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Angaben zum Forschungsprojekt

Wiedereingliederung von Bürokaufleuten in den ersten Arbeitsmarkt nach der beruflichen Rehabilitation: Eine Analyse personenbezogener Faktoren

Das Hauptanliegen dieser Untersuchungen besteht darin, personenbezogene Faktoren zu identifizieren, die eine ausbildungsgemäße Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt nach der beruflichen Rehabilitation beeinflussen. Dazu wurden 37 bürokaufmännische Absolventen des BFW Michaelshoven mittels teilstandardisierten Interview und Einsatz standardisierter Fragebogen untersucht. Zudem wurden Abschlussnoten, allgemeine Intelligenzwerte und regionale Arbeitslosenstatistiken in die Analyse einbezogen. Im Gruppenvergleich zu den Absolventen ohne eine ausbildungsadäquate Berufstätigkeit ergibt sich für die Personen mit erfolgreicher beruflicher Integration eine signifikant höhere Ausprägung in der beruflichen Selbstwirksamkeitseinschätzung, in der Beharrlichkeit und der Internalität. Weiterhin lassen sich die ausbildungsadäquat Beschäftigten dadurch charakterisieren, dass sie mehr Engagement bezüglich der Bewerberaktivitäten gezeigt haben als die anderen Absolventen, und das eher mit Handlungsorientierung an die Arbeitsplatzsuche herangehen. Zudem verfügen diese Absolventen über einen höheren Schulabschluss und erzielten in der Abschlussprüfung der Umschulung eine signifikant bessere Note. Keine signifikanten Unterschiede im Gruppenvergleich ergeben sich bei den Variablen Alter, Geschlecht, Familienstatus, Behinderungsgrad, Dauer der Erwerbslosigkeit vor der Rehabilitation, allgemeiner Intelligenz und lokalen Arbeitslosenstatistiken.



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Referenznummer:

R/FO3268


Informationsstand: 19.09.2017