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Angaben zum Forschungsprojekt

BORA-TB - Berufsorientierte Teilhabebegleitung in der Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen

Die BORA-Teilhabebegleitung ist ein zusätzliches Leistungsangebot im Rahmen der Beruflichen Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitserkrankter. Sie hat die Schwerpunkte der beruflichen (Re-)Integration und der Förderung der Motivation, weiterführende berufliche Teilhabeleistungen in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen der BORA-Teilhabebegleitung soll dem Rehabilitanden geholfen werden, eine langfristige berufsorientierte Perspektive zu entwickeln und zu festigen. Die Ziele der BORA-Teilhabebegleitung lassen sich nach Prozesszielen und rehabilitandenbezogenen Zielen aufgliedern.

Die Installation einer BORA-Teilhabebegleitung bedeutet, erstmals eine Person in das System der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen einzuführen, die den Prozess der beruflichen Integration trägerübergreifend begleitet. Der Rehabilitand hat ab dem Startzeitpunkt von BORA-TB einen festen Ansprechpartner für Teilhabefragen, der so vorher nicht vorgesehen war.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt. Die ICF ist kein ausdrücklicher Forschungsgegenstand, wird aber im Vorhaben genutzt, z.B. durch den Einsatz ICF-basierter Instrumente / Skalen zur Beschreibung von Untersuchungsvariablen, Verlaufsdokumentation, Ergebnismessung etc.



Beginn:

01.11.2019


Abschluss:

31.10.2024


Art:

Modellprojekt / Gefördertes Projekt / Eigenprojekt / Umsetzungsprojekt


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS); Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro"



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125894


Informationsstand: 20.12.2019