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Angaben zum Forschungsprojekt

Call-Center-Lerninseln

Herausforderung:
In Call-Centern Sachsen-Anhalts bestehen zurzeit große Potentiale für die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch Einsatz moderner IuK-Technologien bieten Call-Center auch gute Einsatzmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen.

Auf Basis einer neuartigen Integrationsstrategie, einer arbeitsplatznahen Ausbildung in der Lerninsel eines Call-Centers und die anschließende Bewerbung auf einen Arbeitsplatz aus einem aktiven Arbeitsprozess im Call-Center soll ein beispielhafter Beitrag zur verbesserten beruflichen Integration von arbeitslosen Menschen mit Behinderungen geleistet werden.

Parallel werden Musterarbeitsplätze zur Sensibilisierung und Information potenzieller Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber geschaffen.

Ziele:

Das Teilprojekt Call-Center-Lerninseln hat sich als Ziel gesetzt, neue Wege und Methoden zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu entwickeln, praktisch zu erproben und zu etablieren.

Weiterhin sollen folgende Teilziele erreicht werden:
  • Analyse von Best Practice Beispielen der Integration von Menschen mit Behinderungen in Call-Centern der Bundesrepublik,
  • Übertragung der Best Practice Beispiele auf die Möglichkeiten der Communication Factory GmbH,
  • Einrichtung von Musterarbeitsplätzen für verschiedene Behinderungen,
  • Arbeitsplatznahe Qualifikation der Teilnehmer/ innen mit anschließendem Coaching am Arbeitsplatz,
  • Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt aus aktiver Arbeit,
  • Nutzung von Synergien in der Entwicklungspartnerschaft.

Zielgruppen:

Das Projekt Call-Center-Lerninseln richtet sich insbesondere an arbeitssuchende Menschen mit körperlichen Behinderungen. Hauptzielgruppe sind Menschen zwischen 20 und 50 Jahren. Dabei konnten wir in der Vergangenheit insbesondere Menschen mit Sehbehinderungen als sehr gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen.

Im Ergebnis sollen mindestens 22 Menschen mit Behinderungen erfolgreich in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden.



Beginn:

01.01.2006


Abschluss:

30.06.2007


Art:

Gefördertes Projekt


Kostenträger:


Europäischer Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union
EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO3410


Informationsstand: 14.04.2020