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Angaben zum Forschungsprojekt

Cooperate - Neue Wege der Zusammenarbeit für Diversity Teams in der Softwareentwicklung

In der IT-Wirtschaft und insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung werden Fachkräfte händeringend gesucht. Dieser Mangel sollte auch die Chance auf einen qualifizierten Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung verbessern.

Das Studienzentrum für Sehgeschädigte und das FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe möchten mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanzierten Cooperate Projekt dazu beitragen, dass Menschen mit einer Seheinschränkung an dieser Entwicklung teilhaben können. Grundvoraussetzung hierfür ist eine Arbeitsumgebung, die eine inklusive Zusammenarbeit in sogenannten Diversity-Teams, bestehend aus normal sehenden und seheingeschränkten Menschen, ermöglicht.

Im Rahmen des Projektes Cooperate werden ein Kooperationswerkzeug und dazugehörige Schulungsmaterialien und -konzepte entstehen, die die berufliche Inklusion von Softwareentwicklerinnen und -entwicklern mit Seheinschränkung ermöglichen.

Das Kooperationswerkzeug eröffnet den Zugang zu in der Softwareentwicklung häufig eingesetzten grafischen Beschreibungssprachen, wie z. B. UML, indem UML-Diagramme in Echtzeit in einer der Person mit Seheinschränkung adäquaten Weise, beispielsweise über eine Braille-Zeile, Audioausgabe oder ein Vergrößerungssystem ausgegeben werden können. Begleitend hierzu wird ein Schulungskonzept erarbeitet, um die Zielgruppe im Umgang mit diesem Werkzeug zu schulen.



Beginn:

01.01.2015


Abschluss:

30.06.2018


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Abstract

Cooperate - Developing new possibilities to cooperate in diversity teams in the field of software engineering

The demand for IT experts especially in the field of software engineering is high and the job opportunities are very good. The idea of the Cooperate project is to improve the inclusion of people with visual impairment into labour market, especially into IT jobs. The project was initiated by the Study Centre for the Visually Impaired and the FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe and is funded by the Federal Ministry of Labour and Social Affairs.

The aim of the project is to develop a collaborative tool which supports inclusion in diversity software developing teams consisting of members with normal sight, low vision and blindness. Graphical description languages such as UML are commonly used in the software engineering process. The collaborative tool to be developed enables real time transformation of the graphical content e. g. in UML-diagrams which can be outputted by a screenreader, a magnification system, a Braille display or by audio output. Moreover, concepts for training and training material on how to use the tool will be developed during the project.


Referenznummer:

R/FO125692


Informationsstand: 01.02.2018