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Angaben zum Forschungsprojekt

Partizipierendes Ehrenamt - Unterstützungsprogramme zur Interessenvertretung

Die vergangenen Jahre wurden zahlreiche neue Beteiligungsmöglichkeiten für Patientenvertreter/-innen in den unterschiedlichsten Gremien eingeführt bzw. ausgebaut. Diese Entwicklung begrüßt der Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien e. V. (BKMF) ausdrücklich, da sie zu einer deutlichen Verbesserung der Lebenssituation von kleinwüchsigen Menschen im speziellen und darüber hinaus für Menschen mit Behinderungen im Allgemeinen führen werden. Gleichzeitig führen diese neuen Möglichkeiten dazu, dass die bereits aktiven Ehrenamtlichen an ihre Grenzen kommen, da sich zusätzliche Verpflichtungen nur bedingt mit ihrem Leben vereinbaren lassen. Die Partizipation in Gremien ist mittel- und langfristig nur möglich, wenn die anfallenden Aufgaben von mehreren Personen getragen werden. Die zunehmende Verdichtung von (Erwerbs-) Biografien, eine steigende Dienstleistungsmentalität interessierter Personen und knapper werdende Zeitbudgets erschweren allerdings die Gewinnung neuer ehrenamtlich Aktiver.

Der BKMF erwartet sich von dem Projekt mehrere Effekte. Zunächst ist die offenkundige Befähigung von aktuellen und künftigen ehrenamtlichen Funktionsträger/-innen in den unterschiedlichen Zielgruppen zu nennen. Das Konzept modularer Inhalte soll die direkte Orientierung an den Bedürfnissen der Zielgruppe gewährleisten. Damit ist sowohl die inhaltliche als auch die mediale Orientierung gemeint. Die Module sollen gemeinsam mit der Zielgruppe erarbeitet werden.



Beginn:

01.01.2018


Abschluss:

31.12.2020


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten (§ 19 BGG, Förderrichtlinie vom 26.10.2016)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125811


Informationsstand: 20.08.2019