in Projekten blättern

Angaben zum Forschungsprojekt

Teilhabe an Arbeit und Beruf bedarf der Kommunikation

Inhalte:

Systemische Implementationsforschung und -beratung schulischer Einrichtungen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und Werkstätten für Behinderte Menschen (WfbM's) zur Kommunikation und Verständigung mit kaum- und nichtsprechenden Schülern der Berufsschulstufe bezüglich Berufswahl, Berufsorientierung und beruflicher Teilhabe.

Ziele:

Das Forschungsprojekt knüpft an die landesweite niedersächsische Studie von 2010-2011 an. Es soll in dieser hier beantragten Nachfolgestudie darum gehen, festzustellen, ob bei idealtypischen Implementationsbedingungen kaum- und nichtsprechende Schüler in der Berufsschulstufe der Bildungseinrichtungen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung symbolische Kommunikationsformen erlernen können.

Des Weiteren soll ermittelt werden, ob auf der Basis der erlernten symbolischen Kommunikationsformen Teilhabe und kommunikative Ausdrucksmöglichkeiten in Bezug auf Berufswahl, -findung und -erprobung optimiert werden können.

Fragestellung:

(1). Welche Inhalte zur UK-Diagnostik, zur UK-Förderung sowie zur Aktionsforschung müssen an die Lehrkräfte und Projektanleiter der WfbM's im Rahmen der externen Fortbildungsreihen vermittelt werden?

(2). Sind auf der Grundlage einer systemischen Implementationsberatung symbolische Kommunikationsformen als Schlüsselkompetenz für eine selbstbestimmte Berufswahl, -findung und -erprobung an kaum- und nichtsprechende Schüler, welche die Berufsschulstufe besuchen, zu vermitteln?

(3). Gelingt eine Effizienzsteigerung der Förderung durch eine systemische Implementationsberatung?

Methoden: Diagnostik der kommunikativen Fähigkeiten, Beobachtungen der Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten, Interviews, Fragebogen-Befragung.



Bezug des Projekts zur internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF):
Der bio-psycho-soziale Ansatz der ICF bildet einen konzeptionellen Bezugsrahmen für das Projekt.



Beginn:

01.04.2014


Abschluss:

01.06.2016


Art:

Gefördertes Projekt / Wissenschaftliche Arbeit


Kostenträger:


Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)



Weitere Informationen


Referenznummer:

R/FO125696


Informationsstand: 19.11.2015