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Forschungsprojekt
Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt
Prävensiv – Präventionsleistungen-Intensiv für Menschen mit beginnenden psychosomatischen und orthopädischen Beschwerden

Beschreibung / Inhalte

Prävention ist inzwischen als zentraler Pfeiler in der Versorgung von Personen mit ersten gesundheitlichen Bedarfen etabliert. Die Deutsche Rentenversicherung ist ein – neben der GKV – wesentlicher Akteur und bietet Präventionsleistungen mit dem Grundsatz „Prävention vor Reha vor Rente“ an. Das Präventionskonzept ist überwiegend noch auf körperliche Bedarfe ausgerichtet, eine individuelle, vertiefte Ausrichtung der Prävention findet selten statt. Gleichzeitig ist eine Rehabilitation häufig noch nicht angezeigt.

Das Projekt „Praevensiv“ erprobt intensivierte Präventionsleistungen für Personen mit orthopädischen oder psychosomatischen Beschwerden. Die Teilnehmenden absolvieren zunächst das Standardangebot RV Fit. Im Anschluss werden ihnen zusätzliche Leistungen im Bereich der körperlichen Bewegungsfunktionen wie Funktionstraining und der Psychosomatik wie Einzel- und Gruppentherapiegespräche mit approbierten Psychologen/innen angeboten. Den Teilnehmenden stehen im Anschluss an die Intensivphase entweder das Angebot der regulären Trainingsphase (vorwiegend Orthopädie) oder ein innovatives ambulantes Angebot für weitere psychotherapeutische Gespräche angelehnt an die etablierte PsyRena-Leistung zur Verfügung.

Hervorzuheben sind:
o Entwicklung intensiver Präventionsprogramme
o Verzahnung mit anderen betrieblichen Gesundheitsangeboten
o Vermeidung einer Rehabilitation

Neben der Entwicklung eines Präventionsprogramms Psychosomatik wird mit dem Projekt auch die Möglichkeiten einer frühzeitigen Intervention bei sich manifestierenden Belastungen geschaffen. Eine wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Hildesheim wertet die Effektivität aus und unterstützt die Weiterentwicklung des Angebots.

Projektdaten

Beginn:

01.03.2024


Abschluss:

29.02.2028


Fördernummer:

663S0153X1

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ (dritter Förderaufruf)

ICF-Bezug des Projekts:

  • Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • Kobelt-Pönicke, Axel, apl. Prof. Dr.

Mitarbeitende:

  • Michael, Tobias, Dr. | 
  • Behling, Felix, Dr.

Institutionen:

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Lange Weihe 6
30880 Laatzen
Telefon: 05118290 E-Mail: rehapro@drv-bsh.de
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Braunsc...

Rehazentrum Bad Eilsen
Homepage: https://www.rz-bad-eilsen.de/

Universität Hildesheim, Institut für Psychologie
Homepage: https://www.uni-hildesheim.de/

Preventive – Preventive services intensive for people with incipient psychosomatic and orthopaedic complaints

Prevention is now established as a central pillar in the care of people with initial health needs. The German Pension Insurance is a key player - alongside statutory health insurance - and offers prevention services based on the principle of "prevention before rehabilitation before retirement". The prevention concept is still predominantly focussed on physical needs; individual, in-depth prevention rarely takes place. At the same time, rehabilitation is often not yet indicated.

The project "Praevensiv" is trialling intensified prevention services for people with orthopaedic or psychosomatic complaints. Participants first complete the standard RV Fit programme. They are then offered additional services in the area of physical movement functions such as functional training and psychosomatics such as individual and group therapy sessions with authorised psychologists. Following the intensive phase, participants have access to either the regular training phase (primarily orthopaedics) or an innovative outpatient programme for further psychotherapeutic consultations based on the established PsyRena service.

The following should be emphasised:
1. Development of intensive prevention programmes
2. Combination with other occupational health programmes
3. Avoidance of rehabilitation

In addition to the development of a psychosomatic prevention programme, the project also creates the possibility of early intervention in the event of manifesting medical conditions. Scientific monitoring by the University of Hildesheim evaluates the effectiveness and supports the development of the programme.

Referenznummer:

R/FO126116


Informationsstand: 27.12.2023