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10.10.2019 | Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Portal REHADAT-Seminaranbieter online

Startseite REHADAT-Seminaranbieter

Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

„Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

30.09.2019 | Digitale Medien und Technologien unterstützen Teilhabe an Arbeit und beruflicher Bildung

Spannende Projekte dazu in REHADAT-Forschung

Logo REHADAT-Forschung

Digitale Technologien und Hilfsmittel aus der Informations- und Kommunikationstechnik – wie Robotik, 3-D-Druck, Künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realität oder mobile Geräte und Anwendungen – werden in Projekten entwickelt und fördern die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben, an beruflicher Ausbildung und Weiterbildung sowie am sozialen Leben.

Damit digitale Techniken und Medien nicht zu Barrieren für Teilhabe werden, müssen digitale Kompetenzen, wie der Umgang mit dem Internet, gefördert werden. Projekte erarbeiten Konzepte und Handlungshilfen, wie digital-gestütztes Lernen und Arbeiten gestaltet werden können.

REHADAT-Forschung bietet eine eigene Projektkategorie mit aktuell 51 Projekten rund um das Thema Teilhabe durch Digitalisierung.

Alle Digitalisierungs-Projekte mit Inhaltsbeschreibungen und Kontaktinformationen können Sie hier unter diesem Link ansehen: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/technik-barrierefreiheit/teilhabe-durch-digitalisierung/

27.09.2019 | Chancen der Digitalisierung

Workshop-Vorträge jetzt online

Mann im Rollstuhl mit Laptop auf den Knien

Die Vorträge aus unserem Workshop "Digitalisierung als Chance für die berufliche Teilhabe" am 12. September stehen jetzt online zur Verfügung.

REHADAT-Projektleiterin Petra Winkelmann stellte die Entwicklungen der digitalen Informationsplattform REHADAT und Befragungsergebnisse zur Digitalisierung von Unternehmen und Menschen mit Behinderung vor. Demnach wird die Digitalisierung in der Arbeitswelt von den Betroffenen eher positiv bewertet, zum Beispiel durch neue digitale Hilfsmittel, die Entlastung von körperlicher Arbeit und das ortsunabhängige, flexible Arbeiten. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzte mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung und damit verbundenen Entwicklungen für die künftige Arbeit 4.0. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde war der Einblick des TÜV-Bereichsvorstands Markus Dohm in die digitale Realität der Unternehmen, die er als durchaus ausbaufähig einstufte.

Hier können Sie die Vorträge downloaden: www.iwkoeln.de/

26.09.2019 | Was gibt's Neues?

REHADAT-Newsletter erschienen

Logo REHADAT-Newsletter

Der REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist in dieser Woche erschienen.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe folgende Themen:

  • Wir feiern 30 Jahre REHADAT!
  • REHADAT-Forschung überarbeitet: Projekte, Studien und Forschende zur beruflichen Teilhabe
  • Urteil: Kostenübernahme für Hörhilfen mit Lärmschutz durch Krankenkasse
  • Update in REHADAT: Hilfsmittel für Menschen mit Hörschädigung
  • Verzeichnis der Inklusionsbetriebe 2019 veröffentlicht
  • Wer stellt den Schwerbehindertenausweis aus? REHADAT listet zuständige Stellen
  • Wie gut klappt die EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderung? Jetzt Online-Fragebogen ausfüllen
  • BAR-Onlinetool berechnet relevante Fristen im Reha-Prozess
  • LWL veröffentlicht Wissensportal zum BTHG
  • 33 Monate Bundesteilhabegesetz – Wie stark ist die SBV?
  • Uni Köln befragt Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu ihrer Arbeit
  • Körperlich harte Arbeit: Unterstützung durch Arbeitshilfen
  • REHADAT auf der A+A in Düsseldorf

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe aufrufen: www.rehadat.de

 

16.09.2019 | REHADAT auf der REHACARE

Treffen Sie uns in Düsseldorf!

REHACARE-Themenpark: Menschen mit Behinderung und Beruf

Vom 18. bis 21. September 2019 findet in Düsseldorf die Messe REHACARE statt — die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Mehr als 700 Aussteller aus mehr als 40 Ländern präsentieren dort ihre Produkte.

Für die berufliche Teilhabe besonders spannend ist der Themenpark „Menschen mit Behinderung und Beruf“ in Halle 6. Dort präsentieren die Aussteller viele Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsangebote für behinderte Menschen im Berufsleben. Die NRW-Integrationsämter führen u. a. drei digitale Systeme im Arbeitseinsatz vor, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Betroffenen zugeschnitten sind, darunter eine Mensch-Roboter-Kollaboration. 

Im Themenpark zeigt Ihnen das REHADAT-Team am Stand G14 gerne, welche nützlichen Informationen wir für Sie haben. Oder Sie besuchen einen unserer REHADAT-Vorträge am Mittwoch und Donnerstag um 13:30 Uhr im CCD Süd (Details hier im Programm: www.rehacare.de).

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Alle Informationen zur Messe hier: www.rehacare.de

13.09.2019 | Mehr Anstrengungen für Erfolgsfaktor Digitalisierung notwendig

Ergebnis des REHADAT-Jubiläumsworkshops

Ausschnitt REHADAT-Jubilaeumsflyer

Die Digitalisierung kann Unternehmen und Menschen mit Behinderung neue Chancen für die berufliche Teilhabe bringen. Allerdings sind dafür gemeinsame Anstrengungen von Politik und Sozialpartnern notwendig. Zu diesem Ergebnis kamen mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Digitalisierung als Chance“ am 12. September 2019 im Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Anlass für den Workshop war das Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen von REHADAT – der Wissensplattform zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

IW-Direktor Michael Hüther eröffnete den Workshop mit einem Vortrag zu den ordnungspolitischen Rahmenbedingungen einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft. Im Anschluss stellte REHADAT-Projektleiterin Petra Winkelmann die Entwicklungen der digitalen Informationsplattform REHADAT und Befragungsergebnisse zur Digitalisierung von Unternehmen und Menschen mit Behinderung vor. Demnach wird die Digitalisierung in der Arbeitswelt von den Betroffenen eher positiv bewertet, zum Beispiel durch neue digitale Hilfsmittel, die Entlastung von körperlicher Arbeit und das ortsunabhängige, flexible Arbeiten. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzte mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung und damit verbundenen Entwicklungen für die künftige Arbeit 4.0. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde war der Einblick des TÜV-Bereichsvorstands Markus Dohm in die digitale Realität der Unternehmen, die er als durchaus ausbaufähig einstufte.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion debattierten unter anderem Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch und Annetraud Grote vom Paul-Ehrlich-Institut lebhaft und durchaus kontrovers mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Fragen des Einflusses von Digitalisierung auf die Beschäftigungsmöglichkeiten von schwerbehinderten Menschen.

Die Moderatorin Cornelia Benninghofen fasste am Ende zusammen: „Für Menschen mit Behinderung ist Digitalisierung dann eine Job-Chance, wenn sie Hürden beseitigt: Klare Signale der Unternehmen an junge Menschen mit Handicap sind notwendig für den Einstieg in den Job. Eine offensive Kommunikation aller Beteiligten erhöht die Chance, Blockaden in den Köpfen abzubauen. Technische Hilfsmittel beseitigen Barrieren am Arbeitsplatz und im Arbeitsumfeld für alle. Gemeinsame Anstrengungen der Sozialpartner sind nötig, um Ängste zu beseitigen. Hier besteht ein erheblicher Nachholbedarf an methodischer Innovation und Investition vor allem in den berufsbildenden Schulen.“

10.09.2019 | Digitalisierung als Chance

30 Jahre REHADAT

REHADAT: Chancen der Digitalisierung nutzen

Wir haben Grund zu feiern! Denn seit 30 Jahren stellt das Institut der deutschen Wirtschaft REHADAT zur Verfügung und informiert umfassend und umfangreich über die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung!

Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, am 12. September 2019 bei einem Workshop mit internen und externen Experten darüber zu diskutieren, wie Digitalisierung als Chance für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung genutzt werden kann. Dabei starten wir mit einem Ausblick auf die Arbeitswelt 4.0 und den zu erwartenden gesellschaftlichen Veränderungen, werfen dann einen Blick darauf, wie die Digitalisierung sich bereits heute in Unternehmen auswirkt und wie Menschen mit Behinderung davon profitieren können.

IW-Direktor Michael Hüther eröffnet den Workshop mit einem Statement zu den notwendigen politischen Rahmenbedingungen der Digitalisierung. Darauf folgt Projektleiterin Petra Winkelmann, die in ihrem Beitrag eine Verknüpfung zur beruflichen Teilhabe und Inklusion herstellt. IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös ergänzt mit seinem Vortrag die Sicht der Wissenschaft auf die Digitalisierung. Spannender Schlusspunkt der Vortragsrunde wird der Beitrag vom TÜV-Bereichsvorstand Markus Dohm sein, der die bestehenden Auswirkungen der Digitalisierung im Unternehmen beschreibt.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion – bei der auch Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch und Annetraud Grote vom Paul-Ehrlich-Institut auf dem Podium sitzen – wird die Thematik mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Wir freuen uns auf einen spannenden und aufschlussreichen Workshop!

30.08.2019 | Wie erleben Sie Ihr Arbeitsumfeld?

Uni Köln befragt Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

Logo der Uni Köln

Wie erleben Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ihr Arbeitsumfeld und welche Auswirkungen hat das auf sie? – Im Rahmen ihrer Doktorarbeit führt Veronika Chakraverty am Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln eine Befragung zum subjektiven Inklusionserleben von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Arbeitsleben durch.

Ziel der Befragung ist, Informationen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus „erster Hand“ zu erheben. Langfristig soll dieses Wissen dazu beitragen, die Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Mitmachen können alle Personen ab 18 Jahre, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis stehen (mindestens mit einer 50 %-Stelle) und von einer oder mehreren langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind, die sie im Alltag mehr als nur geringfügig einschränken. Die Befragung findet bis voraussichtlich Ende November 2019 statt.

Zur Umfrage „Mittendrin oder nur dabei?“ auf der Webseite der Universität zu Köln: unikoelnpsych.eu.qualtrics.com

28.08.2019 | Projekt „An Wissenschaft und Forschung teilhaben“

Erster Workshop für Menschen mit Behinderungen am 17.10.19 in Berlin

bifos-Logo

Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos e.V.) bietet im Rahmen des vom BMAS geförderten Projektes „An Wissenschaft und Forschung teilhaben“ vier eintägige Workshops für Menschen mit Behinderungen an, in denen Begriffe und Themen aus der Wissenschaft und (Teilhabe-)Forschung erläutert, Methoden vorgestellt und mit Beispielen verdeutlicht werden.  

Gefragt wird danach, was konkret Partizipation bei partizipativen Forschungsvorhaben bedeuten kann? Welche Anforderungen gibt es, welche Grenzen? Wie entwickelt man relevante Forschungsfragen, wie werden wichtige Forschungsergebnisse (v)ermittelt? Mit diesem Angebot möchte der bifos e.V. dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt und selbstbewusst Partner und Partnerinnen für die Wissenschaft werden können.

Zielgruppe der Workshops sind ausschließlich Menschen mit Behinderung, die sich für die Themen Wissenschaft und (Teilhabe-)Forschung interessieren und dazu Grundlagenwissen erwerben möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der erste Workshop „Teilhabe als Leitbegriff und Forschungsfrage - Grundlagenwissen“ findet am 17.10.19 von 10.30 bis 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Sozialverbandes Deutschland in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 16.09 möglich.

(Quelle: bifos e.V.)

Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie hier: Veranstalter bifos e.V.


Tipp: Über das Projekt „An Wissenschaft und Forschung teilhaben“ sowie über weitere Projekte zur Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderung können Sie sich im Portal REHADAT-Forschung informieren.

19.08.2019 | Universität Bielefeld forscht zu:

Gesundheitsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen

Bild des Projektes „Wir bewegen Werkstätten“ der Universität Bielefeld

Die Fakultät Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld führt in Kooperation mit den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel das Projekt „Wir bewegen Werkstätten“ durch.

Das Projekt forscht zu der Thematik, wie Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) gezielt in ihrer Gesundheit gefördert werden können. Zu den Aufgaben im Projekt gehört es auch, konkrete Angebote und Hilfestellungen zur Prävention und Gesundheitsförderung in den Bereichen gesunde Ernährung, Bewegung und Stressabbau für Beschäftigte und Mitarbeitende in den WfbM zu entwickeln.

Durch das Projekt sollen gesundheitsförderliche Bedingungen verbessert sowie individuelle Gesundheitskompetenzen von Menschen mit Behinderungen, aber auch von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den WfbM nachhaltig gestärkt werden. Auf diese Weise soll ein Beitrag zur Steigerung der gesundheitlichen Chancengleichheit geleistet werden.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) fördert das dreijährige Projekt, das bis zum 31.12.2020 läuft. Im Rahmen des Angebots „Gesunde Lebenswelten“ setzen die Ersatzkassen gemeinsam bundesweit Präventionsprojekte um.

Quelle: Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite der Universität Bielefeld unter:

https://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag7/projekt/werkstaetten.html

 

 

13.08.2019 | Projekte, Studien und Forschende zur beruflichen Teilhabe

Portal REHADAT-Forschung überarbeitet

Logo REHADAT-Forschung

Wer sich für die Forschungslandschaft zur beruflichen Teilhabe und Inklusion in Deutschland interessiert, kann alle wichtigen Projekte, Studien sowie Forscherinnen und Forscher im Portal REHADAT-Forschung (www.rehadat-forschung.de) finden – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal umfasst knapp 1800 Projekte aus Forschung und Praxis von allen relevanten Organisationen, Forschungseinrichtungen, Rehabilitations- und Projektträgern zur beruflichen Teilhabe und Inklusion. Die Projektbeschreibungen informieren über Inhalte, Ansprechpersonen, beteiligte Institutionen, Förderer und projektbezogene Veröffentlichungen.

Neun Kategorien geben einen neutralen Überblick über die vielfältigen Bereiche der Forschung: Medizinische Rehabilitation & Beruf, Übergang ins Berufsleben, Ausbildung & Weiterbildung, Arbeit & Beschäftigung, Recht & Politik, Technik & Barrierefreiheit, Behinderungen & Erkrankungen, Informationen & Kooperationen, Klassifikationen, Prozesse & Analysen.

Aktuelle Entwicklungen im Bereich der beruflichen Teilhabe sind in die neue Struktur eingeflossen. Schneller finden kann man jetzt z. B. die BMAS-Förderprogramme mit Projekten zur Verbesserung der beruflichen Teilhabe und Inklusion schwerbehinderter Menschen, Projekte zur Teilhabe durch Digitalisierung und aktuelle Projekte.

Das Portal bietet außerdem allgemeine Informationen und regelmäßige Neuigkeiten zur Reha- und Teilhabeforschung sowie ihren Akteuren und Themen. Das Verzeichnis der Reha- und Teilhabeforschenden ist in die Plattform integriert und die Forschenden sind auch online mit den passenden Projektkategorien verlinkt.

„Wir freuen uns, dass wir mit REHADAT-Forschung zu mehr Übersicht und Orientierung über die vielfältige Projekt- und Forschungslandschaft zur beruflichen Teilhabe in Deutschland beitragen können“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-forschung.de

12.08.2019 | 1. Kongress der Teilhabeforschung

26. bis 27. September 2019 in Berlin

Logo Aktionsbündnis Teilhabeforschung und Humboldt-Universität zu Berlin

Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung und die Humboldt-Universität zu Berlin veranstalten gemeinsam vom 26. bis 27. September 2019 in Berlin den ersten Kongress der Teilhabeforschung.

Teilhabeforschung ist ein noch junges Forschungsfeld, das die Lebenslagen, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behin­derungen zum Gegenstand hat. Der 1. Kongress der Teilhabe­forschung bringt Wissenschaftler_innen und an Teilhabe­forschung Interessierte zusammen, um Teilhabe­forschung als inter­disziplinäres Forschungs­programm zu profilieren.

Fragestellungen sind u.a.: Wie wird Teilhabe begrifflich gefasst? Wie wird Teilhabe untersucht? Welche Methoden eignen sich dafür? Welche Ergebnisse aus Projekten der Teilhabe­forschung gibt es bereits? In welcher Form sind Menschen mit Behinderungen aktiv an Teilhabe­forschung beteiligt?

In Hauptreferaten, Vortragsforen, Ideen- und Forschungs­werkstätten werden zu einem breiten Themen­spektrum Aspekte der Teilhabe­forschung vorgestellt und diskutiert.

Gefördert wird die Tagung vom Bundes­ministerium für Arbeit und Soziales.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Kongresswebseite unter: https://teilhabeforschung2019.de/

19.07.2019 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

REHADAT-Logo

Lesen Sie im aktuellen REHADAT-Newsletter über Neuigkeien bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen:

  • Zwei neue Wissensreihen: Sehbehinderung/Blindheit und Autismus
  • Welche Produkte & Leistungen bieten Werkstätten an? Verzeichnis für 2019 veröffentlicht
  • Mehr Inklusion durch Digitalisierung – Podcast zeigt Zusammenhänge
  • IXNET unterstützt berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen
  • Neue Begriffe im REHADAT-Lexikon zur beruflichen Teilhabe
  • Online: Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe
  • Mehr digitale Barrierefreiheit: BITV 2.0 in Kraft
  • Berufsvorbereitung: Pferde pflegen oder Senioren begleiten
  • BA analysiert Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

Hier können Sie den Newsletter direkt aufrufen: www.rehadat.de

18.07.2019 | Aufruf zur Beteiligung:

Online-UMFRAGE ZUM THEMA "NEURO-NETZE"

Frau Claudia Pott bittet um Beteiligung an einer Online-UMFRAGE ZUM THEMA "NEURO-NETZE":

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur Verbesserung der sektorenübergreifenden interdisziplinären neurologischen Rehabilitation und Nachsorge haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend Neuro-Netze etabliert. Im Rahmen meines Forschungspraktikums im Studiengang Angewandte Versorgungsforschung an der Katholischen Stiftungshochschule München führe ich eine Erhebung zu diesem Thema durch.

Um möglichst viele Neuro-Netze zu identifizieren, habe ich eine Online-Befragung vorbereitet. Sie würden mir sehr helfen, wenn Sie diesen Fragebogen mit 20 Fragen beantworten.

Die Antworten werden anonym erfasst und es werden keine IP-Adressen gespeichert.

Bei Fragen, Interesse an den Studienergebnissen oder einer angedachten Vernetzung von bereits bestehenden Netzen schreiben Sie mir gerne eine Email: Claudia.Pott.cp@gmail.com oder rufen mich bitte unter der Tel. +49 89 92563255 an.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Hier geht es zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/neuronetze/

16.07.2019 | REHADAT-Wissensreihe „Klare Sprache statt Klischees“

Berufliche Teilhabe von Menschen mit Autismus

Ausschnitt REHADAT-Wissensreihe Autismus

Wie können Menschen mit Autismus am Berufsleben teilhaben und ihre spezifischen Stärken am Arbeitsplatz einbringen? Antworten auf diese Frage gibt es in der neuesten REHADAT-Wissensreihe „Klare Sprache statt Klischees“. Die Veröffentlichung beschreibt, wie Arbeit für Menschen aus dem Autismus-Spektrum gestaltet werden kann und hilft, die Erkrankung besser zu verstehen.

Viele berufstätige Menschen mit Autismus fühlen sich, obwohl sie gut qualifiziert sind, nicht gut in ihrem Job integriert: zum Beispiel, weil sie in ihrer Symptomatik nicht verstanden werden oder weil es an ausreichender Unterstützung am Arbeitsplatz fehlt. Dies ergab eine aktuelle REHADAT-Umfrage zur Arbeitssituation von Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Erfolgsfaktoren für die berufliche Teilhabe sind vor allem die Aufklärung von Führungskräften und Team über Autismus und ein verständnisvolles Arbeitsumfeld.

Die Ergebnisse der Befragung sind in die neueste REHADAT-Wissensreihe eingeflossen. Die Broschüre beschreibt betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Autismus anzupassen: z. B. durch Aufklärungsmaßnahmen innerhalb der Belegschaft, Schaffung eines reizarmen Arbeitsumfeldes, Strukturierung von Arbeitsaufgaben, sowie durch personelle Unterstützung. Interviews mit einem Arbeitgeber, Experten aus der Praxis und Aussagen von befragten berufstätigen Menschen mit Autismus greifen diese Aspekte auf.

Darüber hinaus erhalten Interessierte grundlegende Informationen über Rechte und Pflichten des Arbeitgebers, die möglichen Auswirkungen von Autismus auf Wahrnehmung, Arbeitsweise, Kommunikations- und Sozialverhalten, zum Grad der Behinderung, zu Arbeitsschutz, Fahrerlaubnis und vieles mehr.

Die Broschüre schließt mit Hinweisen, wo auf der REHADAT-Plattform weitere Informationen zu finden sind, z.B. Praxisbeispiele, Ansprechstellen und Literaturhinweise.

Die REHADAT-Wissensreihe wendet sich an Arbeitgeber, betroffene Beschäftigte sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder Erkrankung beteiligt sind.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe (sowie die Ergebnisse der Umfrage): http://rehadat.link/publikationen

05.07.2019 | Mehr Inklusion durch Digitalisierung

Podcast zeigt Zusammen­hänge

Blauch Couch mit Überschrift 'KOFA auf dem Sofa'

Im neuen KOFA-Podcast spricht REHADAT-Expertin Mareike Decker über die positiven Einflüsse der Digitalisierung auf die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Wie zum Beispiel Arbeitsplätze mit technischen Hilfsmitteln gestaltet werden können, welches Potential Telearbeit für Menschen mit Behinderung hat und wer Arbeitgeber in Sachen Förderung beraten kann.

Hier können Sie den Podcast „Mehr Inklusion durch Digitalisierung“ anhören: soundcloud.com/kofa-podcast

18.06.2019 | Neue Vorstudie erschienen:

Peer Support Netzwerk iXNet - REHADAT

Logo IXNet

Das Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg hat eine neue Vorstudie im Rahmen des Projektes „IXNET (Inklusives Expert*innen-NETZwerk) – Digitales Peer Support Netzwerk für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen“ veröffentlicht.

Ziel des IXNET-Projektes ist, durch Information, Peer-Beratung und Mentoring schwerbehinderte Akademiker*innen auf ihrem beruflichen Weg zu unterstützen und ihre Beschäftigungsperspektiven zu verbessern. Bis Ende September 2021 entwickelt und etabliert IXNET dazu ein webbasiertes, inklusives und berufsbezogenes Informations- und Unterstützungsangebot für schwerbehinderte Akademiker*innen. Angebunden wird die neue Internetplattform an das Informationssystem REHADAT.

Zu den Aufgaben der Vorstudie gehörte es, zielgruppenspezifische Bedarfe, Themen, Unterstützungsmöglichkeiten und Umsetzungsanforderungen zu ermitteln sowie Erfolgsparamter zu bestimmen.

„IXNET“ wird gemeinsam durchgeführt vom Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS), der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit, dem Hildegardis-Verein e.V. und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) / REHADAT.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert das Projekt aus Mitteln des Ausgleichsfonds für überregionale Vorhaben zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben.

Nachlesen und downloaden können Sie die gesamte Vorstudie des Instituts für empirische Soziologie unter: https://www.ifes.fau.de/files/2019/04/Bericht_Vorstudie_IXNET.pdf (barrierefreies PDF)

Das Projekt „IXNET“ sowie weitere Projekte zur Beschäftigungssituation und zu Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen können Sie hier in REHADAT-Forschung nachlesen.

29.05.2019 | Neuigkeiten bei REHADAT und zur beruflichen Teilhabe

Aktueller REHADAT-Newsletter erschienen

REHADAT-Logo

Der neue REHADAT-Newsletter mit allen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist erschienen. Diesmal geht es um folgende Themen:

  • Alles zum Thema Hilfsmittel: REHADAT-Portal mit neuer Suche
  • Online-Umfrage „Mit Hörschädigung im Job“
  • Urteil: Erstattung von Fahrtkosten bei der Stufenweisen Wiedereingliederung
  • Gute Praxis: Das Budget für Arbeit
  • Acht andere Leistungsanbieter
  • REHADAT on Tour: Messerückschau REHAB 2019
  • Prüfung der Fahrtauglichkeit bei Elektrorollstuhl-Versorgung?
  • IW-Dossier zum Stand der Inklusion in Deutschland
  • Wo arbeiten die meisten schwerbehinderten Menschen?
  • BDA will Rehabilitation verbessern
  • Neue Initiative „Einstellung zählt – Arbeitgeber gewinnen“
  • „Forum Wirtschaft und INKLUSION“ startet bundesweit
  • Inklusionspreis der Wirtschaft 2019 verliehen
  • Welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden benötigt?
  • Das BGG in Gebärdensprache
  • REHADAT-Seminare im November
  • Folgen Sie uns auf Twitter!

Hier rufen Sie den aktuellen Newsletter auf: www.rehadat.de

Viel Spaß bei der Lektüre!

14.05.2019 | Alles zum Thema Hilfsmittel

REHADAT-Portal mit neuer Suche online

Logo REHADAT-Hilfsmittel

Das neue Portal REHADAT-Hilfsmittel mit dem deutschlandweit umfangreichsten Marktüberblick ist seit heute online: mit frischem Layout, erweiterten Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – alle wichtigen Informationen über Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen noch einfacher und schneller unter rehadat-hilfsmittel.de finden.

Ob Gehhilfen oder digitale Montagesysteme – mit rund 13.000 Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen sowie über 2.600 Hersteller- und Vertriebsadressen bietet das Portal umfangreiche Informationen und unterstützt bei der schnellen Suche nach einem passenden Produkt.

Die Produktbeschreibungen sind detailliert und neutral, anschaulich bebildert und aufgrund ihrer Struktur gut vergleichbar.

Mit wenigen Klicks finden Interessierte Antworten auf diese und ähnliche Fragen:

  • Welche Hilfsmittel gibt es?
  • Mit welchen technischen Hilfen kann ein Arbeitsplatz angepasst werden?
  • Welche rechtlichen Grundlagen gelten?
  • Wie ist die Finanzierung geregelt?
  • Welche Akteure sind für die Versorgung zuständig?
  • Wie laufen Versorgungsprozesse und Antragsverfahren ab?

Das offizielle Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung ist in das Portal integriert und mit den jeweiligen Produktinformationen verlinkt.

Darüber hinaus bietet das Portal eine App-Suche, Seminare zum Thema Hilfsmittel, ein umfangreiches Lexikon zur Teilhabe, Neuigkeiten im Hilfsmittelbereich und vieles mehr.

Firmen können ihre neuen Produkte bei REHADAT kostenfrei melden und jederzeit selbst online aktualisieren.

„Wir behalten den Hilfsmittel-Markt mit seinen neuen Technologien und rechtlichen Entwicklungen genau im Blick, um Menschen mit Behinderung eine bessere Chance auf Selbstbestimmung sowie berufliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-hilfsmittel.de.

07.05.2019 | Welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden benötigt?

BAR entwickelt Konzept zur Ermittlung

Logo der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

Welche Leistungen und Hilfen benötigt ein Mensch mit Behinderungen (oder davon bedroht ist) für seine berufliche Teilhabe? Um den Bedarf zu ermitteln, bedienen sich Reha-Träger und Leistungserbringer bislang eigener und teilweise sehr unterschiedlicher Instrumente und Verfahren. Dabei ist die Bedarfsermittlung nicht nur ein zentraler Bestandteil des Reha-Prozesses - sie ist maßgeblich für die individuellen Teilhabechancen der Menschen mit Behinderungen.

Mit dem neuen Bedarfsermittlungskonzept für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) steht nun erstmalig für alle Akteure und Fachkräfte, die in der beruflichen Rehabilitation tätig sind, eine übergreifende Grundlage zur Verfügung. Hier finden sich z. B. übergreifend abgestimmte Begriffsbestimmungen von Grundanforderungen für die Bedarfsermittlung (umfassend, individuell, zielorientiert etc.) oder ein Arbeitsmodell zur Ermittlung von Teilhabebedarf auf Basis des bio-psycho-sozialen Modells.

Außerdem steht eine Instrumentendatenbank zur Verfügung, die im Rahmen der Arbeitshilfe unmittelbar genutzt werden kann. Diese Datenbank umfasst strukturierte Informationen zu über 200 Instrumenten, die bei der Bedarfsermittlung eingesetzt werden (Aufmerksamkeits- und Intelligenztests, EFL, Hamet, etc.).

Das neue Bedarfsermittlungskonzept für LTA finden Sie unter www.bar-frankfurt.de.

06.05.2019 | REHADAT-Umfrage 'Mit Hörschädigung im Job'

Machen Sie mit!

Junge Frau setzt sich ein Hörgerät ein © fotolia

REHADAT, das Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe, hat eine neue Online-Umfrage zum Thema „Mit Hörschädigung im Job“ gestartet.

Wir möchten wissen, wie Menschen mit Hörbeeinträchtigung ihren Arbeitsalltag erleben, welche Unterstützung sie im Beruf oder in der Ausbildung hilfreich finden und welche Hilfen sie sich vielleicht noch wünschen.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in eine Broschüre unserer Wissensreihe zum Thema „berufliche Teilhabe von Menschen mit Hörbeeinträchtigung“ ein. Diese Broschüre richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte mit Hörbeeinträchtigung, Kolleginnen und Kollegen sowie alle weiteren an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Hörschädigung Beteiligten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bis Ende Juli 2019 an unserer Umfrage teilnehmen!

Hier geht's zur Umfrage: http://rehadat.link/umfrage

29.04.2019 | Situation schwerbehinderter Menschen

Blickpunkt Arbeitsmarkt veröffentlicht

Ausschnitt Titelblatt Broschüre 'Situation schwebehinderter Menschen'

Die Bundesagentur für Arbeit hat im April 2019 eine neue Ausgabe ihrer Broschüre "Situation schwerbehinderter Menschen" veröffentlicht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Häufigste Ursache einer Schwerbehinderung ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit. Schwerbehinderte Menschen sind daher meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
  • Die Erwerbsbeteiligung schwerbehinderter Menschen ist deutlich niedriger als bei der Bevölkerung insgesamt.
  • Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
  • Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
  • Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.
  • Auch schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage. Die Arbeitslosigkeit ging 2018 aber nicht ganz so stark zurück wie bei nicht-schwerbehinderten Menschen.
  • Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Personen mit abgeschlossener Berufsausbildungals bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
  • Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen – gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
  • Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist – auch in der Altersgruppe der 25-bis unter 55-Jährigen – bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
  • Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik blieb 2018 auf Vorjahresniveau.

Hier können Sie die Broschüre bei der Bundesagentur für Arbeit aufrufen: statistik.arbeitsagentur.de

 

18.04.2019 | News zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache online

Briefsymbol-bg

Die Themen:

  • Neue Internet-Seite zum Budget für Arbeit
  • Fachkräfte für Leichte Sprache gesucht
  • Fernseh-Tipp: Selbstbestimmt - Das Magazin
  • Veranstaltungs-Tipp: REHADAT auf der Messe REHAB in Karlsruhe
  • Lese-Tipp in Leichter Sprache: Infos zur Europa-Wahl im Mai
  • Wörter in Schwerer Sprache

Hier geht es zu den aktuellen REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache: www.rehadat.de/newsletter-leichte-sprache/aktuelle-ausgabe

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Die REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache erscheinen alle 2 Monate.

Sie richten sich an Menschen mit Behinderung, an Menschen mit Lern-Schwierigkeiten und an Menschen, die nur wenig lesen und schreiben können.

Sie finden darin:

Neuigkeiten bei REHADAT
und allgemeine Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung
 

11.04.2019 | Stand der Inklusion in Deutschland

Themenheft Inklusion unter Mitwirkung von REHADAT erschienen!

Cover iwd-Themenheft Inklusion 2019

Vor zehn Jahren, im März 2009, ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Die Bundesregierung setzt diese mit den Nationalen Aktionsplänen von 2011 und 2016 um und will so die gleichberechtigte Teilhabe der mehr als zehn Millionen Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in Deutschland verwirklichen.

Das neu erschienene Themenheft Inklusion des Informationsdienstes des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd) in Zusammenarbeit unter anderem mit REHADAT wagt eine Bestandsaufnahme und liefert Antworten auf folgende Fragen:

Wie gut gelingt die gleichberechtigte Teilhabe in Deutschland, wie häufig besuchen Kinder mit einer Behinderung eine Regelschule, welche Schwierigkeiten haben sie beim Übergang in den Beruf, wie viele schaffen es als Erwachsene an eine Uni und auf den ersten Arbeitsmarkt? Und welche Fortschritte bringt Menschen mit Behinderung eigentlich die Digitalisierung?

Das Themenheft können Sie hier downloaden: www.iwd.de/iwd0819.pdf

 

 

 

 

 

08.04.2019 | Reha- und Teilhabeforschende in Deutschland

REHADAT veröffentlicht Verzeichnis 2019

Deckblatt Reha.-Verzeichnis

Das diesjährige Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium mit dem Titel „Rehabilitation – Shaping healthcare for the future“ findet vom 15.-17. April 2019 in Berlin statt. Gemeinsam werden dort Strategien für die zukünftige Ausgestaltung der Rehabilitation in den Gesundheitssystemen unter Berücksichtigung von Migration, alternden Gesellschaften und digitalem Wandel erarbeitet.

Zum Kolloquium veröffentlicht REHADAT das Verzeichnis der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter dem Titel „Reha- und Teilhabeforschende – Akteure und Themen in Deutschland 2019“. Mit dem neuen Titel stellt REHADAT den Aspekt der Teilhabe in der Forschung stärker heraus und spricht weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Zielgruppe an.

Die aktuelle Ausgabe lädt zum Nachschlagen ein: Wer forscht wo und zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland – auch mit Blick auf das diesjährige Rahmenthema des Kolloquiums.

Die neue 27. Ausgabe zum Verzeichnis steht ab sofort kostenlos im Portal REHADAT-Forschung als PDF-Download bereit: rehadat.link/verzeichnis-reha-teilhabeforschende.

28.03.2019 | News zur beruflichen Teilhabe!

REHADAT-Newsletter 2/2019 veröffentlicht

REHADAT-Logo © REHADAT

Viel Spaß beim Lesen des aktuellen REHADAT 2/2019 - Sie finden dort die folgenden Themen:

  • Urteil: Kosten für Hörgeräte werden übernommen
  • Datenbrillen als Hilfsmittel in der Logistikbranche
  • Testnutzerinnen und -nutzer für REHADAT-Hilfsmittel gesucht
  • EASTIN jetzt auch auf Chinesisch
  • GKV-Hilfsmittelverzeichnis komplett überabeitet
  • Reha- und Teilhabeforschende in Deutschland
  • Gemeinsame Empfehlung zum Reha-Prozess veröffentlicht
  • 14 Krankheitstage weniger durch Reha-Maßnahme
  • Inklusive Wege in Ausbildung?! Broschüre zeigt Beispiele aus der Praxis
  • Beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben bei Flyinc
  • REHADAT auf der REHAB in Karlsruhe

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21.03.2019 | Neu im Portal vorgestellt

Forschungszentrum FUTURE AGING der Frankfurt University of Applied Sciences

Das interdisziplinäre Forschungszentrum FUTURE AGING will Assistive Technologien und inklusive Architektur in Anwendung und Praxis bringen.

Es forscht und entwickelt zu nutzungsfreundlichen, sozio-technischen Lösungen für das Wohnen und Arbeiten in einer älter werdenden Gesellschaft. Der Fokus auf diese Lösungen bindet bei allen Arbeiten die betroffenen Akteure, Fachkräfte, Leitungsebenen und andere Interessensvertretungen mit ein.

Forschungsthemen sind die Entwicklung und Erprobung Assistiver Technologien, Robotik und technikgestützter Dienstleistungen für ein selbständiges Leben, Wohnen und Arbeiten - auch bei Funktionsverlusten/-einschränkungen. Akzeptanz und ethische Fragen spielen wie auch die rechtlichen Herausforderungen eine zentrale Rolle - ebenso eine barrierefreie Gestaltung des Lebensumfelds samt einer inklusiven Architektur…

Weiterlesen: komplette Beschreibung zum Forschungszentrum FUTURE AGING.

21.02.2019 | NAKO Gesundheitsstudie

Depression als Volkskrankheit

Die NAKO Gesundheitsstudie – eine der großen Kohortenstudien weltweit – erforscht wichtige Volkskrankheiten, darunter auch die psychischen Erkrankungen. Die Studie ist in der Lage, Daten zu depressiven Erkrankungen zu liefern. Es ist das Ziel der Studie herauszufinden, welche Faktoren in der heutigen Zeit zu akuten Symptomen oder zu Neuerkrankungen führen.

Schätzungen zufolge sind in Deutschland ca. über 4 Millionen Menschen von einer Depression betroffen, während weltweit 350 Millionen darunter leiden. Die Wahrscheinlichkeit, im Leben an einer Depression zu erkranken, wird aktuell auf über 20 % geschätzt.

Die Weltgesundheitsorganisation definiert die mentale Gesundheit als einen zentralen Schwerpunkt der Prävention. Neben der Vorsorge für Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Atemwegserkrankungen sind auch im Bereich der psychischen Erkrankungen vermehrte Anstrengungen notwendig.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier in der Pressemitteilung der NAKO: https://nako.de

29.01.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter!

REHADAT-Newsletter-Kopf © REHADAT

Wir haben heute unserer aktuellen Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen veröffentlicht. Sie finden darin folgende Inhalte:

  • Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe online
  • Gute Praxis: Kölner Brauerei begegnet Fachkräftemangel mit Inklusion
  • Urteil: Schadensersatz wegen verweigerter stufenweiser Wiedereingliederung
  • Zehn Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: REHADAT informiert
  • Sonderförderung der beruflichen Teilhabe durch Bund und Länder
  • Neue Förderleistungen: Sonderkondition für schwerbehinderte Langzeitarbeitslose
  • Neue Projekte und Studien
  • BIBB-Sammelband zu inklusiver Gestaltung beruflicher Bildung
  • Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze
  • Rechte von Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache
  • AAATE 2019 "Global Challenges in Assistive Technology"
  • ICF-Anwenderkonferenz im März in Stendal
  • REHADAT auf der Werkstätten:Messe in Nürnberg

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29.01.2019 | Was Unternehmen zur Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe wissen müssen

Neues REHADAT-Portal informiert

Logo Portal REHADAT-Ausgleichsabgabe

Ab einer Betriebsgröße von 20 Arbeitsplätzen sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Personen zu besetzen. Tun sie dies nicht, fällt eine sogenannte Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe an.

160.000 Betriebe waren 2016 insgesamt von dieser gesetzlichen Regelung betroffen. 41.000 von ihnen hatten keinen einzigen Pflichtarbeitsplatz mit einem schwerbehinderten Menschen besetzt und zahlten die volle Ausgleichsabgabe. Insgesamt mussten 97.000 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eine monatliche Ausgleichsabgabe zwischen 125 und 320 € pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz bezahlen.

Um die Unternehmen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und der Reduzierung der Ausgleichsabgabe zu unterstützen, ist seit heute das neue Portal rehadat-ausgleichsabgabe.de online. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Personalabteilungen, Schwerbehindertenvertretungen und Steuerbüros können sich im neuen Portal über die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe nach § 160 SGB IX informieren.

Nutzer und Nutzerinnen finden im Portal Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie wird die Abgabe berechnet und entrichtet?
  • Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es?
  • Wie kann die Ausgleichsabgabe reduziert werden?
  • Welche Sonderregelungen gelten für kleine Betriebe und welche schwerbehinderten Beschäftigten zählen doppelt?
  • Welche Rolle spielen Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen?
  • Wofür wird das Geld verwendet, das in den Topf der Ausgleichsabgabe fließt?

Ein weiteres Plus der neuen REHADAT-Website: Nutzerinnen und Nutzer gelangen mit wenigen Klicks zu allen Informationen, die sich in den REHADAT-Portalen zur Ausgleichsabgabe finden, wie etwa zur Ersparnisrechner-App, zu den Kontaktdaten der Integrationsämter und Agenturen für Arbeit, zu Urteilen zum Thema Anzeigeverfahren und vielem mehr.

Dazu Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir freuen uns, den betrieblichen Akteuren eine neue praktische Informationsquelle speziell zur Ausgleichsabgabe anzubieten. Denn Unternehmen, die gut informiert sind, tun sich mit der Beschäftigung behinderter Menschen wesentlich leichter.“

Hier können Sie das neue Portal aufrufen: www.rehadat-ausgleichsabgabe.de

22.01.2019 | Lehre barrierefrei gestalten

Uni Rostock veröffentlicht Leitfaden

Ausschnitt Titelblatt 'Lehre barrierefrei gestalten'

Das Projekt Inklusive Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern hat einen Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung der Lehre entwickelt. Der Leitfaden erläutert grundlegende Merkmale einer inklusiven Lehre, gibt Tipps, wie Lehrende auf verschiedene Beeinträchtigungen eingehen können und erläutert, wie die Verfahren zum Nachteilsausgleich sind und welche im Einzelnen möglich sind. Das Projekt wird finanziell vom Land unterstützt.

Hier können Sie den Leitfaden herunterladen: www.uni-rostock.de

17.01.2019 | Neue Projekte und Studien im Portal

Vorgestellt zum Nachlesen:

IXNET (Inklusives Expert*innen-NETZwerk) - Digitales Peer Support Netzwerk für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen

Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS) / Hildegardis-Verein e.V. / Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit / Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Abschluss: 30.09.2021

 

miTAS - multimediales individuelles Trainings- und Arbeitsassistenz-System

Evangelische Stiftung Volmarstein, Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) / Technische Universität Dortmund / Berufsförderungszentrum Schlicherum e.V. / Hamburger Arbeitsassistenz gGmbH

Abschluss: 30.09.2021

 

LernBAR - Lernen auf Basis von Augmented Reality - ein inklusives Ausbildungskonzept für die Hauswirtschaft

Josefsheim gGmbH / Hannoversche Werkstätten gGmbH / Lebenshilfe Erfurt SERVICE gGmbH / Technische Universität Dortmund

Abschluss: 31.05.2021

 

Berufliche Teilhabe bei Epilepsie - TEA (Teilhabe – Epilepsie – Arbeit)

Innere Mission München - Diakonie in München und Oberbayern e.V.

Abschluss: 28.02.2021

 

INCLUTRAIN - Personenzentrierte berufliche Bildung für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf

merckens development support gmbh / Hofgemeinschaft Weide-Hardebek LBF gGmbH / Urtica de Vijfsprong / Integrative Hofgemeinschaft Loidholdhof / Bundesverband Deutscher Berufsausbilder e.V. / Albert de Vries - Onderzoek in eigen werk

Abschluss: 31.05.2020

 

Evaluation harmonisierter Bildungsrahmenpläne in der Beruflichen Bildung von Werkstätten für behinderte Menschen (EVABI)

Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Sonderpädagogik, Lehrstuhl für Sonderpädagogik V, Pädagogik bei Verhaltensstörungen / Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM)

Abschluss: 31.12.2019

 

Arbeit 4.0 - Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben (DIGI-ComLAB)

Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH / Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH / Deutsche Rentenversicherung Nordbayern / Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg / Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof

Abschluss: 31.10.2019

 

Gelingende Übergänge in das Leben und in den Beruf

Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Sonderpädagogik, Lehrstuhl für Sonderpädagogik V, Pädagogik bei Verhaltensstörungen / Hermann-Hesse-Schule Gütersloh / Reinhard-Mohn-Stiftung

Abschluss: 31.08.2019

11.01.2019 | Bitte mitmachen!

Befragung zum Thema barrierefreie IT-Arbeitsplätze

Logo Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Die Barrierefreiheit von Arbeitsplätzen ist für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung häufig eine essentielle Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund führt die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg jetzt eine wissenschaftliche Studie durch. Das Ziel der Studie ist es zu erfassen, inwiefern Unternehmen die Möglichkeiten der Förderung von barrierefreien IT-Arbeitsplätzen kennen und nutzen. Dazu führt die Hochschule jetzt eine Unternehmensbefragung durch.

Die Befragung dauert in etwa 10 Minuten. Bitte nutzen Sie folgenden Link: Befragung zu barrierefreien IT-Arbeitsplätzen

02.01.2019 | Erfolgsbeispiele für Inklusion und Gender an Hochschulen gesucht

Bewerbung bis 30. Juni beim Fachkolleg "Inklusion an Hochschulen – gendergerecht“

Logo Fachstelle Inklusion an Hochschulen.jpg © Hildegardis-Verein e.V.

Kennen Sie ein Erfolgsbeispiel im Bereich Inklusion und Gender an Hochschulen? Dann berichten Sie davon und bewerben Sie sich bis zum 30. Juni beim Fachkolleg "Inklusion an Hochschulen – gendergerecht“ des Hildegardis-Vereins.

Mit der „Best Practice“-Initiative möchte das Fachkolleg zum Austausch der Einrichtungen untereinander und zur Verbreitung vorbildhafter Lösungen beitragen. Die Beispiele (z.B. Trainings, Mentoring, Peer Counseling, Workshops, Weiterbildungen, Lehrangebote o.ä.) werden anschließend unter fachkolleg-inklusion.de vorgestellt und sollen dabei unterstützen,  Veränderungen an Hochschulen zu initiieren und Prozesse erfolgreich zu gestalten. Alle Fachhochschulen und Universitäten sind eingeladen, sich mit ihren Inklusions-Projekten (vergangene, aktuelle oder fest geplante) zu präsentieren.

Interessierte schicken bis zum 30. Juni eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung des Beispiels an die Projektkoordinatorin Melanie Peschek unter inklusion@hildegardis-verein.de. Anschließend werden die Informationen ausgewertet und es wird entschieden, ob der Vorschlag die Kriterien im Rahmen der Ausschreibung erfüllt.

Hier geht es zur Ausschreibung: www.fachkolleg-inklusion.de/Ausschreibungstext.pdf

17.12.2018 | Studie zur Schwerbehindertenvertretung

Erste Ergebnisse der Online-Umfrage

Logo der Universtiät zu Köln © Universität Köln

Die ersten Ergebnisse einer deutschlandweiten Online-Befragung zu den Tätigkeitsfeldern und den Ressourcen von Schwerbehindertenvertretungen liegen vor, z.B.:

Was sind zentrale Merkmale der SBV?

  • Rund 60 % der Vertrauenspersonen sind männlich und etwa 40 % sind weiblich.
  • Rund 55 % sind zwischen 51 und 60 Jahre alt, über 20 % zwischen 41 und 50.
  • Rund 73 % der Vertrauenspersonen sind selbst schwerbehindert oder gleichgestellt.
  • Rund 47 % der Vertrauenspersonen sind Mitglied einer Gewerkschaft.
  • Rund 44 % der Befragten arbeiten sowohl als SBV als auch als Betriebs-/Personalrat.

Was tut die SBV?

  • Etwa 12 % der Arbeitszeit verwenden Vertrauensperson „auf sich selbst“, zum Beispiel sich bei den Beschäftigten bekannt machen, sich Wissen aneignen oder Arbeitsmittel organisieren.
  • Rund 22 % verwendet die SBV auf den Arbeitgeber, zum Beispiel auf die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen.
  • Ebenfalls rund 22 % entfallen auf sonstige Akteure und Tätigkeiten, zum Beispiel Mitwirkungen an Sitzungen und Ausschüssen.
  • Etwa 43 % ihrer Zeit verwendet die Vertrauensperson direkt auf ihre Zielgruppe, also auf behinderte Menschen, Gleichgestellte und solche, die im Antragsprozess sind.

Weitere Fragen, die beantwortet wurden, sind diese: Mit wem arbeitet die Schwerbehindertenvertretung zusammen? Welche Ressourcen hat die SBV? Ist die Arbeit als SBV erfolgreich? Welche Herausforderungen gibt es? Die Antworten finden Sie hier: www.integrationsaemter.de

Die Befragung wurde vom Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln in Kooperation mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie durchgeführt im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Stärkung der Schwerbehindertenvertretungen.

06.12.2018 | Qualifizierung in der Berufsbildung für behinderte Menschen

Kooperation zwischen BIBB und israelischen Berufsbildungsexperten

Logo BIBB © BIBB

Im Rahmen einer neu gestarteten Projektkooperation zum Thema „Qualifizierung von Berufsbildungspersonal für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung“ haben sich Ende November das deutsche Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit israelische Berufsbildungsexperten getroffen. Die Kooperation war im Sommer 2018 mit einer Study Tour angelaufen - jetzt wurden erste Ergebnisse besprochen.

Zum Beispiel wurde der aktuelle Istzustand in den Ländern verglichen. Wichtige Fragen waren hierbei: Welches Personal qualifiziert im jeweiligen Land behinderte Menschen? Wie sehen die jeweiligen Herkunftsprofessionen aus? Wer hat welche spezielle Zusatzqualifikation? Gibt es übertragbare Erfolgsbeispiele?

In einem zweiten Schritt soll jetzt u.a. erarbeitet werden, wie man voneinander lernen kann und wie die Veränderungen in den Arbeitsprozessen der Betriebe einerseits und den besonderen Belangen behinderter Menschen andererseits sich auf die Berufsbildung auswirken sollten.

Zie ist es, mehr behinderte Menschen in berufliche Bildung und Beschäftigung zu bekommen und ihnen damit Teilhabe an diesen beiden wichtigen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen und zugleich die Betriebe mit sehr gut qualifizierten Mitarbeitern zu unterstützen.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bibb.de

30.11.2018 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

REHADAT-Newsletter 4/2018 erschienen

Die vierte Ausgabe des REHADAT-Newsletters ist soeben erschien.

Lesen Sie Neuigkeiten über REHADAT sowie zum Thema berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen;

  • REHADAT in neuem Look
  • Urteil: Kündigung wegen fehlender Informationen nicht rechtmäßig
  • Welche neuen Hilfsmittel gibt es im Bereich "Information & Kommunikation?
  • Inklusionsbetriebe: Wo gibt es die meisten?
  • BMAS veröffentlicht Zwischenbericht zum Nationalen Aktionsplan zur UN-BRK
  • Was machen eigentlich die Integrationsämter? BIH-Jahresbericht erschienen
  • Praktische neue Apps
  • Neue Schwerpunkte beim Forschungsprojekt zum BTHG
  • Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis 2019: Beispielhafte Inklusion im Arbeitsleben
  • 10.000 Euro für Unternehmen in Schleswig-Holstein: bis zum 31.12 für BEM-Prämie bewerben
  • Neue Termine für REHADAT-Seminare 2019

Hier können Sie den aktuellen REHADAT-Newsletter aufrufen: www.rehadat.de

29.11.2018 | Alle Infos zur beruflichen Teilhabe einfacher finden

REHADAT in neuem Look

Seit heute ist die neue REHADAT-Einstiegsseite rehadat.de online: mit neuem Design und Logo, umfassenderen Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung noch einfacher und schneller finden.

Das REHADAT Informationsangebot gliedert sich in sechs Themenfelder: Hilfsmittel und Arbeitshilfen, Im Arbeitsleben, Bildung und Qualifizierung, Förderung und Ausgleich, Adressen und Kontakte sowie Recht, Wissen und Forschung. Diese Themen bieten den Einstieg zu allen 14 REHADAT Portalen, zahlreichen Publikationen, Apps und Seminaren. Die Portale sind außerdem direkt über den gleichnamigen Menüpunkt erreichbar. Zusätzlich gelangen Nutzer über die verbesserte, fehlertolerante Suche an alle Informationen.

Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir haben uns im Vorfeld viel mit unseren Nutzern und Nutzerinnen ausgetauscht, um unser Angebot weiter zu optimieren. Mit dem neuen Design, der neuen Suche und den vielen Zusatzinformationen auf unserer Homepage haben wir einen guten Anfang gemacht. Unsere Portale werden nun Schritt für Schritt folgen.“

Das REHADAT-Team freut sich über Feedback zur neuen Homepage unter: www.rehadat-umfragen.de

31.10.2018 | Guter Weg zur Inklusion

Zwischenbericht des BMAS veröffentlicht

Deutschland ist auf gutem Weg zu mehr Inklusion. Das geht aus dem Zwischenbericht zum Nationalen Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hervor.

Ausgewertet wurden in dem Bericht 175 Maßnahmen aus dem NAP 2.0 von 2016 und 83 Maßnahmen aus dem ersten Nationalen Aktionsplan von 2011, die im NAP 2.0 mit aufgenommen wurden. Bereits 61 Prozent aller Maßnahmen konnten erfolgreich abgeschlossen oder umgesetzt werden. Des Weiteren sind 35 Prozent der Maßnahmen gestartet und laufen derzeit weiter. Lediglich vier Prozent der Maßnahmen konnten noch nicht gestartet werden.

Ein Schwerpunktthema des Berichts ist das Handlungsfeld "Arbeit und Beschäftigung". Dessen zentrales Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderungen ihren Wünschen und individuellen Leistungsvermögen entsprechend neue berufliche Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bmas.de

22.10.2018 | Innovative Strategien entwickeln

Berufliche Teilhabe von Akademiker*innen mit Behinderung

Die Technische Universität Dortmund veranstaltet am Freitag, 09. November 2018, von 10.30 bis 16.00 Uhr die Tagung "Akademiker*innen mit Behinderungen im Aufwind – Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion".

Im Mittelpunkt der Tagung stehen zwei Projekte dees Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: Akademiker*innen mit Behinderung in die Teilhabe- und Inklusionsforschung (AKTIF) und das Inklusive Expert*innen NETZwerk (IXNET).

AKTIF wurde nach drei Jahren Laufzeit (2015-2018) nun sehr erfolgreich beendet; IXNET ist ein Digitales Peer Support Netzwerk, das in den nächsten Jahren aufgebaut und auf der Tagung das erste Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Das Inklusive Expert*innen NETZwerk (IXNET) will Expert/innen-Wissen schaffen, nutzen, bündeln und zur Verfügung stellen, um als inklusives digitales Peer Support Netzwerk die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen voranzutreiben und den Aufwind, den Projekte wie AKTIF bewirkt haben, zu nutzen und zu verstetigen.

Auf der Tagung soll ein breiter Unterstützer*innen- und Nutzer*innenkreis erschlossen, aktiviert und vernetzt werden, um wirkungsvolle Strategien zur vollen und selbstverständlichen Inklusion von Akademiker*innen mit Behinderungen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen.

Das detaillierte Programm der Tagung finden Sie im Anhang und auf der AKTIF-Website unter www.aktif-projekt.de.

15.10.2018 | Forschungsprojekt zum BTHG bis 2021 gestartet

DVfR setzt neue Schwerpunkte beim partizipativen Monitoring

Das Kooperationsprojekt „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“ beobachtet von September 2018 bis August 2021 die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und angrenzender Fragestellungen aus sozialrechtlicher und soziologischer Perspektive. Dazu sollen u. a. eigene empirische Erhebungen durchgeführt werden. Im Fokus der Analysen und Kommentierungen steht die Teilhabe am Arbeitsleben.

Das Projekt der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und ihrer Partnerinnen und Partner an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Kassel sowie am Zentrum für Sozialforschung Halle führt das Monitoring der Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts mit neuen Forschungsthemen fort. Hintergrund ist das stufenweise Inkrafttreten des BTHG, verbunden mit seiner Rechtsauslegung sowie mit Fragen der Akzeptanz durch die betroffenen Akteure. Das Projekt hat das Ziel, die Umsetzung der Reformschritte zu beobachten, zu analysieren und aus wissenschaftlicher wie praktischer Sicht zu kommentieren. Die Forschung wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert und durch einen interdisziplinären Beirat begleitet.

Zu den Forschungsschwerpunkten bis 2021 zählen u. a. die Neuregelungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), die Rolle der Schwerbehindertenvertretung oder Fragen der Bedarfsermittlung nach § 13 SGB IX. „Es wird zu beobachten sein, ob und wie die Verknüpfung von medizinischer Rehabilitation, LTA, begleitenden Hilfen, Teilhabe an Bildung, sozialer Teilhabe und Krankenbehandlung zukünftig gelingt, wie sie in gemeinsamen Empfehlungen, regionalen Vereinbarungen und in der Begutachtungspraxis umgesetzt wird und wie die Rechtsprechung mit den neuen Regelungen umgeht“, erklärt der DVfR-Vorsitzende Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann.

Verstärkt stehen neben rein rechtlichen Aspekten auch eigene empirische Erhebungen im Fokus: Wie bewerten unterschiedliche Akteure in der Rehabilitation wichtige Neuerungen durch das BTHG, etwa die Mitbestimmungsrechte für den Werkstattrat und die Implementierung von Frauenbeauftragten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), das Budget für Arbeit oder Alternativen zur WfbM? Neben Arbeitgebern, Leistungsträgern und -anbietern sollen vor allem Menschen mit Behinderungen zu Wort kommen.

Im Rahmen des Monitoring-Prozesses werden Vorschläge zur Klärung, Weiterentwicklung oder Umsetzung der neuen Regelungen entwickelt und diese in Fachveranstaltungen sowie auf der interaktiven Plattform „Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ zur Diskussion gestellt. Regelmäßige Online-Diskussionen zu ausgewählten Themen stehen allen Interessierten offen und ermöglichen eine niedrigschwellige Partizipation.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite: www.reha-recht.de/monitoring

(Quelle: DVfR-Pressemitteilung vom 10. Oktober 2018; www.dvfr.de)

 

Tipp: Bei REHADAT-Forschung finden Interessierte neben dem DVfR-Projekt 85 weitere Projektbeschreibungen zum Thema Sozialrecht und Politik.

28.09.2018 | Machen Sie mit!

REHADAT startet Umfrage "Mit Autismus im Job"

REHADAT möchte wissen, wie Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung ihren Arbeitsalltag erleben, welche Unterstützung sie im Beruf oder in der Ausbildung hilfreich finden und welche Hilfen sie sich vielleicht noch wünschen.

Auf Grundlage der Antworten möchten wir konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Beschäftigte mit Autismus sowie deren Begleitpersonen entwickeln. Ziel ist, die berufliche Teilhabe von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verbessern.

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme und sind auf Ihre Antworten gespannt! Hier geht es zur Befragung: http://rehadat.link/umfrage

Wir führen die Umfrage in Kooperation mit dem Bundesverband autismus Deutschland e. V. durch.

(Die Befragung erfolgt anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Die Ergebnisse werden nach Beendigung der Umfrage von REHADAT ausgewertet und veröffentlicht.)

28.09.2018 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe online

REHADAT-Newsletter 3/2018 veröffentlicht

Der aktuelle REHADAT-Newsletter 3/2018 ist erschienen!

Erfahren Sie News bei REHADAT und andere spannende Neuigkeiten im Bereich der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung - viel Spaß beim Lesen!!!

Sie finden diesmal folgende Themen:

  • REHADAT startet Umfrage "Mit Autismus im Job"
  • Grundsatzurteile des Bundessozialgerichts zur Genehmigungsfiktion
  • Gute Praxis: Produktiv mit Pausen
  • Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung – 470 Beratungsstellen neu gegründet
  • Leichte Sprache im Fokus
  • Prävention und Reha vor Rente – diskutieren Sie mit!
  • Sag ich’s? Chronisch krank im Job
  • Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019
  • Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung
  • 1.000 Inklusionsarbeitsplätze für Rheinland-Pfalz
  • Lernen Sie REHADAT kennen!

Hier geht`s zur aktuellen Ausgabe: www.rehadat.de/de/newsletter/aktuelle-ausgabe

19.09.2018 | BMAS-gefördertes Pilotprojekt Fachkraft Leichte Sprache:

Qualifizierungsmaßnahme für Menschen mit Lernschwierigkeiten

Die Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH und das Netzwerk Leichte Sprache e. V. setzen seit dem 1. Januar 2018 ein vierjähriges Pilotprojekt um, in dem eine Qualifizierungsmaßnahme zur Fachkraft Leichte Sprache konzipiert und durchgeführt wird. Zielgruppe der Qualifizierung sind Menschen mit Lernschwierigkeiten / geistiger Behinderung.

Auszug aus der Projektbeschreibung:

„Als Fachkräfte Leichte Sprache sollen Menschen mit Lernschwierigkeiten nach ihrer Qualifizierung einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen. Neben dem Prüfen von Texten in Leichter Sprache erfüllen sie, je nach Anforderungen des Arbeitgebers und dem eigenen Fähigkeitsprofil, beispielsweise Aufgaben in den Bereichen der Selbstvertretung, der Beratung und Information oder der Büroadministration. Damit wird zum einen dem steigenden Bedarf an qualifizierten Prüfer_innen entsprochen, zum anderen wird diesen eine berufliche Anerkennung gewährt sowie Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert.

Der erste Pilotdurchlauf der Qualifizierungsmaßnahme startet mit 12 Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet im Frühsommer 2020. Im Sinne einer nachhaltigen Wirkung sollen die Teilnehmenden nach erfolgreicher Zertifizierung zur Fachkraft Leichte Sprache im Sommer 2021 feste Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt besetzen.

Zudem soll die Qualifizierungsmaßnahme durch die Kooperation mit bundesweit agierenden Bildungsträgern langfristig auf dem allgemeinen Arbeits- und Bildungsmarkt verankert werden.“

Die ausführliche Beschreibung zum Projekt Fachkraft Leichte Sprache können Sie hier lesen.

19.09.2018 | Lernen Sie REHADAT kennen!

Seminar "Berufliche Teilhabe gestalten" am 10. Oktober

Es sind noch Plätze frei im REHADAT-Kompaktseminar "Berufliche Teilhabe gestalten" am 10. Oktober in Köln.

Das Seminar richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker, die einen Überblick über die Grundlagen der beruflichen Teilhabe behinderter Menschen erhalten wollen.

Inhalte sind:

  • Grundlagen der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung einschließlich der Neuerungen im SGB IX durch Inkrafttreten der zweiten Stufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)
  • Leistungen an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie für Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beruf
  • Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)
  • Behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung unter Einsatz von Hilfsmitteln und technischen Arbeitshilfen
  • Kündigung und der Besondere Kündigungsschutz für behinderte Menschen
  • REHADAT als Informationsquelle für die berufliche Teilhabe

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier:www.rehadat.de/de/seminare

29.08.2018 | Besuchen Sie uns!

REHADAT im September auf der REHACARE

REHADAT-Stand

Vom 26. bis 29. September 2018 findet in Düsseldorf die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege statt.

Mehr als 900 Aussteller aus mehr als 35 Ländern präsentieren eine Kombination aus Produktdemonstration und komplexen Systemlösungen. Zahlreiche Themenparks und Informationsveranstaltungen runden das Angebot für Besucher ab.

Im Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf" ist auch REHADAT mit einem eigenen Stand vertreten - wir freuen uns über Ihren Besuch in Halle 3 / G77! Gerne zeigen wir Ihnen, wie Sie am besten in REHADAT recherchieren und welche Neuigkeiten wir zu bieten haben.

Zwei Vorträge runden unser Messeangebot ab:

  • "Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und das Informationssystem REHADAT"
    am Mittwoch, 26.9.2018, 13:30 Uhr im CCD Süd, 2. OG, Seminarraum 26 und
  • "Arbeitsplatzgestaltung für Menschen mit Behinderung und das Informationssystem REHADAT"
    am Donnerstag, 27.9.2018, 13:30 Uhr im CCD Süd, 2. OG, Seminarraum 26.

Mehr Informationen zur Messe: www.rehacare.de

23.08.2018 | Sag ich’s? Chronisch krank im Job

Uni Köln startet neues Projekt

Das Thema Arbeiten mit chronischer Erkrankung und Behinderung nimmt aufgrund des demographischen Wandels an Bedeutung. Viele Betroffene stehen im Laufe ihres Berufslebens daher vor der schwierigen Frage, ob und wie sie auf der Arbeit über ihre chronische Erkrankung sprechen sollen. Verschlechterungen der gesundheitlichen Situation, Fehlzeiten oder Veränderungen der Arbeitsaufgaben sind typische Anlässe Betroffener darüber nachzudenken, ob sie jemanden auf der Arbeit über ihre Erkrankung informieren sollen.

Prinzipiell kann der offene Umgang mit einer Erkrankung im Arbeitskontext zahlreiche Vorteile haben: Betroffene hoffen auf Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte, auf die Anpassung ihres Arbeitsplatzes bzw. ihrer Arbeitsbedingungen oder darauf, ihre Erkrankung nicht mehr verstecken zu müssen. Demgegenüber stehen jedoch Befürchtungen insbesondere hinsichtlich möglicher Diskriminierung durch das Arbeitsumfeld.

Die Universität Köln entwickelt in diesem Zusammenhang eine webbasierte Reflexionshilfe, die Arbeitnehmer/innen bei der Frage unterstützt, ob sie ihre chronische Krankheit auf der Arbeit thematisieren wollen. Das Projekt wird unterstützt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://sag-ichs.uni-koeln.de/

03.08.2018 | TU Dortmund bietet Schnupperstudium an:

Studieren mit Behinderung/chronischer Krankheit

Vom 13. bis zum 15. November 2018 bietet der Bereich Behinderung und Studium (DoBuS) des Zentrums für HochschulBildung in der Technischen Universität Dortmund ein dreitägiges Schnupperstudium an.

Die Veranstaltung richtet sich an alle chronisch kranken und behinderten Studieninteressierten, für die der Studienort Dortmund in Frage kommt, sowie an Studienanfänger und -anfängerinnen an der TU Dortmund.

Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos!

Themen des Schnupperstudiums werden sein:

  • Unterstützungsangebote für behinderte und chronisch kranke Studierende an der TU Dortmund
  • Leben und Studieren mit persönlicher Assistenz/Umgang mit Studienhelfern und -helferinnen
  • Finanzierung von technischen und personellen Hilfen im Studium
  • Rechtsansprüche und Nachteilsausgleiche im Studium
  • Literaturbeschaffung – Nutzung der Universitätsbibliothek
  • Besuch einer Vorlesung
  • Erfahrungsaustausch mit anderen behinderten Studierenden

 Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier: www.zhb.tu-dortmund.de

23.07.2018 | Jetzt noch anmelden – wenige Plätze vorhanden:

Disability Studies Konferenz 2018 vom 19. bis 21. Oktober in Berlin

Die Humboldt Universität zu Berlin und die Alice Salomon Hochschule Berlin veranstalten vom 19. bis 21.10. eine Tagung zum Thema „Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung – Disability Studies im deutschsprachigen Raum“.

Mit der Tagung möchten die Veranstalter die gesamte Bandbreite der Disability Studies aufzeigen und die Gründung eines deutschsprachigen Netzwerks anregen.

Hintergrund

Im deutschen Sprachraum etablieren sich die Disability Studies seit den 2000er Jahren als neues, innovatives Forschungsfeld. Zahlreiche Veröffentlichungen, Tagungen und Promotionsprojekte sind im Kontext der Disability Studies bereits entstanden. Darüber hinaus wurden einige Institute und Professuren eingerichtet, durch die die Disability Studies in den deutschsprachigen Ländern heute an Universitäten und Hochschulen vertreten sind.

Gleichzeitig haben sich die Forschungsfragen diversifiziert und das Themenspektrum erweitert: Innerhalb bzw. parallel zu den Disability Studies sind u.a. Cultural Disability Studies, Deaf und Mad Studies, Disability History, Queer Disability Studies und Disability Studies in Education entstanden. Daneben sind Tendenzen der Vereinnahmung zu beobachten, z.B. in Diskursen um Inklusion und Teilhabe, in denen unter dem Label der Disability Studies oftmals lediglich konventionelle Behinderungsforschung betrieben wird. 

Trotz unterschiedlicher theoretischer Hintergründe sind sich alle Vertreter_innen der Disability Studies darin einig, dass es sich bei Behinderung nicht um ein naturgegebenes, überhistorisches Phänomen handelt, sondern um eine gesellschaftlich negativ bewertete körperliche Differenz, die im jeweiligen historischen und kulturellen Kontext betrachtet werden muss.

Der Beitrag behinderter Wissenschaftler_innen ist für die Disability Studies besonders relevant. Im Kontext der Behindertenbewegungen der 1970er Jahre hatten sie damit begonnen, wissenschaftliche und politische Entwicklungen im Hinblick auf ihre Bedeutung für behinderte Menschen zu analysieren. Diese kritische Auseinandersetzung bildete in den 1980er Jahren zunächst in den USA und Großbritannien die Grundlage für die Disability Studies.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier auf der Homepage der Veranstalter.

26.06.2018 | REHADAT-Umfrage gestartet: Sehbehinderung und Blindheit im Job

Jetzt teilnehmen!

Wie sind die Erfahrungen von sehbehinderten und blinden Menschen im Berufsleben? Welche Art von Unterstützung war im Job besonders hilfreich, was könnte noch verbessert werden? Welche Hilfsmittel werden genutzt?

Diesen Fragen geht die Umfrage von REHADAT nach. Wir möchten mehr über die Arbeitssituation und Bedarfe von Berufstätigen und Auszubildenden mit Sehschädigung herausfinden, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die berufliche Teilhabe von sehbehinderten und blinden Menschen abzuleiten.

Die Befragung erfolgt anonym, es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert.

Die Ergebnisse werden nach Beendigung der Umfrage von REHADAT ausgewertet und veröffentlicht.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Hier geht es zur Befragung: http://rehadat.link/umfrage

 

18.05.2018 | IRMA: Internationale Reha- und Mobilitätsmesse

22. – 24. Juni, Hamburg

Vom 22. bis 24. Juni 2018 öffnet die 7. Internationale Reha- und Mobilitätsmesse (IRMA) ihre Tore auf dem Messegelände in Hamburg. Auf der Fach- und Verbrauchermesse zum Thema Reha, Pflege und Mobilität für Menschen mit Behinderung wird alles gezeigt, was Betroffenen das Leben und den Alltag erleichtern kann. Dazu zählen zum Beispiel senioren- und rollstuhlgerechte Pkw-Umbauten, Rollstühle, Handbikes, Rollatoren, intelligente Umfeldsteuerung und Pflegehilfsmittel. Auch für Kinder mit Behinderung gibt es auf der IRMA ein großes Angebot an Rollstühlen und Rehahilfen. Den Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema "Behinderung und Beruf".

Weitere Informationen: www.escales-verlag.de/mobilitaetsmesse/

15.05.2018 | Humboldt-Uni Berlin vergibt Promotionsstipendien

Inklusionsthemen als Forschungsschwerpunkte

Das Graduiertenkolleg „Inklusion - Bildung – Schule“ der Humboldt-Universität Berlin vergibt zu Dezember 2018 acht Promotionsstipendien zu folgenden Forschungsschwerpunkten:

  • Organisationsentwicklung im Kontext von Inklusion
  • Inklusion und (Fach-)Didaktik
  • Professionsentwicklung im Bereich Inklusion
  • Inklusion und berufliche Bildung.

Die Bewerbungsfrist endet am 01. Juni 2018. Informationen zur Stipendienausschreibung unter:  www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de

07.05.2018 | Jahrestagung 2018 der bag if und FAF: „Inklusionsunternehmen – wirtschaftlich. sozial. erfolgreich“

18. – 20. Juni, Magdeburg

Gemeinsam mit politischen Vertretern aus Wirtschaft und Sozialem sowie anderen Experten wollen die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V. (bag if) und die Fachberatung für Arbeits- und Firmenprojekte gemeinnützige GmbH (FAF) vom 18. bis 20. Juni in Magdeburg den Mehrwert inklusiver Beschäftigung und die notwendigen Rahmenbedingungen beleuchten.

Vorträge werden unter anderem Kerstin Griese, neue Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und Christian Hirte neuer Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, halten. Fach- und Fokusgruppen widmen sich aktuellen Themen aus dem Alltag der Inklusionsunternehmen. Inklusionsbetriebe haben auf der Jahrestagung die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrungen anhand von Praxisbeispielen mit anderen Unternehmen und Betrieben zu teilen.

Mehr Infos unter: www.bag-if.de/veranstaltung/bag-iffaf-jahrestagung-und-mitgliederversammlung-2018/

30.04.2018 | Erfolgreiche Reha für Arbeit 4.0

5. Juni 2018, Berufsförderungswerk Dortmund

Termin: 5. Juni 2018, 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Berufsförderungswerk Dortmund, Hacheneyer Straße 180, 44265 Dortmund
Veranstalter: Berufsförderungswerk Dortmund

 

Ob Technologisierung und Digitalisierung, demografische Verschiebungen oder veränderte Krankheitsbilder – in Zeiten von Arbeit 4.0 spielt berufliche Rehabilitation mehr denn je eine Rolle: Wie wirksame Angebote rund um Prävention und Wiedereingliederung aussehen können, darum geht es bei der Veranstaltung.

Das erwartet Sie: Austausch & Workshops, Fakten, Zahlen & Trends, Impulse & Best Practice, Dialog & Networking.

Weitere Informationen:

Telefon: 06441 915-141
info@bfw-arbeit-40.de | www.bfw-arbeit-40.de

26.04.2018 | iBoB: Barrierefreie Weiterbildungsplattform gestartet

Angebote für blinde und sehbehinderte Erwerbstätige

Ab sofort können blinde und sehbehinderte Menschen unter ibob.dvbs-online.de leicht und unkompliziert nach Weiterbildungsangeboten suchen. Bislang gibt es Angebote in folgenden Bereichen: assistive Technologien, Computer und Technik, Gesundheit, Soft Skills. Nach und nach soll das Angebot erweitert werden.

Neben der Zielgruppe der blinden und sehbehinderten Weiterbildungsinteressierten richtet sich die Weiterbildungsplattform an die Anbieter selbst und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Angebote unter dem Aspekt der Barrierefreiheit bekannter zu machen.

iBoB (Inklusive berufliche Bildung ohne Barrieren) ist ein Projekt des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) e.V. und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Infos unter: ibob.dvbs-online.de

25.04.2018 | Inklusionspreis 2018 verliehen

Siemens, Westnetz, Schmaus und JP-ProteQ ausgezeichnet

Die Gewinner des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2018 stehen fest: Die IT-Firma JP-ProteQ, der Fachhändler Schmaus, der Energieversorger Westnetz und der Elektrokonzern Siemens. In Anwesenheit von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales und Schirmherr des Preises, wurden die vier Unternehmen am 24. April im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin gewürdigt.

Seit 2012 zeichnen die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum mit dem Preis vorbildliche Praxisbeispiele in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, aber auch in der Weiterbeschäftigung leistungsgewandelter Beschäftigter aus. Die Initiatoren wollen Impulse dafür geben, wie die Potenziale von Menschen mit Behinderung genutzt werden können.

Infos zum Preis und die Best-Practice-Beispiele der diesjährigen Preisträger unter: www.inklusionspreis.de

17.04.2018 | Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel

Messe SightCity (25. - 27. April, Frankfurt)

Termin: 25. -27. April 2018
Ort: Frankfurt, Sheraton Airport Hotel 

Die SightCity  ist die jährliche Messe für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen. Hersteller aus der ganzen Welt präsentieren Neuheiten und Bewährtes aus ihrem Hilfsmittelangebot.

Mehr Informationen: www.sightcity.net

29.03.2018 | News zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung

REHADAT-Newsletter 2/2018 veröffentlicht

  • Neue Mobilitätshilfe am Arbeitsplatz: Mit dem Segway-Rollstuhl über die Baustelle
  • 26. Verzeichnis der Reha-Forschenden ist online - REHADAT veröffentlicht neue Ausgabe 2018
  • Lesbar heißt nicht barrierefrei
  • Jugendberufsagenturen in REHADAT
  • Für ein gutes Bundesteilhabegesetz
  • Fachliche Weisungen der BA zum BTHG
  • IHK Köln veröffentlicht Kurzfilme mit Praxisbeispielen
  • Gründliche Analyse der beruflichen Rehabilitation
  • Prävention etablieren: neue Zeitschrift "topeins" online
  • Heben, tragen und halten mit Exoskelett
  • Stipendium für junge Menschen mit chronischer Erkrankung
  • ICF-Anwenderkonferenz in Hamburg
  • Werkstätten-Messe im April in Nürnberg
  • REHADAT-Seminare in Köln

Den aktuellen REHADAT-Newsletter können Sie hier aufrufen: www.rehadat.de

19.03.2018 | Rehabilitation lohnt sich!

Studie zum ökonomischen Nutzen beruflicher Wiedereingliederung

Die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) hat im September 2017 die Studie "Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus" (im Original: "The Return on Workintegration") veröffentlicht.

Die Studie untersucht die ökonomischen Aspekte beruflicher Wiedereingliederung aus Sicht der Arbeitgeber, der Sozialversicherungsträger und der Gesellschaft. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass sich Rehabilitation lohnt: Für Arbeitgeber wird die Investitionsrendite mit einem Faktor von 3,7 angegeben, für Sozialversicherungsträger und die Gesellschaft beträgt sie 2,9 beziehungsweise 2,8.

Die Studie wurde unter der Federführung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erstellt - 19 Sozialversicherungsträger aus 12 Ländern haben daran mitgewirkt.

Mehr Informationen hier: www.rehadat-statistik.de

09.03.2018 | Strategien der beruflichen Reha

Online-Forum ab 13. März

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) eröffnet mit ihren Kooperationspartnern am 13. März 2018 eine neue Online-Diskussion zum Thema „Strategien der beruflichen Reha“.

Der dreiwöchige Fachaustausch bietet folgende thematische Schwerpunkte:

  • die teilhabeorientierte Begutachtung;
  • das Budget für Arbeit;
  • der Umgang mit fortschreitender Digitalisierung in der Arbeitswelt oder
  • praktische Erfahrungen der Arbeitsmedizin zur betrieblichen Arbeitsgestaltung.

Die Online-Diskussion wird von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Rechts- und Sozialwissenschaften, Sozialmedizin und Begutachtung, Psychologie und Rehabilitationsmedizin begleitet.

Ziel des Austauschs ist eine fruchtbare Verknüpfung von reha-rechtlichen Perspektiven mit Erfahrungen aus der Praxis für einen gelingenden „Return to Work“-Prozess. Hierzu sind Meinungsbeiträge ebenso willkommen wie Nachfragen oder Erfahrungsberichte. Der Diskussionsverlauf wird später in einem Fachbeitrag zusammengefasst.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://fma.reha-recht.de

01.03.2018 | Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

BMAS veröffentlicht Studie

Mit dem im Januar 2018 publizierten Abschlussbericht zum Projekt "Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben" liegt nun eine am Reha-Prozess orientierte Datengrundlage zur Untersuchung beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) vor.

Ziel des dargestellten Projektmoduls war zum einen der Aufbau einer Prozessdatengrundlage auf Basis administrativer Daten aus den Geschäftsprozessen der BA. Zum anderen sollen die so entstandenen Daten als Grundlage für inhaltliche Analysen zum Rehabilitationsprozess dienen.

Das Projekt wurde vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) durchgeführt.

Sie finden die Studie zum kostenlosen Download auf der Internetseite des BMAS: www.bmas.de

 

27.02.2018 | 26. Verzeichnis der Reha-Forschenden ist online

REHADAT veröffentlicht neue Ausgabe 2018

Zum 27. Reha-Kolloquium (26.-28.2., München) ist jetzt das "Verzeichnis der Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler 2018" erschienen. Die aktualisierte 26. Ausgabe informiert darüber, wer in Deutschland zu Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion forscht. 267 Forschende aus allen Fachdisziplinen sind mit ihren Forschungsschwerpunkten und Kontaktdaten aufgelistet und geben an, ob und wie sie mit der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) arbeiten. Darüber hinaus sind alle Forschenden und ihre Angaben mit dem Portal REHADAT Forschung verlinkt.

Neben rehabilitationswissenschaftlichen Fragen werden Entwicklungen und Leitthemen aus Politik und Gesellschaft aufgegriffen, etwa zum Bundesteilhabegesetz, zur Unabhängigen Teilhabeberatung und zur Etablierung einer Teilhabeforschung. Auch zum diesjährigen Rahmenthema des Reha-Kolloquiums „Rehabilitation bewegt!“ gibt es Informationen zur Forschung in den Bereichen Bewegungstherapie, Sport und Physikalische Medizin.

Die 26. Ausgabe kann im Portal REHADAT Forschung unter www.rehadat-forschung.de/de/rehawissenschaftler/index.html kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Der Online-Meldebogen zur Neuaufnahme in das Verzeichnis ist abrufbar unter www.rehadat-forschung.de/de/meldebogen-rehawissenschaftler/index.html.

Das Verzeichnis erscheint jährlich zum Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium. Herausgeber sind REHADAT, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und die Deutsche Rentenversicherung Bund.

07.02.2018 | 8. März 2018 in München - Symposium der DVfR:

Arbeitsmedizin und Rehabilitation – Wege zur Teilhabe im Arbeitsleben

vom 7. bis 9. März 2018 findet in München die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) in Kooperation mit der DVfR statt. Dabei stehen die Themen Arbeiten im Alter, Arbeit im Gesundheitswesen und Arbeit mit chronischen Erkrankungen im Mittelpunkt.

In diesem Rahmen veranstaltet die DVfR am 8. März ein Symposium zum Thema „Arbeitsmedizin und Rehabilitation – Wege zur Teilhabe im Arbeitsleben“.

Das Symposium richtet sich an alle am Prozess „Return to work“ Interessierten und wird von der DVfR und den Kooperationspartnern des Projekts „Partizipatives Monitoring Rehabilitations- und Teilhaberecht“ verantwortet.

Inhaltlich erwarten die Teilnehmenden aktuelle Beiträge zu Handlungsfeldern der Arbeitsmedizin und Rehabilitation, Digitalisierung der Arbeitswelt, betrieblichen Perspektiven und internationalen Entwicklungen, die gemeinsam diskutiert werden.

Hier gelangen Sie zum Programm des DVfR-Symposiums.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online Anmeldung erhalten Sie über die Tagungsseite der DGAUM.

26.01.2018 | REHADAT-Newsletter 1/2018 erschienen

Die wichtigsten Änderungen für Betriebe und Menschen mit Behinderung durch das BTHG

In der ersten Ausgabe des REHADAT-Newsletters 2018 dreht sich alles um die wichtigsten Änderungen im SGB IX für Betriebe und Menschen mit Behinderungen durch das Bundesteilhabegesetz.

Am 01.01.2018 ist die zweite Stufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Kraft getreten, was zu umfassenden Änderungen im Behinderten- und Teilhaberecht führt. Neben Änderungen in zahlreichen Gesetzen (z. B. Betriebsverfassungsgesetz) und Verordnungen ist seit Jahresbeginn 2018 auch eine komplett neue Fassung des SGB IX in Kraft getreten.

Bei REHADAT finden Sie die neue Fassung des SGB IX sowie eine Gegenüberstellung der alten und neuen Paragrafen: www.rehadat-recht.de.

Außerdem gibt es einen ausführlichen und übersichtlichen Artikel zum BTHG mit seinen aktuellen Auswirkungen hier: www.talentplus.de/bthg-aenderungen-2018.

Die Änderungen durch das BTHG sind in REHADAT bereits eingearbeitet. Die wichtigsten für Betriebe und Menschen mit Behinderung werden im Newsletter kurz erläutert und sind mit Links versehen, über die Sie weitere Informationen in REHADAT finden können. Hier die wichtigesten Themen: Stärkung der Rechte der SBV, Inklusionsbeauftragter des Arbeitgebers, Inklusionsvereinbarung, Budget für Arbeit als neue Regelleistung, neue Beratungsstellen, neue und neu benannte Leistungsgruppen und weitere relevante Änderungen.

Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/de/newsletter/archiv/REHADAT-Newsletter-1-2018

12.01.2018 | Studie des BIBB

Fachpraktikerausbildung für Menschen mit Behinderung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat in 2017 die Ergebnisse einer Studie zum Thema "Fachpraktikerausbildung" veröffentlicht, die aus wissenschaftlicher Perspektive die Ausbildung von Menschen mit Behinderung betrachtet und analysiert. Die Sachstandsanalyse trägt den Titel „Ausbildungsregelungen nach §66 BBiG/§42m HwO für Menschen mit Behinderung und ReZA-Qualifikation für das Ausbildungspersonal“.

Abstract des BIBB zur Studie:

„Für den Weg in eine inklusive Gesellschaft braucht es gleichberechtigte Teilhabe. Dazu zählt auch, Menschen mit Behinderung eine Ausbildung in einem staatlich anerkannten Beruf zu ermöglichen. Unterstützend stehen bei Bedarf Nachteilsausgleiche zur Verfügung. Behinderte Menschen, für die wegen Art und Schwere ihrer Behinderung keine Berufsausbildung in einem Vollberuf in Betracht kommt, können in theoriegeminderten und im Umfang reduzierten Ausbildungsgängen qualifiziert werden.
Für eine wissenschaftliche Analyse dieser Ausbildungsregelungen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mit einer Studie beauftragt; die zentralen Ergebnisse zum aktuellen Stand der Ausbildung sowie zu den Erkenntnissen im Kontext der rehabilitationspädagogischen Zusatzqualifikation für Ausbilder/-innen (ReZA) werden hier vorgestellt.“

Mehr Informationen:

Die Studie können Sie als PDF hier downloaden.

22.12.2017 | Projekt in leichter Sprache - neu in REHADAT-Forschung:

Partizipation von Menschen mit Lern-Schwierigkeiten

Mensch zuerst - Netzwerk People First Deutschland ist ein Verein von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Als Experten und Expertinnen in eigener Sache vertreten die Mitarbeiter/innen die Interessen und die Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Öffentlichkeit.

Seit dem 1. Juli 2017 hat der Verein ein neues Projekt zur "Partizipation von Menschen mit Lernschwierigkeiten". Es wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert.

In dem Projekt will der Verein an der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und des Behindertengleichstellungsgesetzes mitwirken. Es geht um die Stärkung der Rechte und der Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten in Politik und Gesellschaft. Zu den Aufgaben im Projekt gehören unter anderem auch die Erstellung von Informationsmaterialien und die Verbreitung der Leichten Sprache, der Austausch und die Vernetzung mit anderen Organisationen und Kooperationspartnern sowie Schulungen und unabhängige Beratung.

 

Mehr zum Projekt: In REHADAT-Forschung können Sie die Projektbeschreibung in leichter Sprache lesen.

27.11.2017 | News zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Der REHADAT-Newsletter 6/2017 wurde soeben mit folgenden Themen veröffentlicht:

  • Urteil: Blindenhund auf Rezept
  • Ergonomisch montieren
  • Bundesteilhabegesetz: Viel zu lesen
  • Unabhängige Teilhabeberatung wird eingeführt
  • Hilfen für die Helfer beim Übergang Schule-Beruf: Alle Infos auf einen Blick
  • Wie können arbeitslose blinde und sehbehinderte Menschen beruflich integriert werden?
  • Weiterbildung zur Medizinischen Tastuntersucherin
  • Job-Speed-Dating in Berlin: Arbeitgeber treffen auf Menschen mit Behinderung
  • IAB veröffentlicht Kurzbericht: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben lohnen sich!
  • Unternehmens-Netzwerk INKLUSION informiert
  • Jetzt für Annedore-Leber-Preis 2018 bewerben!
  • Europäischer Tag der Menschen mit Behinderung
  • HelpCamps-BarCamp am 9.12. in Dortmund
  • ICF Anwenderkonferenz 2018 in Hamburg
  • REHADAT-Seminare in Köln

Hier können Sie den aktuellen Newsletter aufrufen: www.rehadat.de

 

 

22.11.2017 | Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben lohnen sich!

IAB veröffentlicht Kurzbericht

Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit hat eine aktuelle Analyse zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen veröffentlicht.

Hier das Wichtigste in Kürze:

  • 2015 haben rund 32.500 Personen Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (LTA) im Bereich der beruflichen Wiedereingliederung bei der BA beantragt
  • Fast die Hälfte der Personen, die 2015 anerkannt wurden, weist eine Behinderung des Stütz- und Bewegungsapparates auf. Die zweitgrößte Gruppe sind Personen mit einer psychischen Behinderung.
  • Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen sowie kurzfristige Zuschüsse für technische Arbeitsplatzanpassungen sind die häufigsten LTA.
  • Neben Arbeitslosen nehmen immer öfter auch Erwerbstätige LTA in Anspruch. Sie stellen mit 33 Prozent die zweitgrößte Gruppe.
  • Im Anschluss an die berufliche Rehabilitation ist mehr als die Hälfte der Geförderten sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Zum Teil handelt es sich dabei um zuvor bestehende Beschäftigungsverhältnisse, die durch LTA beibehalten werden können.

Hier können Sie den aktuellen IAB-Kurzbericht 25/2017 "Berufliche Rehabilitation zielt auf Prävention und passgenaue Förderung" aufrufen: www.iab.de

10.11.2017 | Projekt "HelpCamps":

1. Veranstaltung am 9.12. in Dortmund zum Thema technische Hilfsmittel

Das Projekt "HelpCamps" lädt am 9. Dezember zur ersten (presse-)öffentlichen Veranstaltung unter dem Namen "HelpCamps-BarCamp" ein.

Selbstgebaute Roboter als digitale Assistenten, Kinn- und Mundsteuerungen für Elektrorollstühle aus dem 3D-Drucker oder individuelle Aktivrollstühle – neue Technologien bieten vielfältige Lösungen, um den Alltag von Menschen mit Beeinträchtigung zu erleichtern. Diese Technologien verstärkt nutzen und technische Hilfsmittel günstiger, schneller und individueller produzieren – das ist das Ziel des aktuell gestarteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "HelpCamps".

Das Projekt bringt Menschen mit Beeinträchtigung, Wissenschaftler/innen, Unternehmer/innen, Tüftler/innen aus FabLabs und Maker-Spaces sowie weitere Interessierte zusammen, um gemeinsam an technischen Hilfsmitteln und Alltagserleichterungen für Menschen mit Beeinträchtigung zu arbeiten. Mittelfristiges Ziel ist, ein Co-Working-Netzwerk für weitere Kooperationen zu etablieren.

Beim HelpCamps-BarCamp stehen vor allem die Probleme und Herausforderungen, die Hilfsmittelanwender/innen im Alltag haben, im Vordergrund. Auch ein Austausch zu ersten möglichen Lösungsansätzen ist erwünscht.

Termin: 9. Dezember 2017 von 11:00 bis 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: Bundesfachschule für Orthopädie-Technik in Dortmund
Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung: www.helpcamps.eventbrite.de

 

Weiterer Tipp: Zum Thema „Hilfsmittel“ finden Sie dieses und weitere 78 Projekte im Portal REHADAT-Forschung.

02.10.2017 | In Schwermut steckt Mut!

REHADAT-Wissensreihe zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Depressionen

Wie können Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, weiter am Berufsleben teilhaben? Antworten auf diese Frage gibt es in der neuesten REHADAT-Wissensreihe „In Schwermut steckt Mut!“ .

Die REHADAT-Wissensreihe beschreibt betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten, um Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Depressionen anzupassen und ihre berufliche Teilhabe zu unterstützen: z. B. durch die Veränderung von Arbeitszeiten, -routinen und -inhalten, personelle Unterstützung am Arbeitsplatz, Job-Coaching oder spezielle Arbeitsmittel. Experteninterviews aus den Bereichen Arbeitsmedizin und Job-Coaching sowie ein Fallbeispiel zur Arbeitsgestaltung aus der Praxis greifen diese Aspekte auf.

Ein weiteres zentrales Thema der Broschüre ist, wie und mithilfe welcher Anlaufstellen Arbeitgeber und Mitarbeiter für depressive Erkrankungen sensibilisiert werden und wie sie betroffene Kollegen konkret unterstützen können.

Darüber hinaus erhalten Leser unter anderem Informationen zu Depressionen und ihren Erscheinungsformen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, Grad der Behinderung, Arbeitsschutz, Fahreignung, BEM und stufenweise Wiedereingliederung, Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld sowie weiterführende Tipps, Ansprechpartner und Literaturhinweise.

Hier finden Sie die neueste Ausgabe der REHADAT-Wissensreihe: http://rehadat.link/publikationen.

02.10.2017 | News zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Der aktuelle REHADAT-Newsletter wurde soeben veröffentlicht. Sie lesen darin über folgende Themen:  

  • REHADAT-Wissensreihe zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Depressionen
  • IW-Report: Mit Multipler Sklerose im Job
  • Urteile zum Datenschutz beim BEM
  • Angebote für gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderung
  • Inklusionsbetriebe – Wissen kompakt
  • Arbeitstreffen zur ISO 9999 in Köln
  • Inklusionspreis für die Wirtschaft 2018: Bewerben Sie sich jetzt!
  • Uni Köln startet Umfrage zur Stärkung der Schwerbehindertenvertretung
  • DGUV-Broschüre zur barrierefreien Arbeitsgestaltung
  • REHADAT-Seminare in Köln
  • Für Kurzentschlossene: REHADAT auf der REHACARE und der A+A

Hier finden Sie aktuelle Ausgabe des Newsletters: www.rehadat.de/de/newsletter/aktuelle-ausgabe/index.html

22.09.2017 | Wie wirkt sich Behinderung auf Möglichkeiten der Teilhabe aus?

Zwischenbericht zur Repräsentativbefragung des BMAS veröffentlicht

Von 2017 bis 2021 wird die umfassende "Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen" als erste Erhebung ihrer Art in Deutschland durchgeführt. Diese empirische Studie untersucht, inwiefern sich Beeinträchtigung und Behinderung auf Möglichkeiten der Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen auswirkt.

In Privathaushalten werden 16.000 Menschen mit Beeinträchtigungen, parallel dazu weitere 5.000 Personen ohne Beeinträchtigungen befragt. In stationären Einrichtungen werden zudem 5.000 Bewohnerinnen und Bewohner befragt, ferner 1.000 wohnungslose und schwer erreichbare Personen.

Untersucht werden die Teilhabe an verschiedenen Lebensbereichen, aber auch die Barrieren, die bei der Teilhabe behindern. Ein besonderer Fokus liegt auf den Möglichkeiten selbstbestimmter Lebensführung und den personellen und technischen Hilfen sowie Heilmitteln, die Menschen mit Beeinträchtigungen in Anspruch nehmen.

Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft wurde zusammen mit einigen ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit der Durchführung der Studie beauftragt.

Das Forschungsteam legt jetzt den ersten Zwischenbericht vor. Dieser macht mit dem Grundkonzept der Erhebung vertraut und stellt die geplanten Teilstudien und Vorgehensweisen vor: www.bmas.de

21.09.2017 | Wie arbeiten Schwerbehindertenvertretungen?

Uni Köln startet Umfrage

Was sind eigentlich die Tätigkeiten einer Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen (SBV) im Betrieb? Welche Ressourcen stehen einer SBV zur Verfügung? Mit welchen Partnern und Partnerinnen arbeitet eine SBV zusammen? Welche Rolle hat eine SBV im Betrieb?

Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung führt der Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln in Kooperation mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie sowie mit der Unterstützung weiterer Gewerkschaften ein Forschungsprojekt durch.

Ziel ist es, das Tätigkeitsspektrum sowie innerbetriebliche und externe Allianzen, die zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit beitragen können, zu analysieren. Es soll so langfristig die Rolle der SBVen gestärkt und ein größerer Handlungsspielraum für die (Wieder)Eingliederung von schwerbehinderten oder chronisch kranken Beschäftigten geschaffen werden.

Hier finden Sie die Online-Umfrage, an der sich alle SBVen und ihre Vertretungen beteiligen können: www.sbv-umfrage.de

13.09.2017 | Lassen Sie sich REHADAT im Oktober zeigen!

Auf der REHCARE und der A+A in Düsseldorf

REHADAT ist im Oktober auf zwei Messen in Düsseldorf vertreten. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von uns zeigen, wie Sie passende Informationen in unseren Portalen recherchieren können.

Vom 4. bis 7. Oktober 2017 findet in Düsseldorf die Messe REHACARE statt, die internationale Messe zu den Themen Rehabilitation, Prävention, Inklusion und Pflege. Unser Stand befindet sich dieses Jahr in Halle 6 - im Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf" - und hat die Nummer G 18. Kommen Sie zum Stand oder besuchen Sie einen unserer Vorträge am 4. oder 5. Oktober im CCD Süd.

Vom 17. bis 20. Oktober 2017 findet ebenfalls in Düsseldorf die Messe A+A statt, die internationale Fachmesse mit Kongress für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Unser Stand mit der Nummer E38-4 ist in Halle 10.

05.09.2017 | Motiviert und produktiv trotz schwerer Krankheit

IW-Report 25: "Mit Multipler Sklerose im Job"

Viele Menschen stehen trotz ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose (MS) als qualifizierte Fachkräfte aktiv im Berufsleben, so die Ergebnisse einer empirischen REHADAT-Studie auf Basis einer Befragung von rund 750 Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich zwei Drittel, arbeitet in Vollzeit. Ein Viertel der Befragten konnte seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen, ohne auf unterstützende Maßnahmen angewiesen zu sein.

Etwa jeder sechste Beschäftigte in der Befragung fühlt sich bislang nicht durch die Erkrankung im Arbeitsleben eingeschränkt. Wenn Unterstützungsbedarf besteht, nehmen die meisten Betroffenen die Hilfe ihrer Vorgesetzten und Kollegen an. Flexible Arbeitszeiten schätzt knapp die Hälfte als hilfreich ein. Die Beschäftigten mit einer MS-Erkrankung nutzen darüber hinaus häufig Seh- und Mobilitätshilfen, ergonomisches Arbeitsmobiliar, Hebe- und Transportgeräte sowie spezielle Computer und Software.

Eine offene Kommunikation trägt dazu bei, dass die Arbeitsplätze passend auf die individuellen Anforderungen zugeschnitten werden können. Beschäftigte, die offen mit ihrer Erkrankung umgehen, berichten sechs Mal so häufig, dass ihr Arbeitsplatz angemessen gestaltet ist, um problemlos die beruflichen Aufgaben zu erfüllen.

Gleichwohl besteht noch Aufklärungsbedarf – sowohl auf Seiten der Betroffenen, die gern im Arbeitsleben verbleiben wollen, als auch auf Seiten der Betriebe, in denen vielfach das Wissen über den Umgang und über Unterstützungsmöglichkeiten von Beschäftigten mit MS fehlt. Den betroffenen Menschen fehlen vor allem Informationen zu rechtlichen und finanziellen Aspekten. Nur eine Minderheit fühlt sich zur Erkrankung und zu den beruflichen Auswirkungen gut informiert.

Weitere Informationen im IW-Report 25: www.iwkoeln.de/studien/iw-reports

Oder direkt: www.iwkoeln.de/studien/iw-reports/beitrag/christiane-flueter-hoffmann-oliver-stettes-patricia-traub-mit-multipler-sklerose-im-job-360177

 

23.08.2017 | Noch anmelden:

Fachtagung im Rahmen des TErrA-Projektes am 26.09. in Dortmund

Im Zentrum der Fachtagung "Vom Disability- zum Ability-Management: Präventive Gestaltung von Erwerbsverläufen" steht die vorausschauende Gestaltung von Erwerbsverläufen in Berufen mit begrenzter Tätigkeitsdauer. Dabei steht die Vermeidung einseitiger Belastungen sowie die Förderung individueller Kompetenzen ebenso im Vordergrund, wie die Schaffung nachhaltiger Strukturen für Beschäftigungsalternativen inner- und außerhalb des Unternehmens.

Im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes TErrA  „Überbetrieblicher Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken“ werden auf dieser Fachtagung unterschiedliche Perspektiven auf die Rahmenbedingungen überbetrieblicher Tätigkeitswechsel gelegt. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie unter www.taetigkeitswechsel.de.

Termin: 26. September 2017, 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: DASA Arbeitswelt Ausstellung, Vortragssaal, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund

Veranstalter: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Anmeldung: Über die Online-Anmeldung des Veranstalters können Sie sich bis zum 12.09.2017 anmelden. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.baua.de.

 

Tipp: Bei REHADAT-Forschung finden Sie neben dem TErrA-Projekt 36 weitere Projektbeschreibungen rund um das Thema "Betriebliche Prävention und Eingliederung".

28.07.2017 | Neues bei REHADAT

Newsletter 4/2017 veröffentlicht

Wir haben unseren neuen REHADAT-Newsletter veröffentlicht. In der Ausgabe 4/2017 finden Sie folgende Themen:

  • Komplett überarbeitet im neuen Design: talentplus.de geht online
  • Förderfinder-App - Wer fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung?
  • Weniger Ausgleichsabgabe zahlen: REHADAT-Ersparnisrechner-App zeigt, wie es geht
  • Urteil: Übernahme von Fahrtkosten während einer stufenweisen Wiedereingliederung
  • Personalkompass Inklusion wieder erhältlich
  • Gute Praxis: Autos verkaufen im Stehrollstuhl
  • Umfrage der Aktion Mensch: Wie ist die Situation von Auszubildenden mit Behinderung?
  • SAP veröffentlicht Aktionsplan 2.0
  • VdK-Preis vilmA 2017 für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung
  • Neue Daten zu Studierenden mit Beeinträchtigungen veröffentlicht
  • REHADAT-Seminare in Köln
  • REHADAT auf der REHACARE und der A+A

Hier geht es zum aktuellen Newsletter: www.rehadat.de/de/newsletter/aktuelle-ausgabe

25.07.2017 | Noch teilnehmen:

iBoB-Umfrage zu Weiterbildungserfahrungen und -bedarfen blinder und sehbehinderter Berufstätiger

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes „iBoB - inklusive berufliche Bildung ohne Barrieren“ wurde eine Befragung durchgeführt. Träger des Projekts iBoB ist der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS).

Erste Ergebnisse der iBoB-Umfrage zu Weiterbildungsbedarfen und -erfahrungen liegen bereits vor.

Eine erste Auswertung sowie eine vorläufige, nicht abschließende Interpretation der Erhebung zu den Weiterbildungsbedarfen und -erfahrungen finden Sie auf der Webseite von iBoB: http://ibob.dvbs-online.de/bildungsmarkt/erhebung.

Die Umfrage ist noch nicht abgeschlossen. Sie können weiterhin daran teilnehmen: https://www.surveymonkey.de/r/C98MNX9

 

Das Projekt „iBoB“ sowie weitere Projekte für die Zielgruppe der blinden und sehbehinderten Menschen finden Sie in REHADAT-Forschung.

25.07.2017 | Leitfaden zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Personalkompass Inklusion wieder erhältlich

Der von REHADAT herausgegebene "Personalkompass Inklusion" kann wieder kostenlos als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Der Leitfaden zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung stellt Fakten zusammen und zeigt am Beispiel anderer Unternehmen, wie Inklusion für Betriebe und Beschäftigte erfolgreich gelingen kann.

Hier können Sie den Personalkompass Inklusion bestellen oder direkt downloaden: www.rehadat.de/de/publikationen/index.html

Tipp: Sie finden hier auch die REHADAT-Wissensreihen zu den Themen Diabetes, Rollstuhlnutzer, Inkontinenz, Multiple Sklerose und Epilepsie.

14.07.2017 | Neue Daten zu Studierenden mit Beeinträchtigungen

21. Sozialerhebung veröffentlicht

Alle drei Jahre werden bundesweit Studierende zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. 2016 gaben elf Prozent der Studierenden an, dass sich ihr Studium im Zusammenhang mit langfristigen körperlichen, seelischen oder Sinnesbeeinträchtigungen erschwert. Gut die Hälfte von ihnen bezeichnet die Erschwernis als stark oder sehr stark. Studierende mit Beeinträchtigungen unterbrechen zudem deutlich häufiger und länger ihr Studium und wechseln öfter die Hochschule und den Studiengang als ihre Kommiliton/innen ohne Beeinträchtigungen.

Die Ergebnisse der 21. Sozialerhebung zum Thema "Gesundheitliche Beeinträchtigung und Studienerschwernis" sind im Kapitel 3.5 des Hauptberichts und als Kapitel 9 der Zusammenfassung zu finden.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.studentenwerke.de/

30.06.2017 | Komplett überarbeitet im neuen Design

talentplus.de geht online

REHADAT hat sein Informationsportal zum Thema Arbeitsleben und Behinderung talentplus.de komplett überarbeitet und durch neue Inhalte ergänzt. Das Portal beantwortet praxisnah alle Fragen, die sich aus Sicht von Arbeitgebern und Beschäftigten mit Behinderung im Arbeitsleben ergeben.

Die neue Hauptnavigation des barrierefreien Portals gliedert die umfangreichen Inhalte in folgende Rubriken: Personalgewinnung, In Beschäftigung, Förderung und Wer hilft? Sie leiten den Nutzer zu konkreten Themen weiter, wie beispielsweise Fachkräftesuche, Ausbildung, Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Behinderungsarten, Gesetzen und Urteilen, Fördermöglichkeiten oder Prävention. Dabei liefert talentplus.de die konkreten Kontaktdaten der unterstützenden Institution gleich mit. Ein umfassendes Fachlexikon mit mehr als 300 Begriffen zum Thema Arbeitsleben und Behinderung rundet das Angebot ab.

„Der neue Internetauftritt ermöglicht Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen einfachen und schnellen Zugang zum komplexen Thema der beruflichen Inklusion“ erläutert Petra Winkelmann, Leiterin des IW-Kompetenzfelds „Berufliche Teilhabe und Inklusion“. „In Zeiten des Fachkräftemangels und einer immer älter werdenden Belegschaft ist das enorm wichtig. Die Möglichkeiten der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung sind noch nicht ausgeschöpft“.



29.06.2017 | Wie ist die Situation von Auszubildenden mit Behinderung?

Aktion Mensch startet Umfrage

Die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institute untersuchen im Rahmen ihres jährlichen Inklusionsbarometers Arbeit in diesem Jahr die Situation von Auszubildenden mit einer Behinderung, insbesondere die Phase des Übergangs von der Schule in die betriebliche Ausbildung.

Dieser Aspekt wurde in früheren Studien meist aus Sicht der Unternehmen untersucht. Die Aktion Mensch möchte den Erkenntnishorizont dadurch erweitern, dass die Sichtweise der Auszubildenden genauer erfasst wird.

Mithilfe einer Umfrage unter Auszubildenden sollen Erkenntnisse gewonnen werden, auf welche Probleme sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz treffen und welche Strategien erfolgreich waren.

Mit der Umfrage werden Informationen zum Bewerbungsprozess (u. a. Anzahl der Bewerbungen, Art der Unterstützung), zu potenziellen Schwierigkeiten dabei, Gründe der Entscheidung für den Ausbildungsbetrieb und ob die Auszubildenden ihre Behinderung bereits in ihren Bewerbungen genannt haben erfasst.

Unter allen Teilnehmern wird ein iPad sowie 20 Gutscheine für buecher.de verlost. Die Teilnehmer am Gewinnspiel geben am Ende der Umfrage ihre E-Mail-Adresse an. Diese Adresse wird separat von der Umfrage erhoben und ist mit den anderen Daten nicht verknüpfbar, so dass die Anonymität der Daten garantiert ist.

Sollten Sie Fragen zur Umfrage haben, können Sie sich gerne an Sven Jung vom Handelsblatt Research Institute unter s.jung@vhb.de oder unter 0211-8871243 wenden.

Hier geht es zur Umfrage:

Fragebogen allgemeine Version:
https://handelsblatt.q-dot.de/s517001/m/am&ext1=2

Fragebogen in leichter Sprache:
https://handelsblatt.q-dot.de/s517001/m/am&ext1=1

Fragebogen mit Screenreader:
https://handelsblatt.q-dot.de/s517002/m/am

Hier noch einige Erläuterungen zum Datenschutz:
Die Teilnahme an der Umfrage erlaubt keine Rückschlüsse auf das Unternehmen. Als personenspezifische Daten werden Alter, Geschlecht, Art der Behinderung, Bundesland des Ausbildungsbetriebs, Art des  Schulabschlusses und die Art der Ausbildung abgefragt. Da bei der Online-Umfrage keine individuellen Links verwendet werden und daneben auch keine IP-Adressen erfasst werden, sind ebenso keine Rückschlüsse auf der einzelnen Auszubildenden möglich.

Alle Angaben der Auszubildenden sind freiwillig und anonym. Die im Fragebogen gewonnenen Daten werden nach den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und absolut vertraulich erfasst. Die Antworten werden lediglich in Form allgemeiner statistischer Daten zur Auswertung herangezogen, das heißt sie sind in keinem Fall einer Person zuzuordnen.

20.06.2017 | Wer fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Förderfinder-App online

REHADAT hat die erste App zur Suche nach Fördermöglichkeiten für die berufliche Teilhabe von (schwer)behinderten Menschen in Deutschland veröffentlicht. Arbeitgeber, Berater und Betroffene können nach bundesweiter Regelförderung oder nach Sonderförderprogrammen der Länder suchen – bis jetzt sind über 50 verschiedene Fördermöglichkeiten vorhanden.

Der Nutzer kann die Suche individuell gestalten und erfährt in der Detailansicht mehr über Zielgruppe, genaue Inhalte, Laufzeit und Umfang der Förderung. Außerdem bekommt er nützliche Links zu Ansprechpartnern oder direkt zum jeweiligen Programm. Ein umfangreiches Lexikon der beruflichen Teilhabe ergänzt die barrierefreie App.

Zum Hintergrund: Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt soll in Deutschland weiter erhöht werden. Deswegen wird die Ausbildung, Einstellung und Weiterbeschäftigung von behinderten, schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen gefördert. Es gibt Förderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Form von finanziellen Zuschüssen, Darlehen und Prämien. Darüber hinaus erhalten Arbeitgeber und Arbeitnehmer umfangreiche kostenfreie Beratung oder Coachings durch Integrationsberater bei den Kammern, der Rehabilitationsträger, der Integrationsämter und Berater anderer Dienstleister.

Die kostenlose Förderfinder-App ist hier erhältlich:

•    https://play.google.com

•    https://itunes.apple.com

09.06.2017 | Internetseite iBoB online

Berufliche Fortbildung für blinde und sehbehinderte Menschen

Seit Ende Mai ist die Webseite des Projekts iBoB online. iBoB steht für "inklusive berufliche Bildung ohne Barrieren" und ist ein Projekt des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf. Das Projekt will blinden und sehbehinderten Arbeitnehmer/innen die Teilhabe an beruflicher Fort- und Weiterbildung erleichtern.

Die neue Webseite bietet neben einer Einführung in die Projektziele Informationen zur Weiterbildungsberatung und zum Mentoring-Programm. Ebenfalls werden die Prinzipien barrierefrei gestalteter Weiterbildungsangebote erläutert.

Eine erste Auswertung der Angebots- und Bedarfsanalyse von Weiterbildungsangeboten für blinde und sehbehinderte Erwerbstätige wird ebenfalls hier zu finden sein. Interviews und Erfahrungsberichte von Betroffenen sollen das Webangebot abrunden, in dem natürlich auch aktuelle Meldungen gefunden werden können. 

Hier geht es zu der neuen Internetpräsenz: http://ibob.dvbs-online.de.

31.05.2017 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Sie interessiern sich für REHADAT und das Thema beruflichen Teilhaben von Menschen mit Behinderung? Dann lesen Sie unseren REHADAT-Newsletter, desssen Ausgabe 3/2017 soeben veröffentlicht wurde: www.rehadat.de/de/newsletter/aktuelle-ausgabe/index.html

Sie finden darin folgende Themen:

  • Urteil: Sonderkündigungsschutz offensichtlich?
  • Gute Praxis: Arbeiten mit chronischer Erkrankung
  • DVBS-Projekt iBoB: Berufliche Bildung für blinde und sehbehinderte Arbeitnehmer
  • Knapp 1.000 Integrationsfirmen in Deutschland
  • Verzeichnis der Werkstätten veröffentlicht
  • REHADAT-Wissensreihe neu gedruckt
  • Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen
  • HWK Ulm unterstützt bei Inklusion: Praxisleitfäden für Handwerksbetriebe
  • BMAS-Bericht bewertet Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Neue Homepage der DVfR: interdisziplinäres Forum für Rehabilitation
  • Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung
  • Jetzt bewerben für BEM-Prämie des Landes Schleswig-Holstein
  • Symposium "Exklusiv INKLUSIV - Inklusion kann gelingen"
  • REHADAT-Seminare in Köln - neue Termine im Herbst

Der REHADAT-Newsletter wird alle 2 Monate per Mail verschickt. Hier können Sie sich für das kostenlose Abonnement anmelden oder einen Blick ins Archiv werfen: www.rehadat.de/de/newsletter/index.html.

Wir verschicken auch regelmäßig Neuigkeiten in Leichter Sprache: www.rehadat.de/de/newsletter-leichte-sprache/index.html

29.05.2017 | REHADAT-Wissensreihe neu gedruckt

Behinderung und Arbeitsgestaltung für die Praxis

Die REHADAT-Wissensreihe zu Behinderungen und Arbeitsgestaltung ist wieder als gedruckte Version erhältlich. Hier können Sie Ihr Exemplar zu den Themen Diabetes, Rollstuhlnutzer, Inkontinenz, Multiple Sklerose und/oder Epilepsie bestellen: www.rehadat.de/de/publikationen/index.html.

Die Wissensreihe vermittelt Basiswissen zur Erkrankung oder Behinderung sowie Lösungen für individuelle Arbeitsgestaltungen - zum Beispiel mit Hilfsmitteln, technischen Arbeitshilfen, Baumaßnahmen, organisatorischen Maßnahmen oder personeller Unterstützung. Zielgruppe sind Arbeitgeber, Betriebsärzte, betroffene Arbeitnehmer sowie alle Fachleute, die an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Erkrankung oder Behinderung beteiligt sind.

Tipp: Ende Juni erscheint die nächste REHADAT-Wissensreihe zum Thema "Depression und Arbeitsgestaltung"!

24.04.2017 | Aktuelles Projekt zum Thema "Leichte Sprache":

Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in der empirischen Sozialforschung

Worum geht es in dem Projekt?

Ein Ziel des Projekts ist es, dass Wissenschaftler*innen Kompetenzen in der Kommunikation von Menschen mit (kognitiver) Behinderung erwerben.
Zudem wird eine Informationsbroschüre erstellt, welche einerseits die Wissenschaftler*innen bei zukünftigen Forschungsvorhaben unterstützen soll und andererseits Menschen mit kognitiver Behinderung in Leichter Sprache allgemein zu dieser Forschung informiert. Hierbei werden auch Vordrucke, wie u. a. die Einverständniserklärung, in Leichter Sprache erstellt...

Zur vollständigen Projektbeschreibung in REHADAT-Forschung gelangen Sie hier.

05.04.2017 | Forschungsergebnisse und Beispiele guter Praxis:

Symposium "Exklusiv INKLUSIV" der Hochschule Neubrandenburg am 22.06.

An der Hochschule Neubrandenburg findet am 22.06.2017 von 10 bis 18 Uhr ein Symposium zum Thema "Exklusiv INKLUSIV - Inklusion kann gelingen" statt.

Veranstalter sind die Inklusionswirkstatt Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Frieda Nadig-Institut für Inklusion und Organisationsentwicklung und dem Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion an der Hochschule Neubrandenburg.

Das Symposium richtet sich an alle an Inklusion interessierten Personen und Organisationen, z. B. aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Erziehung, Förderung und Begleitung, Gesundheit und Pflege, Politik, Soziales, Unternehmen und Verwaltung und ausdrücklich an Studierende.

Das Anliegen der Veranstalter ist es, gemeinsame Erfahrungsgeschichten für gutes Gelingen auszutauschen, Theorie und Praxis zusammenzuführen und fruchtbare Netzwerke zu knüpfen.

Sie erwartet ein vielfältiges und inhaltsreiches Programm in 6 Denk- und Diskussionsräumen, Posterpräsentationen, eine Begehung der Inklusionswirkstatt M-V sowie eine Ausstellung über Frieda Nadig.

Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter diesem Link: http://www.hs-nb.de/exklusiv-inklusiv

29.03.2017 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

Aktueller REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Die aktuelle Ausgabe des REHADAT-Newsletters 2/2017 ist soeben mit diesen Themen veröffentlicht worden:

  • Wer forscht zu Rehabilitation und Teilhabe in Deutschland?
  • Urteil: Schwerbehindertenvertretung bei Bewerbungsverfahren beteiligen
  • REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache
  • Übernachten im Integrationsbetrieb
  • Hilfsmittel für die Gartenarbeit und Gute Praxis im Gartenbau
  • Chancen und Risiken der Digitalisierung für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung
  • Ausbildung zum Fachpraktiker für Dialogmarketing - Pilotphase erfolgreich
  • Neue IW-Analyse: "Menschen mit Behinderung in der betrieblichen Ausbildung"
  • Kurzbericht zur Statistik der schwerbehinderten Menschen
  • Broschüre "Einblick ins Taubennest"
  • DGB veröffentlicht Studie: Wie kann das BEM besser werden?
  • Digitale Medien als Helfer bei der Inklusion
  • REHADAT-Stand auf der Messe REHAB

Hier können Sie den Newsletter lesen: http://www.rehadat.de/de/newsletter/archiv/REHADAT-Newsletter-2-2017

10.03.2017 | Wie kann das BEM besser werden?

DGB veröffentlicht Studie

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes hat eine empirische Studie zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) veröffentlicht. Mithilfe der Studie sollte festgestellt, wie der Stand der Umsetzung des BEM in den Betrieben ist, welche Probleme es noch gibt und wie die Umsetzung verbessert werden kann.

Dies sind einige Ergebnisse der Studie:

  • Viele Beschäftigte stehen dem BEM kritisch gegenüber.
  • Als hemmender Faktor wurde u. a. ein unzureichender betrieblicher Datenschutz genannt.
  • Hohe Bedeutung kommt der Existenz eines betrieblichen „Kümmerers“ zu.
  • Für die BEM-Einführung ist es günstig, wenn ein funktionierendes Betriebliches Gesundheitsmanagement existiert.
  • Die Betriebe lassen sich zu wenig durch externe Akteure (Krankenkasse, Renten- oder Unfallversicherung) unterstützen.

Wie diese Ergebnisse ermittelt wurden und welche Verbesserungsmöglichkeiten denkbar sind, können Sie hier nachlesen: www.re-bem.de/wp-content/uploads/2017/02/Dokumentation_Studie_RE-BEM.pdf

09.03.2017 | Bundesweit 100.000 Studienteilnehmer

Halbzeit in der NAKO Gesundheitsstudie

Die Oktober 2014 gestartete NAKO Gesundheitsstudie (kurz NAKO) hat nach 3 Jahren die 100.000-Studienteilnehmer-Marke erreicht. Somit wurde die Hälfte der bundesweit angestrebten 200.000 Teilnehmer erfolgreich in die Studie einbezogen. Die NAKO Gesundheitsstudie ist ein ambitioniertes deutsches Forschungsprojekt, das sich zu Ziel gesetzt hat, die sogenannten Volkskrankheiten, wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Demenz, genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit verbreiteten Krankheiten zu verbessern.

Mehr Informationen hier: nako.de/presse/pressemitteilungen

21.02.2017 | BMBF fördert

Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine neue Förderrichtlinie "Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung" veröffentlicht. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung beim Erlernen und langfristigen Ausüben einer beruflichen Tätigkeit durch den Einsatz digitaler Medien zu unterstützen.

Menschen mit Behinderung sollen durch passende digitale Angebote dazu animiert werden, stärker Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen. Unternehmen sollen überzeugt werden, Menschen mit Behinderungen auszubilden bzw. einzustellen.

Antragsberechtigt sind u. a. Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Kammern und Verbände, Sozialpartner, Betroffenenverbände, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Forschungsinstitute/Hochschulen.

Die neue Förderrichtlinie finden Sie hier: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1317.html

30.01.2017 | In Auftrag gegeben

Neue Studie zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine "Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen" in Auftrag gegeben. Erstellt werden soll die erste bundesweit repräsentative Erhebung zu den Lebensumständen behinderter Menschen.

Das Konzept für eine Repräsentativbefragung sieht qualitative und quantitative Methodenbausteine vor und beschreibt Verfahren für die Einbeziehung von Personengruppen, die bisher nicht in Befragungen einbezogen wurden (z. B. Menschen, die in Einrichtungen leben, oder Menschen mit schwerwiegenden Kommunikationseinschränkungen).

Befragt werden:

  • 16.000 Menschen mit Behinderungen in Privathaushalten,
  • 5.000 Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben,
  • 1.000 Menschen mit speziellen Kommunikationserfordernissen und
  • 5.000 Menschen ohne Behinderung als Kontrollgruppe.

2021 soll die Auswertung der erhobenen Daten abgeschlossen sein. Über den Fortschritt der Arbeiten und über erste Ergebnisse wird jährlich berichtet werden.

Die Fragestellung der Befragung ist aus der UN-Behindertenrechtskonvention abgeleitet. Alle wichtigen Lebensbereiche werden daraufhin untersucht, inwiefern Teilhabe gelingt und wo wir auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft stehen.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen

25.01.2017 | Neues zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter 1/2017 verschickt

Lesen Sie im REHADAT-Newsletter 1/2017 über Neuigkeiten in REHADAT und über News zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen. Sie finden folgende Inhalte:

  • Bundesteilhabegesetz in Kraft
  • Zweiter Teilhabebericht der Bundesregierung
  • Schwerbehindertenanzeige erstellen mit REHADAT-Elan 2016
  • Produkte erkennen leicht gemacht
  • Gute Praxis: Evakuierung eines Rollstuhlfahrers
  • Arbeitsstättenverordnung: behinderungsgerechte Gestaltung ergänzt
  • JADE - ein neues Projekt zum Jobcoaching
  • Umfrage: Wie gut werden SBV in Betrieben beteiligt?
  • Leitfaden für barrierefreie Online-Videos
  • Wirtschaft inklusiv legt Kalender "Wir brauchen alle!" vor
  • Gemeinsames Bewerberportal für Menschen mit Behinderung
  • REHADAT-Seminar in Köln
  • REHADAT unterwegs

Hier können Sie den aktuellen REHADAT-Newsletter aufrufen: www.rehadat.de.

20.01.2017 | Projekt AQUIAS

Berufliche Teilhabe durch Robotik gestalten

Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt „AQUIAS“ beschäftigt sich mit der Frage, wie schwer- und nicht behinderte Produktionsmitarbeiter/-innen mithilfe von Robotertechnik noch besser im Arbeitsprozess unterstützt werden können und wie die Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine gestaltet werden kann.

Das Projekt zeigt Ansätze, wie die Arbeitsqualität für Produktionsmitarbeiter/-innen durch den Einsatz mobiler Produktionsassistenten gesichert werden kann. Dazu wird der Produktionsassistent »APAS assistant« der Robert Bosch GmbH auch in einem Integrationsunternehmen mit schwerbehinderten Beschäftigten als Pilotbereich eingesetzt.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. An dem Projekt sind beteiligt: das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, die Robert Bosch GmbH, die ISAK gGmbH und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung.

Hier können Sie die ausführliche Projektbeschreibung zu „AQUIAS: Teilhabe durch Robotik“ in REHADAT-Forschung nachlesen.