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Forschungsprojekt
Projektart: Gefördertes Projekt Modellprojekt
STAERKE – Sorgen-Telefon für Anfragen von ElteRn und KindErn

Beschreibung / Inhalte

Eltern und Kinder sehen sich heute mit komplexen Belastungen konfrontiert, besonders wenn ein Familienmitglied erkrankt oder gesundheitsschädliches Verhaltensmuster zeigt. Es gibt viele Angebote für Familien, diese sind aber nicht immer bekannt oder ihre Inanspruchnahme ist mit Hürden verbunden. Neben konkreten Leistungen zeigen belastete Familien auch Beratungsbedarfe, diese können aber nicht immer von Selbsthilfeorganisationen oder Beratungsstellen aufgefangen werden. Die Deutsche Rentenversicherung möchte ein Begleiter von Anfang an sein, bietet derzeit aber keine niedrigschwelligen Beratungsangebote speziell für Kinder und Eltern an.

Das Projekt „STAERKE“ bietet daher ein kostenloses, anonymes Beratungstelefon an. Dieses umfasst zum einen eine Beratung für gesundheitlich belastete Eltern und Kinder wie bei der Selbsthilfe (offen, unabhängig, unverbindlich) und zum anderen das Fachwissen eines großen Sozialversicherungsträgers mit dem Fokus auf Leistungen zur Teilhabe. So können Familienmitglieder bei Bedarf auch an geeignete Stellen gelotst werden (frühzeitige Bedarfserkennung und ggf. Einleitung von Präventions- bzw. Reha-Maßnahmen).

Hervorzuheben sind:
o Niedrigschwelliges, anonymes Beratungsangebot
o Verzahnung mit anderen Beratungsangeboten
o Frühzeitige Vermittlung potentieller Teilhabeleistungen

Neuartig dem neuartigen Fokus auf die Erwerbsfähigkeit der Betroffenen sowie eine Betrachtung von Familie als Einheit der Beratung soll das Angebot in enger Kooperation mit Selbsthilfeorganisationen entstehen und eine Zusteuerung von Anrufenden über ein Netzwerk (z.B. Selbsthilfeorganisationen, Beratungsstellen, Ärzte) erfolgen können. Eine wissenschaftliche Unterstützung zu spezifischen Fragestellungen unterstützt die Weiterentwicklung des Angebots.

Projektdaten

Beginn:

01.03.2024


Abschluss:

29.02.2028


Fördernummer:

Fkz. 663S0053X1

Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ (dritter Förderaufruf)

ICF-Bezug des Projekts:

  • Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen.
  • Die ICF wird genutzt, z. B. durch den Einsatz von ICF-basierten Instrumenten / Skalen zur Beschreibung von Untersuchungsvariablen, Verlaufsdokumentation, Ergebnismessung.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • N.N.

Mitarbeitende:

  • Doyle, Ina-Merle, Dr. | 
  • Behling, Felix, Dr.

Institutionen:

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Lange Weihe 6
30880 Laatzen
Telefon: 05118290 E-Mail: rehapro@drv-bsh.de
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Braunsc...

STAERKE – Help line for enquiries from parents and children

Today, parents and children are confronted with complex situations, especially when a family member falls ill or exhibits unhealthy behavioural patterns. There are many services for families, but they are not always known or there are barriers to accessing them. In addition to specific services, families under stress also show a need for advice, but this cannot always be met by self-help organisations or advice centres. The German Pension Insurance would like to be a “companion right from the start”, but does not currently offer any low-threshold counselling services specifically for children and parents.

The project "STAERKE" therefore offers a free, anonymous counselling help line. On the one hand, this includes counselling for parents and children with health problems, as with self-help (open, independent, non-binding) and, on the other hand, the expertise of a large social insurance provider with a focus on benefits for inclusiveness. In this way, family members can also be directed to suitable organisations if necessary (early identification of needs and, if necessary, initiation of prevention or rehabilitation measures).

The project has three innovation:
1. Low-threshold, anonymous counselling service
2. Interlinking with other counselling services
3. Early referral to potential services

In line with the new focus on the employment capacity of those affected and a view of the family as a unit of counselling, the service will be developed in close cooperation with self-help organisations and, if necessary, it will direct callers to a support network (e.g. self-help organisations, advice centres, doctors). Scientific support on specific issues supports the further development of the service.

Referenznummer:

R/FO126118


Informationsstand: 28.12.2023