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Angaben zum Forschungsprojekt

Transkulturelle Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund (TransVer) am Beispiel des Projektstandortes Cloppenburg

Angebunden an die Fachstelle für Sucht Cloppenburg untersucht das Projekt den niedrigschwelligen und bedarfsgerechten Zugang zweier Zielgruppen zum Suchthilfesystem.
Im Landkreis Cloppenburg besteht eine bundesweit vorbildliche Kooperation innerhalb eines migrantenspezifischen Netzwerkes.

Mit Beginn werden zur Akquisition von Personen der Zielgruppen neu konzipierte Informationsveranstaltungen mit Schlüsselpersonen durchgeführt. Parallel werden die Daten der Suchthilfestatistk der vergangenen Jahre ausgewertet und im Sinne einer katamnestischen Recherche der derzeitige Stand der Ausstiegsprozesse erhoben.

Ergebnis dieser ersten Schritte ist die Zuordnung von Personen zu den Zielgruppen. Die Kontaktaufnahme erfolgt über aufsuchende Arbeit. Es gibt Selbstmelder und fremdgemeldete Personen. Die Ansprache -deutsch oder russisch- in beiden Gruppen erfolgt mit der Methode des Motivational Interviewing.

Nach der Kontaktaufnahme wird über die Vermittlung spezifischer Informationen die Verbindung gehalten und intensiviert. Nach Ansätzen der Veränderungsmotivation, Hilfen bei der Entscheidungsfindung und Stärkung der Motivation folgt die Anbindung an Beratungs- und/oder Behandlungseinrichtungen (Brückenkopffunktion).

Zeitlich nimmt dieses Casemanagement zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen in Anspruch. Das Vorgehen wird in der Projektlaufzeit hinsichtlich der Übertragbarkeit in den Regelablauf der Fachstelle evaluiert und optimiert.



Beginn:

01.01.2009


Abschluss:

31.12.2012


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Gesundheit
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125183


Informationsstand: 04.04.2011