Inhalt

Forschungsprojekt
Projektart: Eigenprojekt
Berufliche Rehabilitation, medizinische Vergütungen und Berufsrückkehr nach entschädigungspflichtiger Verletzung

Beschreibung / Inhalte

Dieses Projekt untersucht den Einfluss medizinischer und beruflicher Rehabilitationsleistungen auf die Berufsrückkehr für eine Stichprobe von invaliden Arbeitern in Ontario. Mit Hilfe statistischer Verfahren, die für die Bewertung der endogenen Kosten in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation und der Verletzungsschwere geeignet sind, lässt sich erkennen, inwieweit sich intensive Interventionen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation auf die Berufsrückkehr auswirken, wobei zahlreiche Charakteristiken von Arbeitnehmern und Arbeitgebern als Konstante zugrunde gelegt werden. Bedeutung: Die berufliche Unfallversicherung bietet individuelle medizinische und berufliche Rehabilitation und finanzielle Leistungen für Arbeiter nach einem Arbeitsunfall. Es wurde bereits seit langem beobachtet, dass die Wahrscheinlichkeit der Berufsrückkehr stark von der Art und Intensität der nach dem Arbeitsunfall eingeleiteten Interventionen abhängt. Aufgrund der mangelnden Daten haben jedoch bisher nur wenige Untersuchungen zur Berufsrückkehr den Gesamteinfluss dieser Interventionen betrachtet. Die meisten Studien behandeln eher die Auswirkung einzelner Interventionen auf die Berufsrückkehr. Diese Untersuchung beschäftigt sich erstmalig mit der Gesamtheit der Interventionen der Unfallversicherung auf die Berufsrückkehr, wobei ein sorgfältig zusammengestellter Datensatz aus Datenquellen der WSIB analysiert wird.

Projektdaten

Beginn:

01.09.1997


Abschluss:

31.10.1998


Kostenträger:

  • Institute for Work & Health (IWH), Canada

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • Hyatt, Doug

Institutionen:

Institute for Work & Health
400 University Avenue, Suite 1800
Toronto, Ontario M5G 1S5
Homepage: https://www.iwh.on.ca/

Vocational Rehabilitation, Medical Payments and Return to Work after Compensable Injury

This project examines the impact of medical and vocational rehabilitation expenditures on return to work for a sample of permanently disabled workers in Ontario. Using statistical techniques appropriate for addressing the endogeneity of medical and vocational rehabilitation payments and injury severity, we determine the extent to which the intensity medical and vocational rehabilitation interventions influence the return to work, holding constant a myriad of worker and employer characteristics.
Significance:
Workers' compensation systems provide medical and vocational rehabilitation, and indemnity benefits, as necessary, to workers who are injured at work. It has long been recognized by most observers that the nature and intensity of these interventions following the occurrence of a work injury can influence the likelihood of return to work. However, due largely to data limitations, few return to work studies have examined the impact of these interventions in concert; rather, most studies have looked at the impacts of just one of these interventions on return to work. This represents one of the very first studies to explore the totality of workers' compensation interventions on return to work, using a carefully constructed data set from WSIB sources.

Referenznummer:

RE00019VS


Informationsstand: 14.04.2020