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Angaben zum Forschungsprojekt

Functional Capacity Evaluation Modelle (FCE-Modelle) in der Dermatologie / Allergologie

Schon Anfang der 90er Jahre wurde erkannt, dass Hautschutzpräparate alleine insbesondere bei hautkranken Patienten nicht die prädiktive Schutzwirkung haben, für die sie entwickelt worden sind (Müller, U., Buhles, N. 1992). Parallel mit der Entwicklung von FCE-Modellen in der Rentenversicherung für den Bereich Orthopädie, Neurologie usw. entwickelte die Klinik für Dermatologie und Allergologie ein ähnliches Modell für die dermatologisch/immunologisch/allergologischen Fragestellungen. Mit Hilfe eines modifizierten Alkaliresistenztestes können die individuell vertragenen und dann auch prädiktiv schützenden Hautschutzpräparate des einzelnen Probanden von nicht wirksamen oder sogar den Hautschutz verschlechternden Präparaten getrennt werden.

Nach Erstellung eines vollständigen Hautschutzplanes (individuell geeignetes Reinigungsmittel, Pflegeprodukt, Hautschutzsalbe u. a.) wurde ein individueller unter Karenz verträglicher Hautschutzplan erstellt, der dann im Bereich der schädigenden Tätigkeit supervidiert durch das Reha-Team auf seine Beständigkeit und Effektivität geprüft wird. Erst dann kann entschieden werden, ob zur Teilhabe am Arbeitsleben eine berufliche Rehabilitation notwendig erscheint oder ob ein Arbeitsversuch im angestammten Tätigkeitsfeld unter persönlichem Hautschutz empfohlen werden kann. Im Rahmen der Sekundär-Prävention wird das Modell edukativ weiter entwickelt und im Rahmen der Rehabilitation auch als Maß für die Funktionsstörungen und für den Ausgleich dieser Funktionsstörung im Sinne der Erhaltung der Erwerbsfähigkeit generiert.



Beginn:

01.03.2003


Abschluss:

31.03.2005


Art:

Eigenprojekt



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3142


Informationsstand: 20.12.2004