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Angaben zum Forschungsprojekt

Selbstmanagement, Aktivierung und Integrationserfolg in der beruflichen Rehabilitation - SelbA

Inhalte:

In einer Interventionsstudie im Setting der beruflichen Rehabilitation sollen Inhalte trainiert werden, die im Rahmen mehrerer Längsschnittstudien derselben Zielgruppe als zuverlässige und erfolgreiche Faktoren der Wiedereingliederung identifiziert werden konnten. Die Erfolgsfaktoren, auf die das Interventionskonzept fokussiert, sind vor allem die berufliche Zielorientierung und positive Werthaltung zur Berufstätigkeit sowie frühzeitiges und planvolles Handeln.

Methode:

Diese Faktoren wurden integriert in zwei unterschiedliche Gruppen-Trainingskonzepte, die sich in ihren Strategien dem Selbstmanagement zuordnen lassen. Eine der beiden Interventionen orientiert sich in ihrer Struktur am Konzept der Selbstmanagementtherapie von Kanfer et al. sowie am Züricher Ressourcen Modell (ZRM, Storch, Krause). Es handelt sich um ein psychoedukatives Training von 6 Einheiten á 180. Das zweite Gruppentraining wird in 5 Einheiten desselben Umfangs durchgeführt und orientiert sich am Selbstlernkonzept.
Nachgewiesen werden soll die Wirksamkeit und Überlegenheit einer der beiden Interventionen im Hinblick auf Integration sowie eigeninitiatives und planvolles Handeln, das zur Integration führt.

In neun Berufsförderungswerken werden Teilnehmer/innen aus 24-monatigen Qualifizierungsmaßnahmen als Studienteilnehmerinnen und Teilnehmer in die Trainingsgruppen randomisiert. Die Zielkriterien sowie Daten zur Qualitätssicherung werden über schriftliche Fragebögen während der Zeit der Qualifizierung sowie über Telefoninterviews nach Rehaende erhoben.

Ziel:

Das Studienziel liegt in der Entwicklung eines Trainings-Tools, das Berufsförderungswerke im Rahmen der Qualifizierung applizieren können, um die Integrationsbemühungen ihrer RehabilitandInnen von Vornherein positiv lenken und unterstützen zu können.
Der strategische Ansatz einzelne Bestandteile komplexer Teilhabeleistungen mit empirischer Evidenz zu hinterlegen, ist ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der beruflichen Rehabilitation.



Beginn:

01.07.2010


Abschluss:

31.12.2012


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit / Studie


Kostenträger:


Deutsche Rentenversicherung Bund



Weitere Informationen


Abstract

Self Management in Vocational Rehabilitation

Introduction:
The following intervention-trial includes factors that have been proven to be substantial for successful return to work. The issues primarily considered refer to early and strategic application activities, as well as to the personal significance of occupation.

Methods:
These factors have been integrated into two different trainings that can be attributed to self management. One of these trainings is mainly assigned to the therapeutic concept of self management by Kanfer et al. and to the Zurich Resource Model (ZRM) by Storch et Krause. It is an educational training conceptualized for groups containing 6 units about 180 min each. The second training which is also designed for group is orientated towards a concept of self learning which is already common in the bfw's routines. It covers 5 units of the same extend.
Aim is to proof evidence and predominance of one of these two trainings in terms of employment as well as successful application activities leading to employment.
Rehabs from the 2-years-qualifications will be included to the study in 9 bfw and randomly assigned to the two groups. Outcomes as well as data for quality assurance will be collected using questionnaires during rehab, follow-up will be assessed by telephone-interview or as online-assessment 3 months past rehab.

Aim:
The main interest is to develop a training tool that can be applicated to support integration efforts within the frame of occupational rehab. The approach of evaluating parts of participation measures contributes to quality assurance within occupational rehab.


Referenznummer:

R/FO125214


Informationsstand: 11.06.2013