Inhalt

Forschungsprojekt
Projektart: Gefördertes Projekt
Inklusionsstrukturen bei Kammern stärken

Beschreibung / Inhalte

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert die Teilhabe schwer-behinderter Menschen am Arbeitsleben. Jugendliche mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden noch zu selten betrieblich ausgebildet.

Mit diesem Projekt werden Instrumente gefördert, um mehr Menschen mit Schwerbehinderung oder Menschen, die diesen gleichgestellt sind, den erfolgreichen Abschluss einer betrieblichen Berufsausbildung zu ermöglichen. Das entspricht den Forderungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UNBRK).

Die Handwerkskammern spielen für die Schaffung und Ausgestaltung von betrieblichen Ausbildungsplätzen im Handwerk für schwerbehinderte Menschen eine zentrale Rolle. Sie sind unmittelbar mit ihren Mitgliedsbetrieben vernetzt und verfügen somit über einen direkten Zugang zu einer Vielzahl von Betrieben.

Deswegen soll mit dieser Richtlinie insbesondere die Inklusionskompetenz in Handwerkskammern weiter gestärkt werden. Um dieses Ziel zu erreichen soll das Instrument des Nachteilsausgleichs bekannter gemacht und in der Praxis zielgerichtet eingesetzt werden.

Mit den Nachteilsausgleichen nach BBiG/HwO sollen die besonderen Verhältnisse behinderter Menschen bei der Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen berücksichtigt werden. Die Möglichkeit, das Instrument des Nachteilsausgleichs bei Ausbildung und Prüfung in Anspruch zu nehmen, soll künftig noch deutlicher herausgestellt werden.

In den Schulungslehrgängen zum Einsatz von Nachteilsausgleichen sollen deswegen insbesondere Mitglieder von Prüfungsausschüssen, Prüfungssachbearbeiter sowie Inklusionsberaterinnen und -berater bei Kammern und Personen, die in Betrieben Verantwortung für die Ausbildung tragen, geschult werden.

Die Kammern stellen die mit Hilfe von InKas entwickelten Konzeptionen von Schulungen auf Nachfrage anderen Kammern zur Verfügung. Gleiches gilt für Berichte, Publikationen und Lehrmaterialien. Hierfür dient die Datenbank Rehadat als Online Plattform.

Projektdaten

Beginn:

02.05.2022


Abschluss:

30.06.2024


Kostenträger:

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Projektleitung:

  • Mandel, Tobias, Dr.

Mitarbeitende:

  • Breuer, Raphael

Institutionen:

Handwerkskammer für München und Oberbayern, Körperschaft des öffentlichen Rechts
Max-Joseph-Straße 4
80333 München
Telefon: 0895119198 E-Mail: raphael.breuer@hwk-muenchen.de
Homepage: https://https://www.hwk-muenchen.de/

Projektpartner:

BMAS - Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Handwerkskammer Potsdam - Silvana Kathmann
E-Mail: silvana.kathmann@hwk-potsdam.de

Referenznummer:

R/FO126059


Informationsstand: 21.06.2022