überblick über wichtige Aspekte der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und  ordnen Auftrag und Ziel von REHADAT vor dem sozialrechtlichen Hintergrund von „Rehabilitation und Teilhabe“ ein. Außerdem zeigen wir anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie ein Arbeitsplatz samt Arbeitsumgebung für einen blinden Sachbearbeiter gestaltet wurde, welche Leistungen zur Teilhabe dabei eine Rolle gespielt haben und welche Akteurinnen und Akteure beteiligt waren. Abschließend stellen wir Ihnen vor, wie Sie REHADAT als hilfreiche Informationsquelle bei der Gestaltung beruflicher Teilhabe nutzen können.

Hilfsmittelversorgung durch die Gesetzliche Krankenversicherung
(Mittwoch, 25. November 2020, 11.00-12.00 Uhr)
Wenn aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls Hilfsmittel erforderlich werden, übernimmt bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) diese in der Regel die Kosten. Hilfsmittel für die persönliche Nutzung bilden somit eine wesentliche Grundlage für eine gelungene Rehabilitation und damit auch für die Teilhabe von Menschen am sozialen und beruflichen Leben. Bei der Hilfsmittelversorgung durch die GKV sind einige wichtige rechtliche Grundlagen und Abläufe zu beachten, auf die wir im Online-Seminar eingehen.

Arbeitsgestaltung mit Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen
(Mittwoch, 25. November 2020, 14.00-15.00 Uhr)
Die Vielfalt an unterstützenden und innovativen Technologien bietet zahlreiche Möglichkeiten, Arbeitsplätze und das Arbeitsumfeld bedarfsgerecht auszustatten und damit die Teilhabechancen für Menschen mit Leistungseinschränkungen zu verbessern. Sie erfahren in diesem Online-Seminar, welche technischen Hilfen einsetzbar sind und wo Sie sich einen Marktüberblick verschaffen können, wie eine behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung abläuft und wer Betriebe und Beschäftigte beraten sowie finanziell unterstützen kann.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier: www.rehadat.de

12.11.2020 | Berufsbildungsforschung in Europa stärken und vernetzen

Virtuelle BIBB-Tagung europäischer Einrichtungen

Logo Bundesinstitut für Berufsbildung

Auf Einladung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) trafen sich Vertreterinnen und Vertreter nationaler Berufsbildungsinstitute und Forschungseinrichtungen aus 14 europäischen Ländern auf einer virtuellen Tagung, um sich über die Weiterentwicklung und Stärkung der Berufsbildungsforschung in Europa auszutauschen. Durch eine Intensivierung der Berufsbildungsforschung in Europa, eine Festigung der Zusammenarbeit der Institute und Einrichtungen sowie der Gründung eines entsprechenden Netzwerkes soll ein aktiver Beitrag zu einer zukunftsfähigen Berufsbildung in Europa geleistet werden.

"Viele Fragestellungen der Berufsbildungsforschung sind in Europa sehr ähnlich gelagert und länderübergreifend", betonte BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl zum Auftakt der Tagung "The Contribution of Research to Innovation in Vocational Education and Training (VET) - The role of institutionalized VET Research in Europe". "Ganz aktuell sind beispielsweise die Fragen nach den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Berufsbildung und der Digitalisierung auf die Arbeitswelt. Durch die Bildung eines Netzwerkes wird es uns gelingen, die Forschungskapazitäten zu bündeln, den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Berufsbildungsinstitutionen in Europa zu verbessern und voneinander zu lernen."

In einem ersten Schritt wurden dazu die Institutionen und Einrichtungen zu ihrer Organisation, ihren thematischen Schwerpunkten und Arbeitsmethoden sowie zu ihrer strategischen Einbettung in die länderspezifischen Diskussionen um eine Weiterentwicklung der Berufsbildung befragt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen dabei Inhalte und Formate von Kooperationen, Herausforderungen für die Berufsbildungsforschung und die Kommunikation zwischen Wissenschaft, Politik und Berufsbildungspraxis.

Die BIBB-Tagung bildet innerhalb der deutschen EU-Ratspräsidentschaft den Auftakt zu weiteren Veranstaltungen zur Stärkung der Berufsbildungsforschung in Europa.

(Quelle: Pressemitteilung 38/2020 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vom 04.11.2020, https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_132187.php)

Weitere Informationen unter https://vetnetsite.org/conferences/european-vocational-skills-week sowie unter www.bibb.de/de/131177.php

23.10.2020 | Fürst Donnersmarck-Stiftung

Forschungspreis 2021 ausgeschrieben

Logo Forschungspreis 2021 der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation.

Der Preis ist mit 30.000,– Euro dotiert. Er kann geteilt werden. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils Euro 3.000,– ausgestattet sind.

Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen. Prämiert werden interdisziplinäre Rehabilitationskonzepte und -methoden sowie wissenschaftliche Wirksamkeits- und Effizienznachweise (Outcome-Forschung), wie sie in der Praxis, insbesondere von Rehabilitationsanbietern, Kostenträgern und politischen Institutionen, benötigt werden (sozialökonomische Effekte). Besonders berücksichtigt werden Arbeiten aus dem neueren Feld der Teilhabeforschung, die Menschen mit Behinderung selbst am Forschungsprozess direkt beteiligen.

Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt.

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf der Grundlage des Vorschlages einer Jury, die sich aus mit Rehabilitation befassten Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaften zusammensetzt..

Arbeiten, die unter Verantwortung, Betreuung, Ko-Autorenschaft, Autorenschaft oder Mitarbeit eines Jurymitglieds entstanden sind, sind von der Teilnahme am Forschungspreis ausgeschlossen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung und folgende Unterlagen als Datei im pdf-Format:

  1. Ihre zu jurierende wissenschaftliche Arbeit, ergänzt durch eine Zusammenfassung,
  2. Begründung der Bewerbung im Hinblick auf die Ausschreibungsziele,
  3. Lebenslauf mit wissenschaftlichem Werdegang.
  4. Eine unterzeichnete Erklärung, dass Ihre Arbeit nicht unter Verantwortung, Betreuung, Ko-Autorenschaft, Autorenschaft oder Mitarbeit eines Jurymitglieds entstanden ist.

Der Rechtsweg gegen die Entscheidung des Kuratoriums ist ausgeschlossen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 30.06.2021 an forschungspreis@fdst.de

Rückfragen zu richten an:
Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Dalandweg 19
D -12167 Berlin
Tel: (030) 769 700 12
Fax: (030) 769 700 28
E-Mail: forschungspreis@fdst.de

Weitere Informationen unter:
Download Ausschreibungstext: Forschungspreis 2021
Homepage der Fürst Donnersmarck-Stiftung: http://www.fdst.de

16.10.2020 | Bessere Versorgung und mehr Prävention

Hoher Anteil neurologischer Erkrankungen

Europa-Karte, in er verschiedene Länder umrandet sind

Neurologische Erkrankungen stellen in der EU die dritthäufigste Ursache von Behinderungen und vorzeitigen Todesfällen dar. In Europa und auch in Deutschland sind fast 60 Prozent der Bevölkerung von einer neurologischen Erkrankung betroffen. Das vermeldet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und fordert von der Gesundheitspolitik, die Versorgungsstrukturen entsprechend zu stärken und Präventionsprogramme auf den Weg zu bringen. Denn die Zahlen zeigten auch, dass eine gute neurologische Versorgung wirksam ist und die Zahl der verlorenen Lebensjahre für jeden einzelnen Patienten reduzieren kann. 

Mehr Informationen finden Sie hier: http://not-online.de