News 10

20.01.2020 | REHADAT-Literatur legt zu

1.800 Neuzugänge in 2019

Gefüllte Bücherregale in einer Bibliothek

Unsere umfangreichste Datensammlung hat auch 2019 wieder ordentlich zugelegt: im Portal REHADAT-Literatur haben wir im letzten Jahr 1.800 Literatur-Hinweise aufgenommen – davon knapp 1.000 aus dem Jahr 2019. Insgesamt sind jetzt über 34.000 Literaturinformationen vorhanden!!!

Die Informationen verweisen u. a. auf Bücher, Zeitschriften, Studien und Broschüren – viele können direkt als Online-Publikation gelesen werden. Praktisch zum Stöbern: die Literatur-Hinweise sind thematisch sortiert – es gibt z. B. die Obergruppen Arbeit, Ausbildung, Weiterbildung, Rehabilitation, Recht und Hilfsmittel.

Aktuelles Thema war im letzten Jahr zum Beispiel das 10-jährige Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention: Sie finden dazu fast 100 Literaturhinweise: www.rehadat-literatur.de).

09.01.2020 | Digitales Lernen in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation

f-bb veranstaltet Fachtagung am 18. Februar 2020 in Nürnberg

Logo Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)

Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) veranstaltet am 18. Februar 2020 in Nürnberg eine Tagung zum Thema „Digitales Lernen in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation“.

„Digitalisierung, digitale Transformation, digitale Kompetenzen – im heutigen Zeitalter prägen neue Medien und moderne Lernformate die Bildungslandschaft. Auch in der beruflichen Rehabilitation werden vermehrt Smartphones, Tablets, interaktive Whiteboards und E-Learning-Tools eingesetzt. Allerdings verfügt noch nicht jede Einrichtung über die Ressourcen oder eine Strategie im Umgang mit diesen Werkzeugen.

Wichtige Fragen sind hierbei vor allem:

•Welche Personal- und Organisationsentwicklungsprozesse sind nötig, um die Reha-Fachkräfte optimal zu unterstützen?

•Welche rehaspezifischen Kompetenzen braucht es im Umgang mit digitalen Medien sowohl bei den Teilnehmenden wie auch den Mitarbeitenden?

•Wie kann eine digitale Lernkultur in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation aussehen?

•Welche Chancen ergeben sich für Fach- und Führungskräfte, Personalverantwortliche, Teilnehmende und die Einrichtungen? Worin bestehen die Hürden?

Diese und angrenzende Fragen werden auf der Tagung „Digitales Lernen in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation“ diskutiert.

Die Fachtagung ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Implementierung einer digitalen Lernkultur und Stärkung der Medienkompetenz in Berufsbildungswerken und bei Bildungsdienstleistern ambulanter beruflicher Rehabilitation (meko@reha)“.

Organisator ist das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) in Kooperation mit den Partnereinrichtungen BBW Bezirk Mittelfranken Hören Sprache Lernen, BBW Hamburg, bfz Standort Nürnberg und FAW Akademie Hamburg. Die Veranstaltung wird durch die assoziierten Partner Bundesagentur für Arbeit und Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) unterstützt.“

Quelle: Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb), www.f-bb.de

Zum Programm und zur Anmeldung (bis zum 05.02.2020) gelangen Sie hier: https://www.f-bb.de/informationen/veranstaltungen/fachtagung-digitales-lernen-in-einrichtungen-beruflicher-rehabilitation/

08.01.2020 | Wege aus der Arbeitslosigkeit in Arbeit und Beschäftigung

Werfen Sie einen Blick auf die bei uns eingestellten Projekte zum Thema

Logo REHADAT-Forschung

REHADAT-Forschung hat eine Projektkategorie mit insgesamt 178 Projekten von unterschiedlichen Institutionen aus Praxis und Forschung rund um den Themenbereich „Strategien und Maßnahmen zur Überwindung von Arbeitslosigkeit sowie zur Vermittlung und Inklusion in Arbeit“.

Im Rahmen von Projekten werden viele Konzepte und Maßnahmen erarbeitet, umgesetzt und evaluiert, die Menschen mit Behinderung auf dem Weg in eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt begleiten und stärken sollen.

Maßnahmen unterstützen z. B. konkret mit beruflicher Orientierung und Bewerbungstraining, Coaching und Mentoring, dem Abbau von Vermittlungs- und Beschäftigungshemmnissen sowie der Vermittlung in Praktika und Arbeit mit anschließender Nachbetreuung.

Um den Zugang zu Arbeit zu verbessern und neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, sind auch die Aufklärung und Information von Unternehmen sowie die Vernetzung von Arbeitgebern, Kammern und Reha-Trägern wichtige Aufgaben in Projekten.

Alle Projektbeschreibungen zum Thema "Vermittlung und Inklusion in Arbeit" können Sie hier unter diesem Link ansehen: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/uebergang-ins-berufsleben/vermittlung-inklusion-in-arbeit/

12.12.2019 | Statistiken zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Internetportal „REHADAT-Statistik“ in neuem Layout online

Screenshot der Homepage von REHADAT-Statistik

Das überarbeitete Portal REHADAT-Statistik ist seit heute online: mit frischem Layout und erweiterten Inhalten. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – Statistiken und empirische Untersuchungen, die einen Bezug zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung haben, noch einfacher und schneller unter www.rehadat-statistik.de finden.

Neben allgemeinen Zahlen zu Behinderungen bietet das Portal Links auf Statistiken zu den Themen Bildung, Ausbildung, berufliche Teilhabe, Leistungen der Kostenträger und barrierefreies Leben. Zu jeder Statistik führt das Portal ausgewählte Ergebnisse auf, verlinkt zur Quelle und gibt Hinweise zur Methodik. Zusätzlich gibt es mehr Infografiken, um die Ergebnisse auch optisch schnell zu erfassen.

Das Portal beantwortet beispielsweise diese Fragen:

  • Wie viel Menschen mit einer anerkannten Behinderung leben in Deutschland?
  • Wie viel schwerbehinderte Menschen sind gehörlos?
  • Wie viel schwerbehinderte Menschen oder gleichstellte Menschen befinden sich in einer betrieblichen Ausbildung?
  • Wie hoch sind die Ausgaben für Leistungen zur beruflichen Teilhabe?
  • Wie wird die Ausgleichsabgabe verwendet?
  • Wie viele Inklusionsbetriebe gibt es und wie viele schwerbehinderte Menschen sind dort beschäftigt?

„Wir freuen uns, dass wir mit REHADAT-Statistik ein Portal anbieten können, das eine strukturierte Übersicht über die umfangreichen Daten zum Thema Behinderung und Beruf zentral zur Verfügung stellt. Viele Anfragen zeigen uns, dass der Informationsbedarf zum Thema sehr hoch ist“ so Projektleiterin Andrea Kurtenacker.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-statistik.de.

12.12.2019 | Berufliche Bildung in Werkstätten stärken

EvaBi-Abschlusssymposium am 18. Februar in Berlin

Logo BAG WfbM

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) veranstaltet am 18. Februar 2020 in Berlin das EvaBi-Abschlusssymposium. Thema der Veranstaltung ist der Abschluss des zweijährigen Forschungsprojekts „Evaluation harmonisierter Bildungsrahmenpläne in der Beruflichen Bildung von Werkstätten (EvaBi)“.

Das mit dem Forschungsprojekt verbundene Anliegen der BAG WfbM besteht darin, die Berufliche Bildung als eine der zentralen Leistungen von Werkstätten zu stärken, das Instrument harmonisierter Bildungsrahmenpläne (hBRP) noch passgenauer auf die Ansprüche einer sehr heterogenen Zielgruppe im Berufsbildungsbereich auszurichten und Werkstätten als Teil eines inklusiven Arbeitsmarktes weiterzuentwickeln. Auch soll EvaBi zu einer angemessenen gesellschaftlichen und rechtlichen Aufmerksamkeit für die (Berufliche) Bildung dieses Personenkreises beitragen.

Hier können Sie sich (bis zum 27. Januar 2020) zum Symposium anmelden: events.bagwfbm.de

09.12.2019 | Bundesprogramm rehapro: erste Modellprojekte gestartet!

REHADAT-Forschung veröffentlicht Projektbeschreibungen im Auftrag des BMAS

Logo BMAS-Bundesprogramm rehapro

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt aktuell das neue Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben − rehapro" um und fördert in diesem Zusammenhang Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation.

Ziel ist es, durch die Erprobung von innovativen Leistungen und innovativen organisatorischen Maßnahmen neue Wege zu finden, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen besser zu erhalten bzw. wiederherzustellen sowie die Zusammenarbeit der Akteure im Bereich der medizinischen und beruflichen Rehabilitation weiter zu verbessern (Quelle: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, www.modellvorhaben-rehapro.de).

Im Rahmen der ersten Förderwelle wurden ca. 60 Projekte bewilligt. Die ersten Projekte sind im zweiten Halbjahr 2019 gestartet.

Alle bewilligten rehapro-Projekte mit Inhaltsbeschreibungen und Kontaktinformationen werden im Auftrag des BMAS nach und nach im Portal REHADAT-Forschung eingestellt und veröffentlicht.

Die ersten veröffentlichten rehapro-Projektbeschreibungen finden Sie hier: https://www.rehadat-forschung.de/projekte/recht-politik/bmas-foerderprogramme/bmas-rehapro/

05.12.2019 | Führungswechsel bei REHADAT

Andrea Kurtenacker ist neue Leiterin

Petra Winkelmann und Andrea Kurtenacker

Bei REHADAT hat die Führung gewechselt: die langjährige Projektleiterin Petra Winkelmann ist in den Ruhestand gegangen und hat den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Andrea Kurtenacker übergeben.

Betriebswirtin Andrea Kurtenacker arbeitet seit vielen Jahren als Referentin und Teamleiterin für REHADAT. Sie übernimmt nicht nur die Leitung von REHADAT, sondern auch die Leitung des IW-Kompetenzfeldes „Berufliche Teilhabe und Inklusion”.

„Ich freue mich auf die neue Leitungsaufgabe und sehe mich in der Verantwortung, REHADAT in der gewohnten Qualität zu erhalten und weiter zu entwickeln”, so Andrea Kurtenacker bei ihrem Amtsantritt.

26.11.2019 | Was gibt es Neues bei REHADAT?

Lesen Sie dazu unseren Newsletter!

Logo REHADAT-Newsletter

Wir haben soeben die aktuelle Ausgabe unseres REHADAT-Newsletters verschickt. Sie können darin lesen, welche Neuigkeiten es in REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Allgemeinen gibt.

 

 

Sie finden folgende Themen:

  • REHADAT-Seminaranbieter online
  • REHADAT-Quiz zur beruflichen Teilhabe
  • Schneller Überblick mit REHADAT-Ersparnisrechner
  • Das Budget für Arbeit in der Praxis
  • Urteil: Krankenkasse muss Kosten für GPS-Uhr übernehmen
  • Lärmschutz am Arbeitsplatz: Hilfsmittel und mehr
  • Neues ausprobieren – Interview mit Ikarus-Rhein-Neckar, einem der ersten anderen Leistungsanbieter
  • 325 nordrhein-westfälische Inklusionsbetriebe aktualisiert
  • Ansprechstellen zum Thema „Behinderung und Erkrankung“ gesucht?
  • Projekte zur Teilhabe durch Digitalisierung
  • Gründungsaufruf zum bundesweiten Netzwerk Schwerbehindertenvertretungen
  • Regionale Netzwerkveranstaltung für Reha-Träger
  • Anleitung zur inklusiven Führung veröffentlicht
  • Beispielhafte Inklusion: Jetzt bewerben für Annedore-Leber-Preis
  • Termine für REHADAT-Seminare 2020

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Hier können Sie die aktuelle Ausgabe aufrufen: www.rehadat.de

 

21.11.2019 | Diskutieren Sie mit!

Online-Diskussion zumThema „Stufenweise Wiedereingliederung“

Logo Reha-Recht

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation veranstaltet vom 21. November bis 12. Dezember 2019 eine Online-Diskussion zu rechtlichen und praktischen Fragen der Stufenweisen Wiedereingliederung.

Neben Expertinnen und Experten sind alle Interessierten eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen. Die Diskussion „Stufenweise Wiedereingliederung: keine arbeitsrechtliche Grauzone“ unter Federführung von Prof. Dr. Katja Nebe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, thematisiert z. B. grundsätzliche Voraussetzungen und Ziele, die Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger, die Lebensunterhaltssicherung und andere ergänzende Leistungen wie Fahrtkosten, jeweils auf Basis neuerer Gerichtsentscheidungen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://fma.reha-recht.de

14.11.2019 | Menschen mit Behinderung als Expertinnen und Experten in eigener Sache qualifizieren

CASCO - Vom Case zum Coach

Logo Casco-isl

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen behinderter Menschen oder Trägern der Rehabilitation an Schulungen teilnehmen, sind nur selten Referentinnen und Refereten mit Behinderung vertreten. Mitunter wird ein behinderter Mensch als „Betroffener“ eingeladen, um aus seinem Leben zu berichten. Ein Austausch auf fachlicher Augenhöhe findet so jedoch nicht statt.

Das Modellprojekt „CASCO – Vom Case zum Coach“, das aus Mitteln des Ausgleichfonds gefördert wird, möchte dies ändern und Menschen mit Behinderungen zu Referentinnen und Referenten für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik qualifizieren.

Es ist wichtig, dass Expertinnen und Experten in eigener Sache an Fortbildungsangeboten für Beschäftigte von Institutionen der Behindertenhilfe und Behindertenarbeit als fachkompetente Referentinnen und Referenten aktiv beteiligt sind, denn:

  • Sie sprechen nicht für Menschen mit Behinderungen sondern von ihnen,
  • die eigene Erfahrung aus einem Leben mit Behinderungen ist sowohl Kompetenz als auch Rollenvorbild und
  • durch ihre eigene Betroffenheit vermitteln sie nicht nur ein neues Verständnis von Behinderung, sondern machen es nachvollzieh- und erlebbar.

Dieser Referentinnen- und Referentenpool bietet Interessierten, Bildungsträgern, Verbänden und Institutionen außerdem eine Suchfunktion nach einem konkreten Bundesland oder einem Thema.