in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Kommunikationshilfen zur Sicherung der politischen Arbeit der DG

Ziel des Projekts ist die barrierefreie Teilhabe in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, sowohl beruflich und privat. Um die politische Arbeit zu sichern, ist zur Sicherstellung der Kommunikation der Einsatz von Dolmetscher/innen sowie ggf. Kommunikationsassistenz und entsprechender Technik erforderlich.

Einmal jährlich lädt die Deutsche Gesellschaft z. B. ihre Mitglieder zur Arbeitstagung und Mitgliederversammlung ein. Diese Veranstaltung beginnt Freitags um 19 Uhr und endet Sonntags um 11 Uhr. Aufgrund des breit gefächerten Spektrums der mit dem Thema Hörbehinderung befassten Mitglieder entsteht ein einzigartiger vielfältiger Kommunikationsbedarf, der durch den Einsatz geeigneter Kommunikationshilfen gedeckt werden muss. Zur Sicherung der inhaltlichen Arbeit werden im Rahmen der Tagung drei Gebärdensprachdolmetscher/innen, drei Schriftdolmetscher/innen, ein Kommunikationsassistent sowie entsprechende Hörtechnik eingesetzt. In Zukunft könnte sich der Kommunikationsbedarf um Taubblindenassistenten erweitern.

Innerhalb der Deutschen Gesellschaft bestehen zudem drei Fachausschüsse: Fachausschuss Bildung, Arbeit und barrierefreie Medien. Diese Fachausschüsse haben das Ziel, barrierefreie Kommunikation und gleichberechtigte Teilhabe sowie Inklusion zu erreichen.
Hierfür finden zweimal jährlich Sitzungen der jeweiligen Fachausschüsse statt. Da die Arbeitsgruppen sowohl aus hörenden als auch aus hörbehinderten Expert/innen bestehen, werden für die Sicherung der Kommunikation Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher eingesetzt.

Weiterhin finden im Laufe des Jahres auswärtige Termine statt, z. B. mit Medienanstalten, der Kultusministerkonferenz oder Vertretern der Politik. Auch relevante Veranstaltungen werden besucht. Auch für diese Veranstaltungen müssen zur barrierefreien Gewährleistung der Kommunikation Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher/innen bestellt werden.

Darüber hinaus führt die Deutsche Gesellschaft in 2019 und 2020 eine Fortbildung zur Nachwuchsförderung durch. Die Teilnehmenden erhalten zentrale Informationen zur Interessenvertretung für und mit Menschen mit Hörbehinderungen. Sie lernen darüber hinaus, verbandsübergreifende Themen zu erkennen, unterschiedliche Bedürfnisse von hörbehinderten Menschen einzuschätzen und entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Die Situation von jungen Menschen mit Hörbehinderungen wird in den jeweiligen Inhalten besonders betrachtet. Auf diese Weise sollen Multiplikatoren gewonnen werden, die nach der Fortbildung auf zukünftige Herausforderungen zur kompetenten Mitarbeit in Mitgliedsverbänden sowie in der Deutschen Gesellschaft der Hörbehinderten - Selbsthilfe und Fachverbände e. V. (DG) vorbereitet sind.



Beginn:

01.01.2018


Abschluss:

31.12.2020


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung der Partizipation von Menschen mit Behinderungen und ihrer Verbände an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten (§ 19 BGG, Förderrichtlinie vom 26.10.2016)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125867


Informationsstand: 30.08.2019