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Angaben zum Forschungsprojekt

Implementierung von Inklusionskompetenz bei der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (IvIK)

Mit der Implementierung von lnklusionskompetenz bei der HWK Ostmecklenburg-Vorpommern sollen die Zugangsmöglichkeiten für schwerbehinderte Menschen zu Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Handwerk verbessert werden. Mit dem Aufbau einer Servicestelle für lnklusionsberatung bei der HWK sollen für die Handwerksbetriebe die Leistungen rund um Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter, behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen aus einer Hand angeboten werden.

Erprobt wird diese Beratungsleistung in der Region Hansestadt Rostock - Landkreis Rostock und Landkreis Vorpommern-Rügen. Hierfür setzt die HWK einen Mitarbeiter als lnklusionsberater neu ein. Dieser wird zu Beginn des Projektes in Kooperation mit den in der Region ansässigen und für die Belange von behinderten Menschen zuständigen Trägern in den gesetzlichen Rahmenbedingungen, den Unterstützungsmaßnahmen und finanziellen Fördermöglichkeiten bei Beschäftigung oder Ausbildung von behinderten Menschen geschult.

Schwerpunkte der Projektumsetzung sind Ausbau und Intensivierung der Netzwerkarbeit mit den in der Region im Bereich Inklusion agierenden Partnern. Insbesondere die Kooperation mit dem Integrationsamt Rostock, den Integrationsfachdiensten Rostock und Stralsund, dem Berufsförderungswerk Stralsund, dem Berufsbildungswerk Greifswald und dem Verein 'Ohne Barrieren' e.V. Rostock werden fokussiert.

Nach einer intensiven Informationsrecherche über die Vorgehensweise bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt wird ein Angebotsportfolio der für die Betreuung von Schwerbehinderten relevanten Beratungsstellen und Institutionen zusammengestellt. Die Vorstellung des Projekts und seiner Zielstellungen ist ein wichtiger Schritt, um die über den unmittelbaren Kammerbereich hinaus gehenden Partner des Handlungsfeldes zu erreichen.

Die Beratung der Schulen und eine zielgruppengerechte Elternarbeit stehen ebenso im Mittelpunkt der Projektaktivitäten wie die Sensibilisierung potenzieller Ausbildungsbetriebe für die Ausbildung von jungen Schulabsolventen mit Behinderung. Da in der Region vor allem Klein- und Mittelbetriebe angesiedelt sind, sind der gute Wille, die Bereitschaft und - unter dem Aspekt der ressourcenorientierten Nachwuchsfachkräftesicherung - auch das Erfordernis zur Ausbildung eines Jugendlichen mit Behinderung durchaus gegeben. Die Beratung der Betriebe und der Eltern zeigt aber vielfältige Problemlagen, für die eine sachkundige Informationsvermittlung unerlässlich ist.

Die Nachhaltigkeit des Projektes wird gesichert, indem die neu geschaffenen Strukturen in das allgemeine Leistungsangebot der Kammer überführt werden.



Beginn:

01.06.2013


Abschluss:

31.05.2015


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Förderprogramm: Handlungsfeld 4 der Initiative Inklusion (IvIK)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125499


Informationsstand: 14.04.2020