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Angaben zum Forschungsprojekt

Versorgung von Erwachsenen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen vor und nach Einführung von Medizinischen Zentren (MZEB)

Für Erwachsene mit geistigen oder schweren Mehrfachbehinderungen bestehen substanzielle Probleme in der gesundheitsbezogenen Versorgung. Die speziellen Bedarfe und Bedürfnisse dieser spezifischen Patient*innengruppen können in der Regelversorgung nur schwer beantwortet werden. Auch die Strukturen der medizinischen Versorgung sind nicht auf die Situation von Erwachsenen mit geistigen oder schweren körperlichen bzw. Mehrfachbehinderungen ausgelegt.

Ziel des Projektes ist die Beschreibung und Analyse der aktuellen ambulanten medizinischen Versorgung von Menschen mit geistigen oder Mehrfachbehinderungen sowie Veränderungen dieser Versorgung im Zuge der Einführung von Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung.

Die zentralen Fragestellungen dieser Studie sind:
- Wie ist die aktuelle medizinische Versorgung von Menschen mit geistigen oder Mehrfachbehinderungen?
- Wie verändert sich diese Versorgung im Zuge der Einführung von MZEB?
- Welche Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Versorgung im Rahmen der GKV lassen sich ableiten?
- Welche versorgungswissenschaftlichen Erkenntnisse lasen sich ableiten?

Im Zentrum der Studie stehen die Sicht und die Erfahrungen der teilnehmenden Menschen mit Behinderung. Diesem Fokus entspricht eine Kombination qualitativer Verfahren, bestehend aus Interviews und teilnehmender Beobachtung, ergänzt durch eine Fragebogenerhebung.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.01.2019


Abschluss:

31.12.2021


Art:

Gefördertes Projekt / Studie


Kostenträger:


G-BA Innovationsfonds



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125953


Informationsstand: 06.07.2020