News 10

12.12.2019 | Statistiken zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Internetportal "REHADAT-Statistik" in neuem Layout online

Screenshot der Homepage von REHADAT-Statistik

Das überarbeitete Portal REHADAT-Statistik ist seit heute online: mit frischem Layout und erweiterten Inhalten. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – Statistiken und empirische Untersuchungen, die einen Bezug zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung haben, noch einfacher und schneller unter www.rehadat-statistik.de finden.

Neben allgemeinen Zahlen zu Behinderungen bietet das Portal Links auf Statistiken zu den Themen Bildung, Ausbildung, berufliche Teilhabe, Leistungen der Kostenträger und barrierefreies Leben. Zu jeder Statistik führt das Portal ausgewählte Ergebnisse auf, verlinkt zur Quelle und gibt Hinweise zur Methodik. Zusätzlich gibt es mehr Infografiken, um die Ergebnisse auch optisch schnell zu erfassen.

Das Portal beantwortet beispielsweise diese Fragen:

  • Wie viel Menschen mit einer anerkannten Behinderung leben in Deutschland?
  • Wie viel schwerbehinderte Menschen sind gehörlos?
  • Wie viel schwerbehinderte Menschen oder gleichstellte Menschen befinden sich in einer betrieblichen Ausbildung?
  • Wie hoch sind die Ausgaben für Leistungen zur beruflichen Teilhabe?
  • Wie wird die Ausgleichsabgabe verwendet?
  • Wie viele Inklusionsbetriebe gibt es und wie viele schwerbehinderte Menschen sind dort beschäftigt?

„Wir freuen uns, dass wir mit REHADAT-Statistik ein Portal anbieten können, das eine strukturierte Übersicht über die umfangreichen Daten zum Thema Behinderung und Beruf zentral zur Verfügung stellt. Viele Anfragen zeigen uns, dass der Informationsbedarf zum Thema sehr hoch ist“ so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-statistik.de.

12.12.2019 | Berufliche Bildung in Werkstätten stärken

EvaBi-Abschlusssymposium am 18. Februar in Berlin

Logo BAG WfbM

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) veranstaltet am 18. Februar 2020 in Berlin das EvaBi-Abschlusssymposium. Thema der Veranstaltung ist der Abschluss des zweijährigen Forschungsprojekts „Evaluation harmonisierter Bildungsrahmenpläne in der Beruflichen Bildung von Werkstätten (EvaBi)“.

Das mit dem Forschungsprojekt verbundene Anliegen der BAG WfbM besteht darin, die Berufliche Bildung als eine der zentralen Leistungen von Werkstätten zu stärken, das Instrument harmonisierter Bildungsrahmenpläne (hBRP) noch passgenauer auf die Ansprüche einer sehr heterogenen Zielgruppe im Berufsbildungsbereich auszurichten und Werkstätten als Teil eines inklusiven Arbeitsmarktes weiterzuentwickeln. Auch soll EvaBi zu einer angemessenen gesellschaftlichen und rechtlichen Aufmerksamkeit für die (Berufliche) Bildung dieses Personenkreises beitragen.

Hier können Sie sich (bis zum 27. Januar 2020) zum Symposium anmelden: events.bagwfbm.de

09.12.2019 | Bundesprogramm rehapro: erste Modellprojekte gestartet!

REHADAT-Forschung veröffentlicht Projektbeschreibungen im Auftrag des BMAS

Logo BMAS-Bundesprogramm rehapro

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt aktuell das neue Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben − rehapro" um und fördert in diesem Zusammenhang Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation.

Ziel ist es, durch die Erprobung von innovativen Leistungen und innovativen organisatorischen Maßnahmen neue Wege zu finden, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen besser zu erhalten bzw. wiederherzustellen sowie die Zusammenarbeit der Akteure im Bereich der medizinischen und beruflichen Rehabilitation weiter zu verbessern (Quelle: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, www.modellvorhaben-rehapro.de).

Im Rahmen der ersten Förderwelle wurden ca. 60 Projekte bewilligt. Die ersten Projekte sind im zweiten Halbjahr 2019 gestartet.

Alle bewilligten rehapro-Projekte mit Inhaltsbeschreibungen und Kontaktinformationen werden im Auftrag des BMAS nach und nach im Portal REHADAT-Forschung eingestellt und veröffentlicht.

Die ersten veröffentlichten rehapro-Projektbeschreibungen finden Sie hier: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/recht-politik/bmas-foerderprogramme/bmas-rehapro/

05.12.2019 | Führungswechsel bei REHADAT

Andrea Kurtenacker ist neue Leiterin

Petra Winkelmann und Andrea Kurtenacker

Bei REHADAT hat die Führung gewechselt: die langjährige Projektleiterin Petra Winkelmann ist in den Ruhestand gegangen und hat den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Andrea Kurtenacker übergeben.

Betriebswirtin Andrea Kurtenacker arbeitet seit vielen Jahren als Referentin und Teamleiterin für REHADAT. Sie übernimmt nicht nur die Leitung von REHADAT, sondern auch die Leitung des IW-Kompetenzfeldes „Berufliche Teilhabe und Inklusion”.

„Ich freue mich auf die neue Leitungsaufgabe und sehe mich in der Verantwortung, REHADAT in der gewohnten Qualität zu erhalten und weiter zu entwickeln”, so Andrea Kurtenacker bei ihrem Amtsantritt.

26.11.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie dazu unseren Newsletter!

Logo REHADAT-Newsletter

Wir haben soeben die aktuelle Ausgabe unseres REHADAT-Newsletters verschickt. Sie können darin lesen, welche Neuigkeiten es in REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen gibt.

 

 

Sie finden folgende Themen:

  • REHADAT-Seminaranbieter online
  • REHADAT-Quiz zur beruflichen Teilhabe
  • Schneller Überblick mit REHADAT-Ersparnisrechner
  • Das Budget für Arbeit in der Praxis
  • Urteil: Krankenkasse muss Kosten für GPS-Uhr übernehmen
  • Lärmschutz am Arbeitsplatz: Hilfsmittel und mehr
  • Neues ausprobieren – Interview mit Ikarus-Rhein-Neckar, einem der ersten anderen Leistungsanbieter
  • 325 nordrhein-westfälische Inklusionsbetriebe aktualisiert
  • Ansprechstellen zum Thema „Behinderung und Erkrankung“ gesucht?
  • Projekte zur Teilhabe durch Digitalisierung
  • Gründungsaufruf zum bundesweiten Netzwerk Schwerbehindertenvertretungen
  • Regionale Netzwerkveranstaltung für Reha-Träger
  • Anleitung zur inklusiven Führung veröffentlicht
  • Beispielhafte Inklusion: Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis
  • Termine für REHADAT-Seminare 2020

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe aufrufen: www.rehadat.de

 

21.11.2019 | Diskutieren Sie mit!

Online-Diskussion zumThema „Stufenweise Wiedereingliederung“

Logo Reha-Recht

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation veranstaltet vom 21. November bis 12. Dezember 2019 eine Online-Diskussion zu rechtlichen und praktischen Fragen der Stufenweisen Wiedereingliederung.

Neben Expertinnen und Experten sind alle Interessierten eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen. Die Diskussion „Stufenweise Wiedereingliederung: keine arbeitsrechtliche Grauzone“ unter Federführung von Prof. Dr. Katja Nebe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, thematisiert z. B. grundsätzliche Voraussetzungen und Ziele, die Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger, die Lebensunterhaltssicherung und andere ergänzende Leistungen wie Fahrtkosten, jeweils auf Basis neuerer Gerichtsentscheidungen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://fma.reha-recht.de

14.11.2019 | Menschen mit Behinderung als Expertinnen und Experten in eigener Sache qualifizieren

CASCO - Vom Case zum Coach

Logo Casco-isl

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen behinderter Menschen oder Trägern der Rehabilitation an Schulungen teilnehmen, sind nur selten Referentinnen und Refereten mit Behinderung vertreten. Mitunter wird ein behinderter Mensch als „Betroffener“ eingeladen, um aus seinem Leben zu berichten. Ein Austausch auf fachlicher Augenhöhe findet so jedoch nicht statt.

Das Modellprojekt „CASCO – Vom Case zum Coach“, das aus Mitteln des Ausgleichfonds gefördert wird, möchte dies ändern und Menschen mit Behinderungen zu Referentinnen und Referenten für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik qualifizieren.

Es ist wichtig, dass Expertinnen und Experten in eigener Sache an Fortbildungsangeboten für Beschäftigte von Institutionen der Behindertenhilfe und Behindertenarbeit als fachkompetente Referentinnen und Referenten aktiv beteiligt sind, denn:

  • Sie sprechen nicht für Menschen mit Behinderungen sondern von ihnen,
  • die eigene Erfahrung aus einem Leben mit Behinderungen ist sowohl Kompetenz als auch Rollenvorbild und
  • durch ihre eigene Betroffenheit vermitteln sie nicht nur ein neues Verständnis von Behinderung, sondern machen es nachvollzieh- und erlebbar.

Dieser Referentinnen- und Referentenpool bietet Interessierten, Bildungsträgern, Verbänden und Institutionen außerdem eine Suchfunktion nach einem konkreten Bundesland oder einem Thema.

 

28.10.2019 | Barrierefreier IT-Arbeitsplatz: Neues Projekt gestartet

Fact Sheet zu iDESkmu

Logo Projekt iDESkmu

Unter der Leitung des Blinden- und Seh­behinderten­vereins Hamburg e.V. geht das neue BMAS-geförderte Projekt „iDESkmu“ der Frage nach, wie eine inklusive Arbeitswelt realisiert werden kann, die sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wirtschaft positive Signale setzt und das Recht auf berufliche Teilhabe fördert.

Das Projekt iDESkmu (inklusive Dokumenten- und Enterprise Content Managementsysteme in kleinen und mittelständischen Unternehmen) spricht den Mittelstand als flexiblen Innovationstreiber mit relevantem Beschäftigungspotenzial an. Es nimmt die für ihn relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen (demografischer Wandel, Digitalisierung, Arbeiten 4.0) und Softwareanwendungen als Ansatzpunkt, um eine konkrete Lösung für einen barrierefreien IT-Musterarbeitsplatz zu erarbeiten und ein entsprechendes Empowerment in KMU und in der Softwareentwicklung zu etablieren. Das Projekt legt den Schwerpunkt auf Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen.

Einen Überblick über die Ziele und angestrebten Ergebnisse des Projektes finden Sie im Fact Sheet.

Quelle: Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH), https://www.bsvh.org

 

10.10.2019 | Wer schult zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung?

Portal REHADAT-Seminaranbieter online

Startseite REHADAT-Seminaranbieter

Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot.

Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können.

Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen.

„Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

30.09.2019 | Digitale Medien und Technologien unterstützen Teilhabe an Arbeit und beruflicher Bildung

Spannende Projekte dazu in REHADAT-Forschung

Logo REHADAT-Forschung

Digitale Technologien und Hilfsmittel aus der Informations- und Kommunikationstechnik – wie Robotik, 3-D-Druck, Künstliche Intelligenz, virtuelle und erweiterte Realität oder mobile Geräte und Anwendungen – werden in Projekten entwickelt und fördern die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben, an beruflicher Ausbildung und Weiterbildung sowie am sozialen Leben.

Damit digitale Techniken und Medien nicht zu Barrieren für Teilhabe werden, müssen digitale Kompetenzen, wie der Umgang mit dem Internet, gefördert werden. Projekte erarbeiten Konzepte und Handlungshilfen, wie digital-gestütztes Lernen und Arbeiten gestaltet werden können.

REHADAT-Forschung bietet eine eigene Projektkategorie mit aktuell 51 Projekten rund um das Thema Teilhabe durch Digitalisierung.

Alle Digitalisierungs-Projekte mit Inhaltsbeschreibungen und Kontaktinformationen können Sie hier unter diesem Link ansehen: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/technik-barrierefreiheit/teilhabe-durch-digitalisierung/