News 10

09.04.2020 | 43 rehapro-Projekte mit BMAS-Förderung in REHADAT-Forschung

Schauen Sie mal, welche interessanten Modellvorhaben die Jobcenter und die gesetzlichen Träger der Rentenversicherung gerade umsetzen!

Logo BMAS-Bundesprogramm rehapro

Im Portal REHADAT-Forschung finden Sie aktuell bereits 43 Projekte aus dem BMAS-Bundesprogramm „rehapro“, die unter Federführung der Jobcenter und der Träger der gesetzlichen Rentenversicherung umgesetzt werden.

Die ersten Projekte sind im zweiten Halbjahr 2019 gestartet. Nach und nach haben weitere Modellvorhaben ihre Arbeit in 2020 aufgenommen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) möchte mit dem Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben − rehapro" Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation fördern.

Durch die Erprobung von innovativen Leistungen und innovativen organisatorischen Maßnahmen sollen die Grundsätze „Prävention vor Rehabilitation“ und „Rehabilitation vor Rente“ gestärkt und neue Wege gefunden werden, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen besser zu erhalten bzw. wiederherzustellen sowie Zugänge in die Erwerbsminderungsrente und die Eingliederungshilfe nachhaltig zu senken. Auch die Zusammenarbeit der Akteure der medizinischen und beruflichen Rehabilitation soll weiter verbessert werden (Quelle: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Auftrag des BMAS, www.modellvorhaben-rehapro.de).

Alle veröffentlichten rehapro-Projektdarstellungen finden Sie hier: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/recht-politik/bmas-foerderprogramme/bmas-rehapro/

Wir freuen uns weitere rehapro-Projekte aufzunehmen und informieren regelmäßig, wenn neue hinzukommen!

07.04.2020 | Menschen mit Behinderung in der Corona-Krise

Offene Online-Diskussion der DVfR mit Expertinnen und Experten

Logo DVfR / Deutsche Vereinigung für Rehabilitation

Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten für Menschen mit Behinderungen und den damit verbundenen Fragen veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern die Online-Diskussion "Menschen mit Behinderungen in der Corona-Krise".

Das Forum bietet die Möglichkeit zum Austausch mit Expertinnen und Experten. Die Diskussion startet am 7. April 2020 und dauert voraussichtlich 3 Wochen. Dabei soll es um die folgenden Schwerpunkte gehen:

  • Maßgaben zum Arbeitsschutz für Arbeitgeber von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Rechte von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung auf besondere Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz
  • Arbeit im Homeoffice 
  • Situation der Menschen mit Behinderungen in WfbM, deren Wohneinrichtungen sowie in Rehabilitationseinrichtungen
  • Weitere Probleme bzw. Handlungsbedarfe

Die öffentliche und moderierte Diskussion steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Sie findet im Rahmen des Projekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“ statt, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.

Hier erreichen Sie die Diskussion: https://fma.reha-recht.de

26.03.2020 | Neuigkeiten bei REHADAT

Aktueller Newsletter ist erschienen

REHADAT-Newsletter-Icon: bunte Quadrate purzeln durcheinander

Soeben haben wir die aktuelle Ausgabe des REHADAT-Newsletters verschickt. Sie lesen darin Neuigkeiten bei REHADAT sowie zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre mit diesen Inhalten:

  • Neue Ausgabe: Reha- und Teilhabeforschende 2020
  • „Mit Hörschädigung im Job“: Ergebnisse der REHADAT-Befragung veröffentlicht
  • IW-Report: Neue Technologien unterstützen den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung
  • Urteil: Keine Einladung bei interner Stellenbesetzung notwendig
  • Beinahe 600 EUTB-Beratungsstellen in REHADAT erfasst
  • Kommunale Behindertenbeauftragte: Wichtige Ansprechstellen in Sachen Barrierefreiheit
  • Mehr Zeit für Schwerbehindertenanzeige und Ausgleichsabgabe
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: BMAS berichtet über Perspektiven der Leistungserbringer
  • Interessen von sehbeeinträchtigten Menschen vertreten: Neuer betrieblicher Newsletter
  • In einem Inklusionsunternehmen arbeiten oder sogar eins gründen?
  • Neue Broschüre mit Erfahrungen, Fakten und Tipps rund um die inklusive Ausbildung
  • Inklusionspreis für die Wirtschaft 2020: Preisverleihung auf 3. September verschoben
  • Seminare der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
  • Corona-Prävention: REHADAT-Seminare im Mai abgesagt

Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de

19.03.2020 | Alternative Beschäftigung

Schauen Sie doch mal, welche Projekte es dazu in REHADAT-Forschung gibt!

Logo REHADAT-Forschung

REHADAT-Forschung hat eine Projektkategorie mit insgesamt 79 Projekten rund um das Thema der Beschäftigung und Qualifizierung von Menschen mit wesentlichen Behinderungen, die nicht uneingeschränkt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können.

Alternative Beschäftigung findet z. B. in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), in Inklusionsbetrieben oder auch in Form von Zuverdienstmöglichkeiten statt.

Mit welchen Themen befassen sich Projekte aus diesem Bereich unter anderem? Sie entwickeln, erproben und erforschen neue Wege und Konzepte zur Förderung und Gestaltung des Übergangs von alternativer Beschäftigung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, sie erarbeiten arbeitsmarktnahe Qualifizierungen oder untersuchen Zugangswege von Menschen mit Behinderungen in alternative Beschäftigung.

Neugierig geworden? Alle Projektbeschreibungen aus der Rubrik "Alternative Beschäftigung" finden Sie unter diesem Link: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/arbeit-beschaeftigung/alternative-beschaeftigung/

17.03.2020 | Corona-Prävention

REHADAT-Seminare im Mai abgesagt

Ein blauer Kreis mit einem

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus in Deutschland hat REHADAT die nächsten Seminare im Mai abgesagt.

Folgende Seminare entfallen:

  • 6. Mai 2020: REHADAT-Seminar "Berufliche Teilhabe gestalten"
  • 7. Mai 2020: REHADAT-Seminar "Hilfsmittel – Welche gibt es und wer zahlt? Die Grundlagen der Hilfsmittelversorgung"

Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Laufe des heutigen Tages per E-Mail informiert.

Die nächsten REHADAT-Seminare sind für September geplant. Informationen unter: www.rehadat.de/seminare

 

 

11.03.2020 | Solange der Vorrat reicht!

Neues Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden 2020 in kleiner Druckauflage - jetzt gratis bei REHADAT bestellen

Deckblatt Verzeichnis Rehabilitations- und Teilhabeforschende 2020

REHADAT stellt das neue Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2020“ in diesem Jahr in kleiner Auflage als gedruckte Broschüre bereit.

Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen.

Aktuell sind noch 48 Druckexemplare vorhanden.

Unter https://www.rehadat.de/presse-service/publikationen/ können Sie sich ein Druckexemplar des Verzeichnisses der Reha- und Teilhabeforschenden kostenlos bestellen – solange der Vorrat reicht. An gleicher Stelle können Sie das Verzeichnis auch als PDF downloaden.

Wenn Sie sich als Forschende oder Forschender neu in das Verzeichnis aufnehmen lassen möchten, dann finden Sie auf dieser Seite unser Meldeformular zur Neuaufnahme.

09.03.2020 | Bis 5.4. Beiträge einreichen!

Workshop zum Thema IT-Barrierefreiheit am Arbeitsplatz

Grafik European Conference on Computer-Supported Cooperative Work (ECSCW 2020)

Am 14. Juni wird in Siegen ein Workshop zum Thema IT-Barrierefreiheit am Arbeitsplatz mit Beteiligung des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg veranstaltet. Der Workshop findet im Rahmen der European Conference on Computer-Supported Cooperative Work (ECSCW 2020) statt.

Der Workshop bietet nach einer Einführung in die Forschungsansätze Computer-Supported Cooperative Work und Community-based Participatory Research sowie einer Vorstellung der bisherigen Ergebnisse (Schwerpunkt hier: die bisherigen Erfahrungen im Projekt iDESkmu), die Möglichkeit, sich über folgende Fragen auszutauschen:

1. Wie lassen sich die Ergebnisse der bisherigen Feldarbeit in die Praxis umsetzen?
2. Welche Rolle kommt dabei den Akteuren für IT-Barrierefreiheit in den Organisationen, insbesondere den Mitarbeiter*innen zu?
3. Auf welche Fragen und Probleme zur IT-Barrierefreiheit sollte vorrangig der Fokus gelegt werden?
4. Welche Formen der Zusammenarbeit mit den Projektpartnern von iDESkmu gibt es?

Der Workshop möchte u. a. diskutieren, wie erprobte Forschungsmethoden für die zukünftige Entwicklung barrierefreier IT-Lösungen genutzt werden können. Die tatsächlichen Bedürfnisse von Nutzer*innen mit Behinderungen sollen stärker in bestehende Forschungsansätze integriert werden, um diese im Design und in der Entwicklung digitaler Technologien umsetzen zu können.

Die Workshop-Initiatoren begrüßen ausdrücklich die Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen sowie Multiplikatoren aus entsprechenden Organisationen und Verbänden der Selbsthilfe. Beiträge (auch bisher individuelle Konzepte und Initiativen sowie Hilfsmittel-Prototypen sind willkommen) können noch bis zum 5.4. eingereicht werden.

Alle Modalitäten finden Sie unter: https://cbprar.wordpress.com
Alle Informationen zum ECSCW: https://ecscw.eusset.eu/2020/

Quelle: Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e. V.

Eine Beschreibung des Projektes iDESkmu (inklusive Dokumentenmanagementsysteme und Enterprise Content Managementsysteme in kleinen und mittleren Unternehmen) unter Leitung des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg e. V. finden Sie hier in REHADAT-Forschung.

05.03.2020 | Ergebnisse veröffentlicht!

REHADAT-Befragung „Mit Hörschädigung im Job“

Grafik: Befragte nach Grad der Hörschädigung

Von April bis Juli 2019 führte REHADAT eine Online-Befragung durch mit dem Ziel, Details über die Arbeitssituation von Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit sowie deren Erfahrungen im Beruf herauszufinden.

Insgesamt beteiligten sich 753 Personen mit unterschiedlich stark ausgeprägten Hörschädigungen an der Befragung – alle Grade der Schwerhörigkeit waren zu beinahe ähnlich großen Anteilen vertreten.

Die wichtigsten Ergebnisse hier auf einen Blick:

  • 83 % der Befragten fühlen sich insgesamt gut im Job integriert.
  • 81 % können ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der Arbeitsgestaltung im Großen und Ganzen uneingeschränkt ausüben.
  • 40 % der Befragten, die mit persönlichen Hörhilfen versorgt sind, sind mit ihrer persönlichen Hörhilfen-Versorgung nicht vorbehaltlos zufrieden.
  • 47 % fühlen sich ausreichend zum Thema Beruf im Zusammenhang mit ihrer Einschränkung informiert.
  • 25 % fühlen sich in ihrem Unternehmen nicht ausreichend unterstützt.

Weitere Details zur Umfrage lesen Sie hier: www.rehadat.de.

02.03.2020 | Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden 2020

REHADAT veröffentlicht neue Ausgabe

Deckblatt: Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden 2020

REHADAT stellt das aktuelle Verzeichnis der „Rehabilitations- und Teilhabeforschenden – Akteure und Themen in Deutschland 2020“ zum kostenfreien Download bereit. Das Verzeichnis informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland forschen.

Neben allgemeinen Fragestellungen zur Prävention und Rehabilitation bearbeiten viele Forschende auch spezifische betriebsbezogene Themen wie Gesundheitsmanagement und gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Return to Work, Rehabilitation in KMU, Digitalisierung und demografische Einflüsse im Arbeitsleben.

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Unser Auftrag ist es, zentral, aktuell und neutral über alle Aspekte der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu informieren. Zu unseren Hauptzielgruppen gehören auch die Betriebe und Unternehmen. Wir freuen uns, dass sich viele Forschende mit der Gestaltung betrieblicher Prävention und Rehabilitation vor dem Hintergrund von Arbeit 4.0 befassen.“

Das neue Verzeichnis steht kostenlos im Portal REHADAT-Forschung als PDF-Download bereit: www.rehadat-forschung.de/forschende/reha-teilhabeforschende. Hier finden Sie auch die Übersicht der Forschenden sowie den Meldebogen für das Verzeichnis.

Das Verzeichnis wird jährlich zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium (das 2020 leider wegen des Corona-Virus abgesagt wurde) herausgegeben von: REHADAT, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation und der Deutschen Rentenversicherung Bund.

07.02.2020 | DIHK-Fachkräftereport 2020:

Fachkräftesuche bleibt Herausforderung

Logo DIHK-Fachkräftereport 2020

Anfang Februar ist der DIHK-Fachkräftereport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) erschienen. An der Erhebung zum Thema Fachkräftesicherung haben sich rund 23.000 Unternehmen beteiligt. Die Befragung war eingebettet in die DIHK-Konjunkturumfrage, die im Herbst 2019 in Zusmmenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse zeigen, dass die deutsche Wirtschaft weiterhin große Schwierigkeiten hat Fachkräfte zu finden. So gaben 47 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sich die Besetzung vakanter Stellen nicht ohne Probleme gestaltet. Insbesondere bei den Gesundheits- und Sozialdienstleistern hat sich die Personalnot im Vorjahresvergleich noch verstärkt. Quelle: DIHK, www.dihk.de

Angesichts der Schwierigkeiten vieler Unternehmen und Branchen bei der Stellenbesetzung, lohnt es sich sicherlich, Menschen mit Behinderung als Fachkräftessource für den Arbeitsmarkt stärker in den Blick zu nehmen. Immerhin sind 42 Prozent der 7,8 Millionen in Deutschland lebenden Menschen mit Behinderung im erwerbsfähigen Alter.

Den kompletten DIHK-Fachkräftereport können Sie hier downloaden: https://www.dihk.de/resource/blob/17812/f1dc195354b02c9dab098fee4fbc137a/dihk-report-fachkraefte-2020-data.pdf