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Angaben zum Forschungsprojekt

Das Inklusionsbüro des Lebenshilfe-Landesverbands Schleswig-Holstein

Ziele und Aufgaben:
Der Landesverband der Lebenshilfe hat als Projekt ein Inklusionsbüro mit folgenden Zielen eingerichtet:

1. Veränderungsprozesse sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen unter dem Leitgedanken der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Gang gesetzt werden. Um dieses Ziel umzusetzen, wurden zunächst die gesellschaftlichen Gruppen festgelegt, mit denen konkrete Gespräche aufgenommen werden sollen. Hierzu gehören unter anderem der Landesjugendring, die Sportverbände, Wirtschaftsverbände, aber auch kommunale Verbände und Parteien.

2. Die Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung soll besonders im politischen und gesellschaftlichen Raum gestärkt und die Entwicklung von neuen Mitwirkungs- und Mitbestimmungsstrukturen vorangebracht werden. Dazu wurde zunächst eine landesweite Auftaktveranstaltung im Kieler Landhaus mit großer Beteiligung der Menschen mit Behinderung durchgeführt. Ähnliche Veranstaltungen sollen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten stattfinden.

3. Öffentlichkeitsarbeit: Im Auftrag des Sozialministeriums wurde ein Logo für das Gesamtkonzept entwickelt (alle inklusive). Eine Website soll den Weg zur Inklusion unterstützen und ein Netzwerk von Inklusionsförderern entstehen lassen. Der Landesverband der Lebenshilfe bringt unter dem Titel 'Post vom Inklusionsbüro' einen Informationsdienst heraus, der an alle Interessierten per E-Mail versandt wird.

4. Die Vernetzung von Inklusionsprojekten in Schleswig-Holstein soll vorangebracht werden. Dazu werden im Inklusionsbüro Informationen zu Inklusionsprojekten zusammengetragen, ausgewertet und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Veranstaltungen von unterschiedlichen Trägern zum Thema werden unterstützt. Sachkundige Referenten werden vermittelt.



Beginn:

01.01.2007


Abschluss:

laufend


Art:

Gefördertes Projekt / Modellprojekt


Kostenträger:


Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3614


Informationsstand: 15.10.2018