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Angaben zum Forschungsprojekt

DABEI: Digitalisierung in der betrieblichen Ausbildung von Menschen mit Behinderung

Die zunehmende Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitswelt und somit auch auf die betriebliche Ausbildung. Inzwischen sind alle Wirtschaftsbereiche und der Großteil der Betriebe von Digitalisierung betroffen. In größeren Industrieunternehmen steht die Frage der Aus- und Weiterbildung von Arbeitskräften für die Herausforderungen hochgradig technologischer Arbeitszusammenhänge bereits auf der Tagesordnung und es werden entsprechende Strategien entwickelt. Gleichzeitig gewinnt die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung vor dem Hintergrund des Zieles der Inklusion aber auch aufgrund zunehmender Fachkräfteengpässe an Bedeutung. Zwar bildet etwa ein Viertel der ausbildungsberechtigten Betriebe Jugendliche mit Behinderungen aus oder hat dies in den letzten fünf Jahren getan. Dennoch sind Menschen mit Behinderung seltener auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbstätig.

Über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Bereitschaft von Betrieben, Menschen mit Behinderung auszubilden, ist bislang wenig bekannt. Zentrale Frage des Projektes ist daher, inwiefern die zunehmende Digitalisierung für die betriebliche Ausbildung von Menschen mit Behinderung inklusionshemmend oder -fördernd ist (digital divide). Um Antworten zu finden, sollen im Rahmen des Vorhabens Analysen auf Basis eines Zusatzmoduls des BIBB-Betriebspanels zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung (BIBB-Qualifizierungspanel) durchgeführt werden. Dabei wird neben der allgemeinen digitalen Ausstattung des Betriebes der Einsatz von Arbeitsmitteln, assistiver Technologien und barrierefreier Software und Lernmedien im Zusammenhang mit der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung von Menschen mit Behinderung untersucht.

Quelle: https://www.bibb.de/de/95750.php



Beginn:

01.02.2019


Abschluss:

31.01.2022


Art:

Gefördertes Projekt / Studie / Wissenschaftliche Arbeit


Kostenträger:


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125844


Informationsstand: 15.05.2019