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Angaben zum Forschungsprojekt

Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenz für Verbände

Projektziel:

Das Hauptanliegen des Projektes besteht darin, die für den praktischen Diskriminierungsschutz notwendigen Handlungskompetenzen von Verbänden in Deutschland zu stärken und für deren Ausbildung zielführende Angebote zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem wirksamen Diskriminierungsschutz, wie er von Verbänden umgesetzt werden kann. Für das Gesamtprojekt werden zwei Zielsetzungen formuliert. Neben der Stärkung der Handlungskompetenz und des Selbstverständnisses der Verbände im Antidiskriminierungsbereich soll insbesondere die Stärkung der Handlungskompetenzen der Verbände in Bezug auf die 'Unterstützung durch Verbände in gerichtlichen Verfahren' nach dem AGG, das Beschwerdeverfahren gemäß BGG und SGB IX sowie in Bezug auf die internationalen menschenrechtlichen Beschwerdeverfahren erfolgen.

Das Projekt beinhaltet dabei folgende Leistungen:
- Erarbeiten von Schulungskonzepten
- Regelmäßige Trainings- und Schulungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen
- Beratungsangebote für Verbände
- Vortragstätigkeiten und Teilnahme an Konferenzen
- Erstellung und Herausgabe von zugänglichen Handreichungen
- Aufbau eines Informationsportals



Beginn:

01.01.2009


Abschluss:

31.12.2011


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird im ersten Jahr durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.



Weitere Informationen


Abstract

Non-discrimination: Competencies for associations

The project aims to strengthen the fight against discrimination in Germany and to promote a culture of non-discrimination and human rights through civil society organisations. The project's main goal is to encourage civil society organisations to take legal actions against discrimination, e. g. by strategic litigation. Associations can play an important role in enforcing an effective legal protection in this field. The project also supports civil society organisations to implement managing diversity tools and to raise the awareness for human rights and non-discrimination.
The project's approach is horizontal, which means that it includes the protection against racial discrimination as well as the protection against discrimination on the grounds of gender, sexual identity or orientation, age, religion or belief, and disability.


Referenznummer:

R/FO3727


Informationsstand: 25.09.2017